<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757</id><updated>2011-07-28T12:13:44.154-07:00</updated><title type='text'>Indien 2010</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>35</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-1515562456793460091</id><published>2010-06-06T04:53:00.000-07:00</published><updated>2010-06-06T11:00:22.111-07:00</updated><title type='text'>Und, wie war es?</title><content type='html'>Ich bin seit 5 Tagen wieder in Deutschland und werde von allen gefragt wie es denn gewesen sei. Das ist schon wieder so eine Frage, die sich mit wenigen Sätzen nicht beantworten lässt. Laut, bunt, heiss, anstrengend, dreckig, witzig, nervig, lecker, wahnsinnig, schrecklich, lehrreich, schön.&lt;br /&gt;Ich kann es nicht sagen, sucht euch etwas aus. &lt;br /&gt;Mein Alltag: Morgens um halb zehn fuhren wir mit einem klimatisierten Auto durch den irren Verkehr ins klimatisierte Büro, wo ich dann 9-10 Stunden gearbeitet habe. Das Essen wurde gebracht, die Pausen waren frei wählbar, die Leute im Büro nett, freundlich und liebenswert. Abends sind wir dann mit dem Auto zurück gefahren und ich durfte mich mit solchen Kleinigkeiten herumschlagen wie der Frage, wo man am besten Toilettenpapier, Milch und Brot kaufen kann und was ich zu abend esse. Meine Maid hat geputzt und gewaschen, ich bin abends nur draussen gewesen um einzukaufen. Da es um Punkt sieben dunkel ist, und ich meistens müde war, habe ich in der Woche selten etwas unternommen. &lt;br /&gt;Meine Wochenenden: Ich habe versucht so viel wie möglich von dem Land mitzubekommen indem ich viel gereist bin. Natürlich habe ich hauptsächlich klassische Touristenziele ausgesucht und mir ist bewusst, dass viele meiner Reiseziele auch nur ein Teil des typischen Indiens gewesen sind. Es waren eigentlich immer Orte, wohin auch Inder reisen, mit unglaublichen Sehenwürdigkeiten, viel Geschichte oder einfach großartiger Natur. Die Art des Reisens war sehr indisch- Busse und Bahnen, in welchen ich oder wir meistens die einzigen 'Westler' waren, aber ich gehörte dort ja auch zu der Bevölkerungsgruppe, die sich das Reisen leisten können. Allerdings habe ich es mir verkniffen überall hin mit angeheuertem Fahrer und Auto zu fahren.&lt;br /&gt;Ich habe sehr viele sehr schöne Dinge gesehen und weit über 1000 Fotos gemacht. Aber, und das habe ich hier im Blog sehr oft weggelassen, ich habe auch ganz viele sehr schreckliche Dinge gesehen. Ich habe halbverhungerte oder gruselig verstümmelte Menschen jeden Alters, inklusive Kindern gesehen, merkwürdig verbogene Gliedmassen, verletzte Menschen und Tiere. Ich habe Slums gesehen, in welchen die Menschen zum Teil nur dahinvegetieren. Ich habe Krankheiten gesehen, die in Europa nicht zum typischen Straßenbild gehören und ich habe so unglaublich oft einfach gar nichts machen können. Die Hilflosigkeit war furchtbar- in so vielen Ländern die ich bisher bereist habe hätte ich gewusst wie ich helfen kann. Krankenwagen oder Feuerwehr anrufen, Jugendämter oder den Tierschutz aktivieren... Mir blieb bis auf wenige Male, wo ich wenigstens im Nachhinein versuchen konnte durch Emails irgendetwas zu tun, keine Möglichkeit zu agieren, und ich weiss immer noch nicht was für mich schlimmer war- der Anblick oder das Gefühl der Hilflosigkeit. Es ist tatsächlich so, dass man abhärtet und einige Dinge irgendwann einfach so hinnimmt. Aber vieles werde ich nie vergessen können... Ich bin froh, dass ich eigentlich nur einen kleinen Teil gesehen habe und diese Bilder nicht meinen Alltag beherrscht haben. Was unzweifelhaft an meinem 'Upper-Class' Arbeitsleben lag!&lt;br /&gt;Aber ich ahnte vor meinem Abflug worauf ich mich eingelassen hatte, und trotzdem bin ich geflogen und habe es keine Sekunde bereut.&lt;br /&gt;Das Essen: &lt;br /&gt;Indisches Essen ist super! Ich bin als Vegetarierin noch nie so unproblematisch in einem Land zurecht gekommen. Ich liebe indisches Essen, allerdings nur 'less spicy' was mir dann trotzdem meistens die Tränen in die Augen trieb... &lt;br /&gt;Und ich kann inzwischen wirklich ohne größere Unfälle ohne Besteck mit der rechten Hand essen und dabei die verpönte linke Hand unter dem Tisch lassen.&lt;br /&gt;Aber zum Frühstück finde ich indisches Essen unmöglich. Ich bin kein großer Frühstücker, meistens trinke ich eine Tasse Kaffee. Und genau da beginnt die Frühstücksproblematik schon. Echter Kaffee ist sehr schwer aufzutreiben, meistens ist es Nescafé. Und wenn ich frühstücke, also in Deutschland, dann sind das meistens Brötchen oder Brot, und ich liebe Käse. Und genau da liegen die weiteren Punkte der Problematik.&lt;br /&gt;Käse kann man zwar überall kaufen, allerdings nur Cheddar oder den indischen Paneer, die ich beide lahm finde.&lt;br /&gt;Auch in Restaurants gibt es häufig kein Brot, Brötchen habe ich nicht einmal gefunden. Wenigstens für mich zu Hause konnte ich Toastbrot kaufen- anderes Brot habe ich ebenfalls NIE gesehen. In einem Restaurant gab es laut Karte Sandwiches, aber- das Brot war alle. Es war ein sehr indisches Restaurant... Inder frühstücken kein Brot. In den Touristengebieten gab es immer eine grosse Frühstücksauswahl, indisch, continental, israelisch, arabisch... Oft mit Obstsalat, selten mit Toast und eigentlich immer warm. Das kann mal nett sein, aber eigentlich mag ich kein großes Frühstück. Und in den Nicht-Touristen-Gebieten, da gab es wirklich indisches Frühstück, Marsala Dosa oder Rice Idly. Marsala Dosa ist eine Art Omelett, welches mit einer scharfen Soße bestrichen ist und in welches Kartoffeln eingewickelt sind, die typisch südindisch gewürzt sind. Wirklich super lecker, aber um Himmels Willen nicht zum Frühstück! Und Rice Idly sind kleine, natürlich warme Reiskuchen die mit verschiedenen, natürlich meistens sehr scharfen Soßen serviert werden... Seufz, kein Land für Brötchenesser...&lt;br /&gt;Ansonsten habe ich nicht einen Tag Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt gehabt, kein 'Delhi-Belly'.&lt;br /&gt;Und das Trinken? Das Leitungswasser ist absolut tabu, gefährlich und verseucht, obendrein stinkt es schrecklich. Ich hatte keinen Filter sondern habe Flaschenwasser gekauft. Und das schmeckte zum Teil auch nicht besonders gut. In der Hinsicht bin ich sehr froh wieder hier zu sein :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bin ich eigentlich froh wieder hier zu sein? Auch diese Frage wird mir andauernd gestellt. Ja, ich finde es schön wieder hier zu sein, meine Familie und meine Freunde wieder zu sehen, aber ich bin auch etwas traurig. Ich wäre gerne länger geblieben, noch 3 Monate, eventuell auch ein Jahr. Aber zwei Dinge sind ganz sicher- für immer möchte ich nicht in Indien leben, aber ich werde bestimmt wieder hinfahren.&lt;br /&gt;Laut, bunt, heiss, anstrengend, dreckig, witzig, nervig, lecker, wahnsinnig, schrecklich, lehrreich, schön, es stimmt einfach alles irgendwie. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Good Bye India!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-1515562456793460091?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/1515562456793460091/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/06/und-wie-war-es.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/1515562456793460091'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/1515562456793460091'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/06/und-wie-war-es.html' title='Und, wie war es?'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-833130423293831521</id><published>2010-05-31T00:13:00.000-07:00</published><updated>2010-06-05T02:58:15.346-07:00</updated><title type='text'>Kerala und die Backwaters</title><content type='html'>Nachdem ich Donnerstag Mittag erst wieder in Bangalore angekommen bin, sind wir Freitagabends, an meinem letzten Wochenende hier nach Kerala gefahren. Obwohl ich nach meinem ersten Goaerlebnis geschworen hatte nie wieder Semisleeper zu fahren, blieb mir nichts anderes uebrig. Nach Kerala fahren keine Schlafbusse und wir hatten ein Gesamtpaket gebucht, bei welchem wir wenig selber mitzubestimmen hatten. Ich bin also vom Buero aus mit der Riksha zum Reisebuero gefahren. Dieses befindet sich in Koramangala in der Naehe eines mir bekannten Ganesh-Tempels. Der Rikshafahrer, der sich darauf eingelassen hatte mich mit dem Taxameter zu fahren, liess sich dann nach einigen Diskussionen ueberzeugen, dass er vor dem falschen Tempel angehalten hatte. Nach eingem Suchen haben wir den Richtigen dann gefunden, und es kam wie es kommen musste. Weil der arme Kerl sich solche Muehe gegeben hatte wollte er einen Aufpreis. Es ist ja nicht so, dass das Meter bei der Sucherei nicht weitergelaufen waere. Das Meter stand statt bei 70 Rupien, die der Weg normalerweise kostet bei 91 Rupien. Ich gab ihm 100 und verzichtete auf das Wechselgeld, um mir dann anzuhoeren, dass er 20 Extra haben moechte. Langsam an solche Diskussionen gewoehnt, nichtsdestotrotz davon genervt stieg ich aus und liess ihn weiter lamentieren. Ich haette vielleicht aus Erziehungsgründen meine 9 Rupien Rueckgeld verlangen sollen... Aber ich war froh endlich da zu sein und mich mit den anderen zu treffen. Also beliess ich es dabei. Das Reisebuero hatte uns gesagt, dass wir um 4.10 pm dort sein sollten. Ich kann ja verstehen, dass nach indischen Zeitmassstaeben eine grosse Sicherheit mit einkalkuliert werden muss, aber der Bus fuhr erst um 6.30 pm. Komisch, gerade wir Deutschen sind doch im Ausland so bekannt fuer Puenktlichkeit, warum laesst man uns 1Stunde vorm Reisebuero warten, um uns dann am Abfahrtplatz des Busses, wo wir mit dem Taxi hingefahren wurden noch einmal 1 Stunde warten zu lassen? Egal, der Bus war fast puenktlich und wir konnten endlich abfahren. Tiefgefroren auf 15 Grad Celsius und in Decken gewickelt hockten wir also in dem von allen hier so hochgelobten Volvoreisebus und machten nach 1,5 Stunden Fahrt die Pause fuers Abendessen. Als wir dann nach 20 Minuten wieder im Bus sassen bekamen wir mit, wie ein Vater seiner kleinen Tochter erklaerte, dass der Bus kaputt sei. Wir horchten auf und fragten nach. Leider erwies es sich als wahr...&lt;br /&gt;Nach 2,5 Stunden tauchte dann ein Mechanic auf, der nach einigen Schwierigkeiten begann den Bus zu reparieren. Hauptschwierigkeit war das offen halten der Motorklappe. Nachdem diverse Werkzeuge, wie Besen und Schraubenzieher sich als untauglich erwiesen hatten, nahm er dann einen Stock zur Hand, der dann endlich die Klappe im geforderten Winkel offen hielt. 3o Männer standen daneben und sahen zu- natürlich kam niemand auf die Idee die Kappe einfach kurz festzuhalten... Der Mechanic reparierte dann den Bus, indem er einen Schlauch austauschte und mit Wasser fuellte. Mit 3 Stunden Verspaetung fuhren wir dann weiter. Wir liessen uns wieder einfrieren und ich hoffte irgendwie schlafen zu koennen. 1 Nacht Bus, 1 Nacht Boot, 1 Nacht Bus und dann 1 Nacht Flugzeug- ich schaetze, dass ich Dienstag abend sehr muede sein werde :-)&lt;br /&gt;Morgens kamen wir dann in Allepey an und standen im Regen. Wir wurden dann nach kurzer Wartezeit von einem Taxi abgeholt und in ein Hotel gebracht wo wir etwas Zeit hatten uns frisch zu machen und unsere Wunden zu heilen. K. hatte Halsschmerzen und Husten, B. hatte Magenprobleme und ich hatte von dem naechtlichen 14 Stunden-sitzen geschwollene Fuesse. Nur Nr. 4 war fit. Nachdem wir alle geduscht hatten sind wir fruehstuecken gegangen, wobei B. seinen Magen lieber schonen wollte und im Hotel blieb. Mittags holte uns dann ein Taxi ab und fuhr uns zum Hafen. &lt;br /&gt;Wir hatten ein Hausboot ganz fuer uns alleine, mit 3 Mann Besatzung, wow, was fuer ein Luxus. Der Regen hatte aufgehoert und endlich konnte der entspannte Teil der Reise beginnen. Die 'Venice' fuhr uns gemuetlich durch die Backwaters und ermoeglichte uns wunderschoene Ausblicke auf die Ufer. Es leben an den Ufern sehr viele Menschen. Ob sie wissen, wie schoen sie es haben? &lt;br /&gt;Zwischendurch hielten wir am Ufer und die Nicht-Vegetarier kauften frische Tiger-Prawns, die dann von dem Smutje zusätzlich zum Abendessen zubereitet wurden. Zum Abendessen legten wir dann wieder an. Ich bin mit einem kleinen Paddelboot dann noch in die kleinen Nebenkanäle gefahren und habe das Leben der Menschen an den Backwaters hautnah erleben können. Etwas erledigt von der Paddelei kam ich zum Hausboot zurück und bin dann sofort in den Kanal gesprungen um etwas zu schwimmen. Nach einer ruhigen Nacht standen wir SOnntag recht früh auf und haben gefrühstückt. Leider war die wunderbare Hausboottour dann auch schon vorbei. Am Hafen holte und ein Taxi ab und wir wurden zu 2 Tempeln und in ein Museum zum Sightseeing gefahren. Dann durften wir 2 Stunden am STrand verbringen, das war aber wenig lohnenswert. Kein Schatten, keine Duschen, also auch keine Möglichkeit zu schwimmen und natürlich keine Strandcafés...&lt;br /&gt;Abends sind wir dann mit einer rollenden Tiefkühltruhe wieder nach Bangalore gefahren, wobei natürlich wieder alles schief ging, was nur schief gehen kann... Erst musste jemand sehr spontan den Bus verlassen, da ihm schlecht war. ALs er wieder zustieg wurde ihm lapidar eine Tüte in die Hand gedrückt und die Fahrt im gleichen STil fortgesetzt wie vorher. Dann musste unser Busfahrer einspringen und einem Bus helfen, der eine Panne hatte (welch Wunder- nicht unserer), und dann, als wir endlich weiterfahren konnten, haben wir noch an einem schweren Unfall angehalten um nachzusehen ob sich noch Verletzte in den Wracks befinden. &lt;br /&gt;Wieder einmal mit Verspätung erreichten wir morgens dann Bangalore... Gut, dass es mein letzter Arbeitstag war, und ich sowieso nur noch nachmittags für einige Stunden hingehen musste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bootstour war ganz toll und sehr lohnenswert, der Rest war eher anstrengend. Aber bei dem Wetter ist alles anstrengend. &lt;br /&gt;15 Stunden nach dem Wiedereintreffen in Bangalore sollte dann mein Taxi kommen und mich zum Flughafen bringen...&lt;br /&gt;Bye bye incredible India!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(P.S. Fotos folgen)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-833130423293831521?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/833130423293831521/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/05/kerala-und-die-backwaters.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/833130423293831521'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/833130423293831521'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/05/kerala-und-die-backwaters.html' title='Kerala und die Backwaters'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-7300987952730168698</id><published>2010-05-30T23:31:00.000-07:00</published><updated>2010-05-31T00:02:43.358-07:00</updated><title type='text'>Coffee Estate</title><content type='html'>Urspruenglich hatte ich fuer die letzte Maiwoche Urlaub genommen. Ich wollte in meiner letzten Woche hier in den Norden nach Delhi bzw. Agra und zum Taj Mahal fliegen. Leider hat das irgendwie alles nicht geklappt und ich hatte, da ich keine Lust hatte hier nur so herumzuhaengen, meiner Chefin gesagt, dass ich trotz des Urlaub arbeiten kommen wuerde. Auf der Feier meiner Chefin, die am Samstag stattfand, lud mich jedoch R., eine alte Freundin meiner Chefin auf ihr Coffee Estate ein. Meine Chefin hatte nichts dagegen, da ich ja sowieso Urlaub hatte, und ich freute mich sehr. Ich habe zwar in Madikeri schon etwas von den Kaffeeplantagen mitbekommen, auf einem solchen Estate ein paar Tage zu verbringen ist jedoch noch einmal etwas anderes. R.und ihr Mann D. haben sich, nachdem sie einen grossen Teil ihres Lebens in Kuwait verbacht haben, nach ihrer Rueckkehr einen Traum erfuellt und sich ein kleines Coffee Estate gekauft. D. wohnt dort die ganze Woche, R. pendelt wegen ihrer Kinder, die in Bangalore wohnen hin und her.  Wir haben Montags morgens den Bus um halb sieben genommen und uns auf die 5-stuendige Fahrt begeben. Es war eine Busfahrt wie alle Busfahrten in den oeffentlichen Bussen sind- laut und warm. Sehr warm.  Da einige andere Busse eine Panne hatten sind wir Umwege gefahren um deren Fahrgaeste auch noch einzusammeln, dahier zog sich die Fahrt etwas in die Laenge. Die Bustuer war, wie immer, die ganze Fahrt ueber offen. Der Ticketverkaeufer hat den gesamten Muell, der sich im Bus so ansammelte waehrend der Fahrt einfach hinausgeworfen. Das geht mir hier echt auf die Nerven. Es ist ein so schoenes Land, warum versauen die Inder ihr eigenes Land so sehr? Mein Haus ist sauber, oder in diesem Fall mein Bus ist sauber, alles andere interessiert nicht. Ich finde das wirklich furchtbar. Der Muell verdirbt nicht nur den Anblick sondern ist fuer die Umwelt eine totale Katastrophe. Mich wundert es etwas, dass es hier ueberhaupt noch intakte Natur gibt. Wenn da nicht bald ein Umdenken stattfindet, dann wird dieses Land total im Dreck versinken. Ich habe mal einen Inder gefragt was er davon haelt- er meinte nur, ach, die Leute sind daran gewoehnt. Na bravo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach sechs Stunden erreichten wir endlich unser Ziel und wurden von D. und dem Labrador Zorro mit dem Minivan abgeholt. Das Coffee Estate ist ein Traum. Obwohl es nur ein kleines Estate ist, ist es ein riesiges Waldgebiet. Unter den Baeumen wachsen die Kaffeepflanzen, Arabica und Robusta. An den Baeumen waechst Pfeffer, zwischen den Kaffeepflanzen wachsen Kardamom und Jackfruit, Bananen, Pomelos, Nuesse und Unkraut. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/TANdMzJOBPI/AAAAAAAAAQQ/Jw9Hzt0---4/s1600/DSCN0205.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/TANdMzJOBPI/AAAAAAAAAQQ/Jw9Hzt0---4/s320/DSCN0205.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5477324046281344242" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Kaffee, Kaffee, Kaffee)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die beiden Besitzer und ihr Hund wohnen im Haupthaus, auf dem Anwesen leben noch 3 ehemalige Strassenhunde, die dort jetzt einen Job als Wachhunde haben. Seit man fuer den Verkauf von Kaffee keine Lizenz mehr braucht sind die Diebstaehle, wenn der Kaffee auf dem Drying Yard trocknet, extrem angestiegen. Glueck fuer Kariha, Rani und Panda, sie haben jetzt ein Zuhause und einen Job :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/TANYSYo6J5I/AAAAAAAAAPw/iCVsTG3Wfhw/s1600/DSCN0200.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/TANYSYo6J5I/AAAAAAAAAPw/iCVsTG3Wfhw/s320/DSCN0200.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5477318644687579026" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Das Haupthaus)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch der Fahrer der beiden mitsamt Frau und Kind, sowie die Plantagenarbeiter leben in eigenen Haeuschen auf dem Anwesen. Ich bin nie in den Suedstaaten der USA gewesen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es dort vor einigen Jahren genauso war. Die Abweichung besteht darin, dass die Plantagenarbeiter bezahlt werden. Die Bezahlung ist gruselig schlecht. Das liegt nicht daran, dass D. und R. besonders geizig sind, die Bezahlung ist dort einfach so. D. und R. gewaehren ihren Arbeitern zinsfreie Darlehen fuer Sonderanlaesse wie Krankheiten und Hochzeiten, sie lassen sie kostenfrei wohnen und auch Strom und Wasser muss nicht bezahlt werden. Ich glaube damit tun sie schon mehr als manche anderen. Trotzdem- auch wenn man die Waehrungen hier in einem anderen Verhaeltnis sehen muss, sind 1,60 Euro pro Tag sehr wenig. Kein Wunder, dass ‚wir‘ hier alle als superreich gelten. Ja, verglichen damit bin ich superreich. Zumindest wenn ich mit meinem Einkommen in Indien dauerhaft leben wuerde... Dass bei uns die Ausgaben viel hoeher sind, das ahnt kaum jemand- wie denn auch. Die Leute sehen immer nur gutgekleidete Auslaender, die mit Geld um sich werfen, sich ausnehmen lassen, halbaufgerauchte Zigaretten wegwerfen und Alkohol trinken. Da ist es noch nur klar, dass wir alle den gelobten Laendern entspringen und damit bevorzugtes Objekt zum Anbetteln sind. Und dann sind da ja auch noch die, die so wie ich den Kindern immer Kekse schenken und den alten Bettlern gleich 10 Rupien geben. Viel zu viel in den Augen derer die hier leben. Aber viel zu wenig vergleichen mit dem, was ich in Deutschland den Bettlern gebe.&lt;br /&gt;Wie auch immer, den Montag verbrachten wir damit ueber das Estate zu wandern und ich liess mir die Pflanzen erklaeren. Ich kenne jetzt den Unterschied zwischen gruenem, weissem, rotem und schwarzem Pfeffer (es gibt keinen, es haengt vom Reifegrad und der Behandlung ab) und weiss ungefaehr, was ein Sack mit 50 Kilo Kaffeebohnen beim Verkauf bringt. Das Gute hier ist, dass man voellig offen ueber Geld und aehnliches sprechen kann. Zwar ist es immer wieder ungewohnt direkt nach so privaten Dingen gefragt zu werden, aber im Gegenzug darf man selber auch ungehemmt nachfragen. Zumindest wenn man die Leute kennt. Die Abende verbrachten wir damit Wodka zu trinken und uns zu unterhalten. R. und D. haben die etwas anstrengende Angewohnheit immer gleichzeitig zu sprechen und je nach Alkoholkonsum auch immer lauter zu werden. Wenn ich dann nach etwas gefragt wurde, zum Beispiel wogegen ich mich habe impfen lassen, dann wurde meine Antwort angezweifelt oder hat extreme Diskussionen zwischen den beiden ausgeloest. D. und R. sind sehr gebildete Menschen, sie haben mir viel erklaert und viel gezeigt, sie haben beide schon einiges im Leben gesehen. Aber ich finde es trotzdem anstrengend, wenn ich mich andauernd rechtfertigen muss und staendig zwei Menschen gleichzeitig zuhoeren muss... Aber trotzdem waren sie unglaublich freundliche Gastgeber, die mir die 3 ruhigsten Tage hier in Indien ermoeglicht haben. Auf dem Estate hoert man kein Auto, es herrscht die totale Stille, von den Geraeuschen der Natur einmal abgesehen. Ein traumhft schoenes kleines Paradies! &lt;br /&gt;Sehr ungewohnt war nur die Dusche. Durch ein Feuer an der Aussenwand des Hauses wird Wasser in einem Tank erwaermt aus dem man das heisse Wasser schoepfen kann. Dieses mischt man dann mit kaltem Waser aus dem Kran in einem grossen Eimer. Und damit uebergiesst man sich dann mit einem kleinen Schoepfgefaess. Fuer mich war das sehr ungewohnt, aber es funktioniert ganz prima. &lt;br /&gt;Dienstag waren wir bei der Bank, da Mittwochs Zahltag ist. Die Arbeiter werden woechentlich bezahlt, je nach Anwesenheit. Krankengeld oder aehnliches gibt es nicht, ebenso wenig wie bezahlten Urlaub. Danach fuhren wir kurz zu einem mittelgrossen Estate, wo mir voller Stolz das Haus gezeigt wurde.&lt;br /&gt;Mittwoch sind R. und ich dann von dem Fahrer nach Belur gefahren worden um einen Tempel zu besichtigen. Die Fahrt dahin war sehr spannend. Wir sind mit dem Jeep gefahren und ich durfte vorne sitzen. Die Strassen sind zum Teil aus Sand und durch die Traktoren und den Regen in Zustaenden, bei denen ich bezweifete da ueberhaupt mit einem KFZ durchzukommen. Ich haette ja ein Pferd bevorzugt. Aber der Jeep war dieser Aufgabe gewachsen und wir brausten in halsbrecherischer Geschwindigkeit ueber die Buckelpisten. Ich betrachtete waehrend der Fahrt etwas nachdenklich die anstelle eines Handschuhfaches angebrachte Haltestange aus Metall. Ich bin nicht uebervorsichtig, aber ich ueberlegte mir, dass bei einer Kollision, mangels eines Anschnallgurtes diese Stange ein ernstzunehmender Gegner waere. Aber wir kamen heile an, der Fahrer kennt das Fahrzeug und seine Moeglichkeiten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/TANbt17xufI/AAAAAAAAAQI/BUu8Y2NcYCc/s1600/DSCN1185.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/TANbt17xufI/AAAAAAAAAQI/BUu8Y2NcYCc/s320/DSCN1185.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5477322414942697970" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Filigrane Handarbeit in der Tempelanlage von Belur)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Tempel besuchten wir ein grosses Estate, wo wir zum Mittagessen eingeladen waren. Dort empfand ich es als noch viel suedstaatenmaessiger. Eine schweigsame Maid half beim kochen und servierte das Essen, waehrend wir sehr stilvoll in einer Villa sassen, die Marmorboeden hatte und in den Badezimmern sogar Badewannen (!).  Dass ich kein Bier trinken wollte wurde mir uebel genommen, ich sei schliesslich Deutsche. Also gab ich nach und trank mittags schon mit dem Hausherrn Bier. Danach zeigte er mir noch seine Vanillepflanzen und von weitem die Baustelle, wo er seinen Arbeitern erlaubt sich Haeuser nach ihren Vorstellungen zu bauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/TANayT8WUAI/AAAAAAAAAQA/IrP1R7eB3hg/s1600/DSCN1203.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/TANayT8WUAI/AAAAAAAAAQA/IrP1R7eB3hg/s320/DSCN1203.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5477321392206008322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Vanille)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachmittags fuhren wir wieder in das Estate von R. und D. wo ich dann der Bezahlung der Arbeiter beiwohnte. Auf der Fahrt dahin habe ich das Ekeligste gesehen, was ich je in meinem Leben sah. Ein toter Baum am Strassenrand war gaenzlich mit Spinnenweben ueberzogen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/TANaC1a_IQI/AAAAAAAAAP4/5sLsjbcFW5I/s1600/DSCN1214.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/TANaC1a_IQI/AAAAAAAAAP4/5sLsjbcFW5I/s320/DSCN1214.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5477320576559161602" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(*Schauder*)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fuer mich als Arachnophobikerin ein gruseliger Anblick. Ich habe mich nicht getraut auszusteigen und das zu fotografieren. R., die sich daruber totlachte erledigte das dann fuer mich. Abends gingen wir frueh schlafen, da wir um sechs Uhr am Donnerstag morgen alle zusammen mit dem Van nach Bangalore fahren wollten. D. kam auch mit, dahier wurden Sack und Pack und Hund in den Van verfrachtet. Nach 250 km und 6 Stunden Fahrt kamen wir an, wobei wir die letzten 2 Stunden nur den Stadtverkehr von Bangalore durchquerten. Ich habe nun einen einseitigen Sonnenbrand auf dem linken Arm, was etwas albern aussieht, aber dafuer durfte ich dank der grosszuegigen Gastfreundschaft von R. und D. tatsaechlich einge ruhige Tage verbringen. Danke!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-7300987952730168698?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/7300987952730168698/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/05/urspruenglich-hatte-ich-fuer-die-letzte.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/7300987952730168698'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/7300987952730168698'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/05/urspruenglich-hatte-ich-fuer-die-letzte.html' title='Coffee Estate'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/TANdMzJOBPI/AAAAAAAAAQQ/Jw9Hzt0---4/s72-c/DSCN0205.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-5735088973724074497</id><published>2010-05-30T22:00:00.000-07:00</published><updated>2010-05-31T00:13:00.501-07:00</updated><title type='text'>Pizza, Wodka und ein frueher Sonntag</title><content type='html'>Ab Freitag den 21.5. war ich in gewisser Hinsicht im Freizeitstress. Eine Freundin und ich hatten uns verabredet und da ich ein klein wenig Grund zum feiern hatte, haben wir standesgemaess mit Pizza und Eiscreme eine Nacht lang durchgequatscht. Samstag habe ich dann erst einmal ausgeschlafen, da ich abends bei meiner Chefin eingeladen war. Noch bevor ich mich wirklich fertig machen konnte, stand ploetzlich ihr Mann vor der Tuer und fragte mich, ob ich spontan mit zu der Reception einer Hochzeit wolle. Mir bleib weder Zeit zu ueberlegen, noch mich umzuziehen, daher musste ich leider in Jeans und T-Shirt, also etwas underdressed auf der Hochzeit auftauchen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/TANDpKsUzfI/AAAAAAAAAPY/ipxR_SNAskg/s1600/DSCN0127.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/TANDpKsUzfI/AAAAAAAAAPY/ipxR_SNAskg/s320/DSCN0127.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5477295946336620018" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Der Eingang)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Reception bestand im Wesentlichen darin, dass alle Gaeste in einem riesigen Saal sassen und auf den Einmarsch des Hochzeitspaares warteten. Kurz bevor es soweit war, filel der Strom aus. Die Generatoren brauchten einige Zeit um anzulaufen. In der Dunkelheit, die hier so alltaeglich ist, dass nicht einmal die gespraeche unterbrochen werden, schlich sich ein kleines Maedchen an mich heran und rieb schnell mit ihrem Zeigefinger ueber meinen Oberarm. Ich glaube sie wollte testen ob die Farbe abgeht... Als das Licht wiederkam blickte sie kurz auf ihren Finger und rannte dann schnell weg. Ueberhaupt guckten die Kinder mehr auf mich als auf auf alle anderen. Die Hochzeit fand zwischen Leuten statt, die nicht besonders viel Geld verdienen. Ich nehme daher an, dass die meisten der Kinder noch keine Auslaenderin aus so kurzer Entfernung gesehen haben. Weiterhin warteten alle auf den Einmarsch des Paares. Als dieser dann geschah war ein professionelles Kamerateam zugegen und nahm den Einmarsch und die Gaeste im Close-up auf. Dann fand auf der Buehne, die sich an der Stirnseite des langen Saales befand, eine Fotosession des Paares statt. Ich koennte mich immer wieder darueber amuesieren, wie todernst Inder auf Fotos gucken. Das Paar posierte ernst und feierlich, und die von dem Team geschossenen Bilder wurden dann mit kitschig bunten Untermalungen wie zum Beispiel heranfliegenden Diamanten und Regenboegen auf die grossen Flachbildschirme uebertragen die im Saal verteilt standen. Ich freute mich fuer das Brautpaar, ich kenne den Braeutigam und hoffe sehr, dass es den beiden gut gehen wird. Ich wuensche von Herzen alles Gute! Nach dem Einzelshooting mit dem Paar, wurden saemtliche Gaeste nacheinander auf die Buehne gebeten und posierten dann ebenfalls mit dem Paar. Mein underdressed Outfit tat mir sehr leid, allerdings scheint es die anderen nicht gestoert zu haben. Nach den Fotos sind die Gaeste dann nacheinander in die Etage des Gebaeudes gelaufen, in welcher das Essen statt fand. Es gab traditionelles Essen auf Bananenblaettern und als kleine Aufmerksamkeit des Brautpaares eine Kokosnuss als Geschenk. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/TANEmXanfuI/AAAAAAAAAPo/e55VAkjyXbY/s1600/DSCN0131.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/TANEmXanfuI/AAAAAAAAAPo/e55VAkjyXbY/s320/DSCN0131.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5477296997724028642" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Essen auf Bananenblaettern)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe diese dann meiner Chefin geschenkt. Nach dem Essen sind wir dann recht schnell verschwunden, da meine Chefin und ihr Mann selber etwas zu feiern hatten.  Auch dort war ich eingeladen. &lt;br /&gt;Zu Hause warteten schon ihre ersten Gaeste, in Empfang genommen von der Tochter.  In dieser Familie werden bei Feierlichkeiten immer auch die Freunde der Kinder mit eingeladen, weshalb die ganze Feier sehr gross, nett und alkohollastig wurde. Es war nicht die erste Feier dieser Art an der ich teilnehmen durfte- es hat viel Spass gemacht. Nachts um zwei habe ich mich mit I. unterhalten, und wir stellten fest, dass wir das gleiche Hobby betreiben. I. ist Student der Tiermedizin und in seiner Freizeit reitet er und gibt Reitunterricht. Sonntags morgens um sechs wollte er sich von einem Fahrer abholen lassen um dann um sieben Uhr die erste Sonntagsreitstunde zu geben. Er lud mich ein dabei zu sein und ich folgte der Einladung gerne. Nach einer wiederum sehr kurzen Nacht sind wir dann in aller Fruehe zur Riding School gefahren. Ich war so neugierig wie eine indische Reitschule aussieht. Ich war schwer beeindruckt. Das Gelaende ist traumhaft, es werden dort Rennpferde und Reitpferde fuer den grossen Sport trainiert. Ich glaube aber, dass es eine Anlage in der Qualitaet nicht all zu oft gibt. Sollte die indische Nationalmannschaft der Springreiter die Qualifikation fuer die Olympiade schaffen, dann kann ich sagen, dass ich zwei davon habe trainieren sehen... Wirklich sehr beeindruckend, grossartige, gepflegte Pferde, eine tolle Anlage und viele Angestellte, die eine ganz wunderbare Einstellung zum Pferd haben. Am lustigsten fand ich, dass auf einem grossen Rondell, um welches rundherum die offenen Pferdeboxen stehen, ein grosser Stofftiger liegt. Als ich nach seinem Sinn fragte, wurde mir erklaert, dass er die Affen abhalten soll das Pferdefutter zu stehlen. Offenbar funktioniert das- ich dachte nicht, dass Affen so dumm sind. :-))&lt;br /&gt;Mittag irgendwann war ich dann wieder zu Hause und schlief erst einmal.&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen um sechs Uhr sollte ich schon wieder die Stadt verlassen- ich brauchte vorher dringend etwas Ruhe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-5735088973724074497?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/5735088973724074497/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/05/pizza-wodka-und-ein-frueher-sonntag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/5735088973724074497'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/5735088973724074497'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/05/pizza-wodka-und-ein-frueher-sonntag.html' title='Pizza, Wodka und ein frueher Sonntag'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/TANDpKsUzfI/AAAAAAAAAPY/ipxR_SNAskg/s72-c/DSCN0127.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-7889813494854438383</id><published>2010-05-27T08:33:00.000-07:00</published><updated>2010-05-27T08:47:46.357-07:00</updated><title type='text'>Wenn man Postkarten verschicken moechte...</title><content type='html'>Anfang letzter Woche hatte ich endlich alle meine Postkarten fertig geschrieben und habe den Stapel mit ins Buero genommen. Unser Bueroboy wollte mir dann freundlicherweise den Weg zum General Postoffice nicht nur erklaeren sondern zeigen. Da sein Englisch etwas radebrechend ist haben die anderem Angestellten ihm auf Hindi oder Kannada erklaert, dass ich nicht nur die Postkarten versenden moechte, sondern auch 2 Umschlaege brauche um Fotos innerhalb Indiens zu versenden. So weit so gut. Auf dem Weg dorthin, wo ich wieder mal den Pragmatismus der Inder bewundern durfte (ein durch den Regen neu entstandenes Schlagloch wurde kurzerhand mit Palmenblaettern gefuellt) erklaerte er mir diverse Gebaeude. &lt;br /&gt;Ich habe mich in den letzten 3 Monaten recht gut in das indische Englisch, gerne auch Hinglish genannt hineingehoert, welches hier etwa 50 % der Leute sprechen, aber bei ihm habe ich immer noch ernsthafte Schwierigkeiten. Ich nickte und laechelte also freundlich (auch das indische Kopfwackeln beherrsche ich inzwischen recht gut) und wir erreichten dann das GPO. Dass es hier keine Privatsphaere gibt, und jeder sich andauernd vordraengelt und dabei auch Koerperkontakt nicht scheut, das weiss ich inzwischen. Dass das auch in der Bank und in der Post so ist, das war mir neu. Wir stellten uns an einen Counter und eine Frau winkte uns an einen anderen, an welchem schon ca. 5 Leute standen. Waehrend ich mich im Hintergrund hielt und das Ganze recht amuesiert beobachtete, stellte sich S. mitten zwischen die 5 anderen, die allesamt nebeneinander an dem Counter standen. Die Frau hinter dem Counter fragte innerhalb von 5 Minuten 6 mal nach, ob es wirklich 24 Postkarten waeren. Sie vergass es immer wieder, da sie alle 6 Kunden gleichzeitig bediente und dabei etwas unkoordiniert war. Waehrend S. am Counter darauf wartete, dass sie endlich die georderten Briefmarken bringt, fing er ein Gespraech mit dem neben ihm Wartenden an. Dabei wurden meine von ihm gehaltenen Postkarten recht schnell Gespraechsthema. Okay, ich verstehe kein Hindi, dass sie sich alle 24 Karten ansahen, ueber die Motive diskutierten und dabei deutlich gestikulierten, das habe ich trotzdem verstanden. Noch lustiger fand ich es dann, als die Karten umgedreht wurden und meine Handschrift analysiert wurde. Gut, ich gebe zu, dass man bei Postkarten keine allzu grosse Geheimhaltung erwarten kann, aber dass 2 Menschen lautstark auf Hindi diskutieren, ob ich „Germany“ oder „Cermany“ geschrieben habe, das kam mir etwas komisch vor. Waehrend dessen musste ich, da S. ja abgelenkt war der Dame hinter dem Counter immer wieder die Zahl ‚24‘ bestaetigen. Als dann endlich die Marken herueber gereicht wurden, erinnerte ich S. an die Umschlaege fuer die Fotos. Wir haben ca. 5 Minuten aneinander vorbei geredet.. Zunaechst wollte er 24 Umschlaege ordern. Dann wollte er mir klar machen, dass man keine Fotos verschicken duerfe, dann, dass ich fuer jedes Foto einen separaten Umschlag braeuchte. Als ich ihm endlich klar gemacht hatte, was meiner Meinung nach schon die Angestellten im Buero deutlich gemacht hatten, naemlich, dass ich 2 Umschlaege fuer insgesamt 8 Fotos braeuchte, von denen ein Umschlag mit 6 Fotos nach Tamil Nadu und einer mit 2 Fotos innerhalb Bangalores verschickt werden sollte, waren ernsthaft 5 Minuten vergangen. Er orderte dann also bei der mehrfach beschaeftigten Dame noch 2 Prepaid Umschlaege und wir gingen nach draussen, da dort der Leim (!) fuer die Briefmarken war. Ich hatte nicht unbedingt das dringende Beduerfnis die Marken anzulecken, aber ich dachte ein wenig Wasser sei ausreichend. Weit gefehlt, S. nahm jede einzelne Postkarte und klebte sehr langsam, liebevoll und ordentlich die Marken darauf, indem er seinen Finger in den Leim tauchte und die Marken damit einrieb. S. ist sehr niedlich. Er reicht mir bis ungefaehr zur Huefte, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Er verdient sehr wenig Geld und hat nur so einen Helferjob, aber wenn er auf der Strasse lang geht, dann strahlt er immer ganz selbstvergessen vor sich hin. Er wirkt sehr zufrieden mit seinem Leben. Allerdings kann er sich ja auch andauernd ueber die merkwuerdigen Deutschen in seinem Buero amuesieren, die Postkarten verschicken und Germany falsch schreiben, mit ‚C‘ naemlich. Aber, so hat er mich beruhigt, die Post wuerde wissen was Cermany bedeute. Waehrend er mir das erklaerte und eifrig die Marken aufleimte gab er sich auch noch grosse Muehe mir die Motive der Postkarten zu erklaeren. Er ist wirklich ruehrend.... Nachdem wir insgesamt fast eine Stunde in der Post waren, waren endlich die Karten abgegeben und auf dem Weg nach Deutschland. Fast eine Stunde um 2 Umschlaege und 24 Briefmarken zu kaufen und diese aufzukleben! Und es war nicht einmal voll in der Post. So etwas gibt es nur in Indien :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-7889813494854438383?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/7889813494854438383/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/05/wenn-man-postkarten-verschicken-moechte.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/7889813494854438383'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/7889813494854438383'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/05/wenn-man-postkarten-verschicken-moechte.html' title='Wenn man Postkarten verschicken moechte...'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-8767441679937596957</id><published>2010-05-27T03:41:00.000-07:00</published><updated>2010-05-27T04:05:38.916-07:00</updated><title type='text'>Heavy Metal in Bangalore</title><content type='html'>Am Samstag den 15.5. suchte die amerikanische Heavy Metal Band „Lamb of God“ Bangalore heim. Da meine Nerven aus mehreren privaten Gruenden etwas angeschlagen waren, hatte ich beschlossen mit einigen Leuten zu dem Open Air Festival zu gehen. Zwar wuerde ich mich nicht unbedingt als Metalfan bezeichnen, aber ich finde es gibt schlimmere Musikrichtungen. Ich wusste, dass es dort Alkohol geben wuerde (irgendwie brauchte ich den) und vor allen Dingen war ich unglaublich neugierig... In dieser Stadt, die so mordern und gleichzeitig so veraltet ist, wo arm und reich, Schoenes und Schlimmes so dicht nebeneinander liegen, wo die Frauen zu ueber 90 % traditionell gekleidet sind und die Maenner entweder Stoffhosen mit Buegelfalten oder diese sehr indischen ‚Wickelroecke‘ tragen, dort sollte ein Open Air Festival stattfinden? So eine Veranstaltung mit Alkohol und einer Buehne, mit lauter moderner Musik und ganz vielen Heavy Metal Fans die zusammen feiern? Eine sehr absurde Vorstellung... Ich gebe zu, dass das in mein Bild von Indien, auch von Bangalore, nicht wirklich hineinpasste. Ich war so unglaublich gespannt auf die Fans, auf die Organisation, auf die Musik und ueberhaupt... ich fand die Idee grossartig das einmal auszuprobieren. Wir liessen uns nach einem ausgiebigen Fruehstueck von einer Riksha zu den Palace Grounds fahren und suchten zunaechst einmal verzweifelt den Eingang. Die Palace Grounds sind riesig und Schilder gab es natuerlich keine. Aber es tauchten die ersten Fans auf, und, welch ein Wunder- sie waren leicht zu erkennen. Langmaehnige Rocker in kurzen Cargohosen, Metal-T-Shirts und Turnschuhen kreuzten unseren Weg und es wurden immer mehr. Offenbar war die Eingangssuche nicht nur unser Problem alleine und so wuchs unsere kleine Wandergruppe voller seltsamer Gestalten schnell zu einer recht auffaelligen grossen Gruppe an. Dem Herdentrieb folgend stapften wir alle gemeinsam um die Aussenmauer der Palace Grounds um endlich, schon wieder aufgrund der Hitze voellig erschoepft, den Eingang zu finden. Ab dort wurde es wirklich interessant. Es gab eine Wellblechhuette, die offenbar den Ticketcounter darstellen sollte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_5PPPuQdyI/AAAAAAAAAOw/3hpmpyrFuk0/s1600/DSCN0004.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_5PPPuQdyI/AAAAAAAAAOw/3hpmpyrFuk0/s320/DSCN0004.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5475901320266282786" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Ticketcounter)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir stellten uns an und bekamen tatsaechlich unsere schon bezahlten Tickets um dann wiederum verwirrt nach dem Festivalgelaende zu suchen. Als wir auch dieses Problem durch folgen der Herde eine halbe Stunde spaeter geloest hatten mussten wir unsere Getraenke (Wasser) und Zigaretten draussen lassen, durften aber Kameras mit hinein nehmen. Die Security bediente sich froehlich an dem Stapel halb geleerter Wasserflaschen und liess uns einen nach dem anderen auf das Gelaende. Fuer meine festivalerfahrenen Augen war das Gelaende sehr klein und leider ohne Schattenplaetze. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_5PvZ2OdDI/AAAAAAAAAO4/cZ6SWpQroos/s1600/DSCN0024.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_5PvZ2OdDI/AAAAAAAAAO4/cZ6SWpQroos/s320/DSCN0024.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5475901872739873842" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Das Gelaende)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafuer gab es Unmengen T-Shirt Shops fuer die, die noch nicht in dem passenden Outfit erschienen waren und genau so viele Staende fuer Essen und Getraenke. Interessant fand ich, dass einer der Food Staende tatsaechlich seine Menues auf einem Flachbildschirm praesentierte. Dieser war auf dem recht robust angelegten Gelaende so dermassen fehl am Platz.... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_5Q1xtNkLI/AAAAAAAAAPA/kDQ1l1_yfu8/s1600/DSCN0036.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_5Q1xtNkLI/AAAAAAAAAPA/kDQ1l1_yfu8/s320/DSCN0036.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5475903081735360690" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gab, was mich voellig faszinierte, tatsaechlich Dixie-Klos (!). Okay, was waere ein Festival ohne Dixie-Klos, aber irgendwie hatte ich damit nicht gerechnet. Immerhin herrschen eigentlich immer noch ueberall die indischen Urinale vor. Aber- es gab saubere Dixies mit fliessend Wasser aus den Kraenen, und, da Frauen auf dem Festival total unterrepraesentiert waren, dieses blieb bis zum spaeten Abend so. Ich sollte dazu sagen, dass selbstverstaendlich Maenner und Frauen getrennte Toiletten hatten. Glueck fuer uns  Wir mussten nicht einmal Schlange stehen...&lt;br /&gt;Relativ schnell begann die erste indische Metalband zu spielen- und sie gaben wirklich alles. Mit sehr langen Haaren headbangend rockten sie in der Hitze waehrend das Publikum feierte und Wodka trank. Wodka war billiger als Bier, zusammen mit der Hitze sorgte dieser Umstand schnell fuer die ersten Alkoholkomatoesen. Ein Erste-Hilfe Zelt habe ich nicht gesehen. Aber es scheinen alle irgendwie ueberstanden zu haben.  Wir taten also was man auf Festivals so macht- wir assen, wir tranken, wir tanzten etwas und wunderten uns etwas. Es gab keinen Zeltplatz, es wurde trotz Rauchverbots geraucht und gekifft wie verrueckt und wir waren eine ganze Zeitlang praktisch unsichtbar. Niemand, und das ist wirklich erstaunlich, interessierte sich fuer uns. Insgesamt waren geschaetzte 15.000 Leute auf dem Festival- wir zaehlten 10 Auslaender, uns eingeschlossen, Lamb of Gob ausgeschlossen. Allerdings liefen die auch nicht auf dem Gelaende herum. Trotzdem liess man uns in Ruhe- eine voellig neue Erfahrung. Und noch etwas- wo sind all die langhaarigen Rocker im normalen Leben? Wo kommen die bloss alle her???? 15.000!!!&lt;br /&gt;Das Publikum war geschaetzte 17- 22 Jahre alt, und an T-Shirts war alles vertreten, was die Metal Szene zu bieten hat. Slayer, Pantera und Cannibal Corpse waren ebenso vertreten wie Iron Maiden, Megadeath und natuerlich Lamb of God. Einer, den ich mit Erlaubnis fotografiert habe trug ein Hakenkreuz T-Shirt. Es war nicht die Swastika und die sollte es auch nicht sein. Offenbar hielt der junge Mann das Shirt fuer cool... Hm, kein Kommentar. &lt;br /&gt;Es war wirklich nett, die indischen Bands rockten die Buehne und langsam aber sicher stieg die Spannung. Lamb of God Rufe wurden laut und mit steigendem Alkoholpegel wurden wir langsam sichtbar. Wo kommt ihr her? Deutschland? Und ihr seid hierher gekommen um Lamb of God zu sehen? Das ist der Wahnsinn!!! Wow. Unsere Erklaerungen waren sinnlos- Ihr arbeitet hier? Egal, ihr seid hier in Indien um Lamb of God zu sehen, das ist soooo cool. &lt;br /&gt;Wir liessen es dann dabei. Und dann ging es los. Lamb of God stuermten die Buehne, das Publikum ebenfalls und wurde nur durch eine ueberwaeltigende Polizeipraesenz (mit Cowboyhueten und Schlagstoecken) davon abgehalten voellig durchzudrehen. Ich stand vor der tanzenden Menge direkt vor der Buehne, ein Standort den ich normal gerne vermeide. Ich mag es nicht wenn man mir in den Ruecken tanzt (der gute alte Pogodance ist hier weit vebreitet). Jedoch befand ich mich zu meiner Ueberraschung in einer Art Seifenblase. Ich habe mich noch nie (!) auf einem Konzert so beschuetzt gefuehlt. Koerperkontakt wurde tunlichst vermieden und ich habe mich wirklich wohl gefuehlt. Ich haette irgendwie mit Angrabbelattacken gerechnet- ich habe den Metallern wirklich Unrecht getan! Wie Lamb of God so passend ins Mikro bruellten: „It’s nice to see it’s the same Motherf**** everywhere in the world”. Musik verbindet tatsaechlich irgendwie. &lt;br /&gt;Es war ein wirklich nettes Konzert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_5Q22ElJnI/AAAAAAAAAPQ/za5p_IY0No8/s1600/DSCN0090.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_5Q22ElJnI/AAAAAAAAAPQ/za5p_IY0No8/s320/DSCN0090.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5475903100086986354" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Etwas verschwommen aber dafuer stimmungsvoll)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ende des Abends hingegen fand ich etwas befremdlich. Waehrend sich bis auf meine Seifenblase nichts von einem europaeischen Festival unterschied, war das Ende sehr eigenartig. 10 Minuten nach Ende des Konzerts stand ich an einem Food Stand um mir Pommes zu kaufen (es gab echte Pommes!) und hoerte ploetzlich einen merkwuerdigen Laerm. Die Cowboys wanderten ueber das Gelaende und schlugen mit den Stoecken gegen die Metallzaeune. Alle Festivalbesucher sprangen hektisch auf und liessen sich zum Ausgang treiben. Wenn eines der Schaefchen nur ein wenig langsamer ging als die anderen wurde der Schlagstock gezielt gegen den Oberschenkel geschlagen.Wer auf dem Boden lag und nicht mehr gehen konnte wurde gehend gemacht... Und was das Merkwuerdigste war- niemand muckte dagegen auf. Ich war wieder unsichtbar, mich liess man am Pommesstand stehen. Ich beoachtete voellig fassungslos den wirklich hemmungslosen Einsatz der Schlagstoecke und habe dabei wohl etwas erstarrt geguckt. Diese Erstarrung wurde von den Pommesverkaeufern voellig fehlinterpretiert: „No need to be scared ma’m“.  Ich hatte keine Angst. 1. Bin ich Auslaenderin, daher untouchable, oder besser unschlagable, 2. bin ich eine Frau und 3. glaube ich sicher, dass ich zurueck getreten haette. Das waere zwar wohl sehr unklug gewesen, aber ich lasse mich nicht grundlos mit einem Stock schlagen und ich wusste sowieso recht sicher, dass man mich in Ruhe lassen wuerde. Ich fragte die Pommesverkaeufer warum die Polizei so rigeros sei und bekam die lapidare Antwort, dass das hier eben so sei. Tja, offenbar ist das tatsaechlich so, denn es hat wirklich niemand aufgemuckt. Allerdings war die Polizeipraesenz wirklich beeindruckend. Aber ich verstehe das nicht- es war so friedlich, den ganzen Tag ueber gab es keine Schlaegereien oder aehnliches und dann das, so total grundlos...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_5Q2QCBwMI/AAAAAAAAAPI/iP13eoPxsAg/s1600/DSCN0054.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_5Q2QCBwMI/AAAAAAAAAPI/iP13eoPxsAg/s320/DSCN0054.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5475903089875730626" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Sie sammeln sich langsam)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Egal, ich fand meine Kollegen wieder und mich kurze Zeit spaeter auf dem Ruecksitz eines Motorrades auf dem Weg in eine Disko. Der indische Fahrer desselben war ein Kollege meiner Freunde, wir waren inzwischen eine recht grosse Gruppe. Der Fahrer, ich kann mich leider an den Namen nicht erinnern, hatte einige Koordinationsschwierigkeiten damit das Motorrad zu fahren und gleichzeitig sein Mobiltelefon zu bedienen. Nach einer kleinen Kollision mit einer Riksha, die jedoch nur den Spiegel verbog drueckte er mir sein Telefon in die Hand und bat mich ihm aktuelle Statusmeldungen zu geben. Innerhalb von 10 Minuten klingelte 6 mal das Telefon. „Es ist Sadesh“, „Nicht drangehen“, „Es ist deine Mom“, „Nicht drangehen“... Einmal bruellte ich ueber den Verkehrslaerm hinweg in die Ohren des voellig verdatterten Gespraechspartners, dass wir gleich da seien. Es war sehr lustig. Leider war der Eintritt in die Disko sehr teuer, das lohnte sich nicht, da aufgrund der Sperrstunden sowieso nur noch 45 Minuten uebrig gewesen waeren. Die anderen beschlossen in der Wohnung eines Beteiligten noch ein Bier zu trinken, ich wollte aber lieber nach Hause. An dem Tag standen die Sterne guenstig und rund um die Palace Grounds wurde geheiratet wie verrueckt. Also hatte ich mal wieder das Rikshaproblem. Sehr gentlemanlike brachte mich dann einer der Gruppe mit dem Scooter nach Hause und nahm extra dafuer einen Umweg in Kauf. Ich war sehr dankbar. Es war wirklich ein netter Abend, und ich bin sehr froh, dass ich am naechsten Tag keinen Kater hatte :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-8767441679937596957?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/8767441679937596957/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/05/heavy-metal-in-bangalore.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/8767441679937596957'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/8767441679937596957'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/05/heavy-metal-in-bangalore.html' title='Heavy Metal in Bangalore'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_5PPPuQdyI/AAAAAAAAAOw/3hpmpyrFuk0/s72-c/DSCN0004.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-5843097888435516817</id><published>2010-05-23T07:15:00.000-07:00</published><updated>2010-05-23T10:42:29.535-07:00</updated><title type='text'>How to lose a bottle of Coke- twice (Goa  5.5.- 7.5.)</title><content type='html'>Die Hinfahrt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem M. und ich uns beim Abendessen in Gandhinagar beide am gleichen Schieberiegel die gleiche Stelle des Zeigefingers geklemmt haben beobachteten wir die Beladung des Busses.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_k5hA7uCNI/AAAAAAAAAN4/pJlT4hLVLrg/s1600/102_0921.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_k5hA7uCNI/AAAAAAAAAN4/pJlT4hLVLrg/s320/102_0921.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5474470061394495698" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Auf dem Kopf...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann wurde der Bus dann auch mit den Passagieren beladen und fuhr los. Wieder einmal eine 14-stuendige Fahrt nach Goa... Kaum hatten wir nach ca. 1,5 Stunden die Stadtgrenzen Bangalores verlassen, machten wir erstaunlicherweise den ersten Toilettenstopp, eine 20 minuetige Pause. Offenbar hatten unsere 3 Busbegleiter noch nicht zu abend gegessen. Dann ging es weiter. Ich bin inzwischen an das Schlafen im Bus gewoehnt und schlief daher recht schnell ein, zudem ist das Reisen in den Schlafbussen bedeutend bequemer als in den Zuegen. Mit denen hatten wir ja nun die letzten 2 Naechte so unsere Erfahrungen gemacht. Trotz aller Bequemlichkeit kam ca. 4Std nach dem ersten Toilettenstopp doch langsam das Gefuehl auf, dass eine erneute Toilettenpause irgendwie angemessen waere. Laut M.s Aussage hatte der Bus kurz vorher, ohne den Passagieren Bescheid zu sagen einmal ganz kurz gehalten- einer der Busbegleiter musste mal an den Strassenrand. Die Passagiere hatten sie entweder vergessen, oder es fuer zu laestig befunden laenger als 15 Sekunden zu halten. Nachdem ich eine Std lang wach lag und nichts passierte ging ich nach vorne und fragte nach. Die 3 Busbegleiter guckten bei meinem Auftauchen so verdattert, dass wir kurzzeitig das Gefuehl hatten, sie haetten tatsaechlich vergessen auch Passagiere an Bord zu haben. Sie sagten zu eine Pause in naeherer Zukunft einzulegen und ich legte mich wieder hin und wartete. Eine weitere Stunde lang passierte nichts. Irgendwann fragte dann ein anderer Mitreisender nach- wir lagen recht weit vorne und konnten das Gespraech belauschen. Ihm wurde dann gesagt, dass der Bus am Strassenrand anhalten wuerde- er solle dann schnell ins Gebuesch gehen. Irgendwie war ich irritiert und fragte ebenfalls noch einmal nach. Wieder erntete ich verdatterte Blicke- und mir wurde nach einigen Diskussionen auf Kannada angeboten ebenfalls den Strassenrand zu nutzen- die naechste echte Toilette wuerde erst nach 2,5 Std auftauchen. Dieser Stopp am Strassenrand wurde dann von so ziemlich allen Passagieren genutzt- irgendwie zum Unmut der Busbegleiter. Endlich konnten wir in Ruhe weiter schlafen. Weitere 3 Std spaeter, so gegen 4 Uhr morgens ging ploetzlich das Licht an, der Bus hielt, die Tuer zum Fahrerhaus flog auf und eine Stimme bruellte: „Hey.“ 10 Sekunden spaeter fuhr der Bus wieder an.... Ich bin nicht ganz sicher, aber ich glaube das sollte heissen: „Hier ist jetzt wieder eine Toilettenpause, wer raus muss, sollte innerhalb von 5 Sekunden aufwachen, seine Schuhe anziehen und den Bus verlassen. Wer das nicht tut- Pech gehabt.“ Auf diese Pause verzichteten alle Passagiere, obwohl ich der Ueberzeugung bin, dass das an dem etwas knappen Zeitmanagement lag...&lt;br /&gt;(Ich muss zur Verteidigung dieses Busunternehmens sagen, dass ich schon sehr oft mit denen gefahren bin und es solche Probleme nie vorher gegeben hat!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wir kamen dann irgendwann gegen 8 Uhr morgens in Panjim an und hatten wieder festen Boden unter den Fuessen und den unglaublichen Luxus, unsere Pausen selber waehlen zu koennen.&lt;br /&gt;Wir fuhren mit dem oeffentlichen Bus weiter nach Mapusa, von wo aus wir dann an den Strand unserer Wahl, nach Anjuna fahren wollten. In Mapusa, bei inzwischen deutlich ueber 35 Grad kauften wir jeder einige Getraenke. Die folgende Fahrt war dann mal wieder aus preistechnischer Sicht hochinteressant- waehrend alle Einheimischen fuer die Fahrt 5 Rupien zahlen mussten hiess es bei uns ganz selbstverstaendlich „20 each“. Nun, ich schaetze es waren Gepaeck und Camera fee mitenthalten. Zu k.o. zum diskutieren (was eh voellig fruchtlos gewesen waere) zahlten wir also brav den 4 fachen Preis pro Person und ergeben uns in unser Schicksal. Wir sind halt Touristen... Nach der Ankunft in Anjuna waren wir schon wieder voellig kaputt und wollten nur noch moeglichst schnell eine Unterkunft finden und den Luxus einer Dusche in Anspruch nehmen. Waehrend wir noch etwas ratlos herumstanden und uns langsam auf den Weg zum Strand machten um die Huetten zu suchen, kam ein etwa 10 jaehriger Junge auf M. zu und zeigte auf ihre halbleer getrunkene, inzwischen piewarme Cola. Wir beide dachten, er wolle Geld fuer eine Cola haben- irgendwie war das naheliegend. Er kam dann aber, als M. noch anfing nach ihrem Geld zu kramen auf sie zu, nahm ihr die Flasche aus der Hand und zog seines Weges...  Leicht verwirrt schauten wir ihm hinterher, zuckten mit den Achseln und machten uns dann endlich auf den Weg eine Unterkunft zu finden.  Nach einer weiteren Fahrt mit einer Riksha, die natuerlich wieder ausgeprochen guenstig war (*hust) fanden wir dann eine super Unterkunft und konnten endlich anfangen zu relaxen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Goa&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Goa war, wie Goa sein soll :-) Ausser sitzen in der Meeresbrise im Schatten, dem Schwimmen im Ozean, lesen, essen, dem Trinken der einen oder anderen Kokosnuss, dem Faulenzen auf den Strandliegen und einem bisschen wandern haben wir in den zweieinhalb Tagen nicht allzu viel unternommen.... Die Strandhunde waren anhaenglich und lieb, die Leute entspannt, die Unterkunft guenstig, sauber und wirklich gut. Hach, ich mag Goa wirklich :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_k7cRVLykI/AAAAAAAAAOY/Oamsdr-9gYs/s1600/102_0928.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_k7cRVLykI/AAAAAAAAAOY/Oamsdr-9gYs/s320/102_0928.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5474472178920180290" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_k7b01U5kI/AAAAAAAAAOQ/8SATushoOhc/s1600/102_0937.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_k7b01U5kI/AAAAAAAAAOQ/8SATushoOhc/s320/102_0937.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5474472171270366786" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_k7bGAHVXI/AAAAAAAAAOI/_xaUKLvl010/s1600/102_0932.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_k7bGAHVXI/AAAAAAAAAOI/_xaUKLvl010/s320/102_0932.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5474472158699148658" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rueckfahrt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitag brachen wir gegen Mittag auf um unseren Schlafbus in Panjim zu erwischen. Zunaechst ging es wieder nach Mapusa, und von dort aus mit einem voellig ueberfuellten Bus nach Panjim. Der Bus war so voll, dass unsere kleinen Rucksaecke in den „Kofferraum“, eine staubige Ablage im Heck des Busses verstaut werden mussten und wir uns mit einigen Frauen auf die Kante zum Fahrerhaus hocken mussten.  Nach einer sehr warmen und dadurch anstrengenden, aber dafuer Non-Stop-Fahrt erreichten wir Panjim und suchten ersteinmal ein klimatisiertes Restaurant auf, um uns ein wenig auf noemale Temperaturen abzukuehlen. Dort bestellten wir unter anderem einen vegetarischen Cheeseburger...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_k776uEQpI/AAAAAAAAAOg/SQA76hfUocM/s1600/102_0942.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_k776uEQpI/AAAAAAAAAOg/SQA76hfUocM/s320/102_0942.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5474472722606342802" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Der merkwuerdigste "Burger" meines Lebens...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach machten uns auf den Weg zur Touristensammelstelle, um auf den Schlafbus zu warten. Wir hatten noch recht viel Zeit und suchten daher einen ruhigen Schattenplatz. Waehrend wir schon wieder voellig erledigt durch die Gegend liefen um einen Park oder aehnliches aufzutreiben, kam eine aeltere Bettlerin auf M. zu, peilte die Colaflasche an die M. in der Hand hielt, nahm ihr diese aus der Hand und verschwand. Unfassbar- haette sie um Geld gebeten, haette sie bestimmt welches bekommen, aber dieser Colaklau fand dermassen unerwartet, professionell und selbstverstaendlich statt, das keine wirkliche Reaktion erfolgen konnte. M. und ich teilten uns dann meine Flasche....&lt;br /&gt;Herrscht in Goa Colamangel?&lt;br /&gt;Nach einer Pause im Park konnten wir dann endlich in den Bus steigen und hofften irgendwie, dass die Busbegleiter dieses Mal mitbekommen, dass Passagiere an Bord sind und das diese eventuell auch mal eine Toilette benoetigen... Das war dieses Mal ueberhaupt kein Problem, wir machten regelmaessige Pausen, lagen gut im Zeitplan und alles war so, wie es eigentlich auch sein sollte. Zumindest bis zu dem Moment, wo der Bus ploetzlich nicht mehr weiterfuhr- Panne. Oder soll das auch so sein? An den Motor der Reisebusse, der dieses mal betroffen schien (eher noch das Getriebe) kommt man heran, indem man einen Deckel oeffnet, der sich im Inneren des Busses befindet. Und somit standen wir 2 Stunden inmitten der Nacht irgendwo herum, waehrend einer der Busbegleiter in den kochend heissen Motorraum gekrabbelt war und auf Metall haemmerte, waehrend durch die Oeffenung die Motortemperaturen in das Innere des Busses zogen und uns langsam aber sicher roesteten. Ich bewundere das handwerkliche Geschick der Leute- nach 2 Stunden haemmern und dem Austausch eines Metallstuecks ging es weiter, wobei der Busfahrer beim Schalten 2 Gaenge auslassen musste. So etwas wie einen Pannendienst gibt es hier nicht, und ein Ersatzbus haette vermutlich aus Bangalore kommen muessen... Gut, dass die Jungs so geschickt sind :-)&lt;br /&gt;Mit wie immer etwas Verspaetung (2 Std sind voellig im indischen Zeitrahmen) erreichten wir Bangalore am Samstag morgen und M. konnte ihre letzte Nacht in Indien wieder in einem sich nicht bewegenden und leisen Bett schlafen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-5843097888435516817?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/5843097888435516817/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/05/how-to-lose-bottle-of-coke-goa-55-75.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/5843097888435516817'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/5843097888435516817'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/05/how-to-lose-bottle-of-coke-goa-55-75.html' title='How to lose a bottle of Coke- twice (Goa  5.5.- 7.5.)'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_k5hA7uCNI/AAAAAAAAAN4/pJlT4hLVLrg/s72-c/102_0921.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-4074579051709313150</id><published>2010-05-16T09:37:00.000-07:00</published><updated>2010-05-19T06:48:35.107-07:00</updated><title type='text'>Tiruchchirappalli</title><content type='html'>... oder Eine Reise in eine andere Welt :-)&lt;br /&gt;In der Nacht auf Sonntag, den 2.5. kam Besuch aus Deutschland. Meine Schwester und ich wollten 8 Tage reisen und dabei sollte sowohl die Kultur als auch der klassische Strandurlaub angemessen beruecksichtigt werden. Wir konnten ja nicht ahnen, dass wir es tatsaechlich schaffen sollten von einem Extrem ins andere zu stolpern. Stolpern ist eigentlich nicht das richtige Wort. Rumpeln waere irgendwie angemessener. Knapp 16 Stunden nach ihrer Ankunft machten wir uns auf den Weg zum Hauptbahnhof. Das erste grosse Ziel war Tiruchchirappalli. Dort steht ein riesiger Vishnu-Tempel, dessen Reiz fuer uns darin lag, dass man sich durch 7 Tore/ Ringe in die Mitte vorarbeitet. Trichy, wie die Stadt hier allgemein abgekuerzt wird liegt in Tamil Nadu, einem Nachbarstaat von Karnataka. Ich hatte durch meine Zug-Erfahrungen mit Madikeri irgendwie die vage Hoffnung, dass die Zuege fuer 10 Stunden Fahrten irgendwie anders sind. Vielleicht ein kleines bisschen luxurioeser. Hm, sind sie nicht... Nachdem wir einige Zeit lang das bunte Treiben auf dem Hauptbahnhof Bangalore betrachtet hatten haben wir unseren Zug gesucht und unsere reservierten Schlafplaetze. Die Schlafwagen haben keine durch Tueren abgegrenzten Abteile. Auf der einen Seite sind Liegen in Fahrtrichtung, auf der anderen Seite des Ganges sind die Plaetze quer zur Fahrtrichtung. Immer 3 uebereinander. Waehrend die mittlere tagsueber heruntergeklappt ist, so dass sie fuer die auf der unteren Liege Sitzenden die Ruecklehne bildet, sind die obersten Liegen immer in Schlafposition. Wir hatten die obersten Liegen reserviert. Diese haben den grossen Vorteil, dass man relativ ungestoert ist, da man sich in grosser Hoehe befindet. Zu den an der Decke haengenden Ventilatoren hat man ein sehr enges Verhaeltnis, was vor allem wegen der Temperaturen ebenfalls ein grosser Vorteil ist. Nachteil dieser Plaetze ist, dass man keine Moeglichkeit hat zu sitzen und von den natuerlich offenen Fenstern nichts mitbekommt. Wir sind also sofoert auf unsere Liegen geklettert und haben es uns gemuetlich gemacht. Gemuetlich ist in diesem Zusammenhang wirklich nur so eine Redensart. Die Liegen sind hart und schmal, der Zug unglaublich laut, nebenbei hupt er staendig und durch die Anzahl der Reisenden die sich durch die Gaenge draengeln ist wird die gesamte Fahrt etwas- hm- ich wuerde es als unruhig bezeichnen. Ich glaube wir haben zusammengerechnet ungefaehr 5 Stunden geschlafen. Das Ganze wurde noch dadurch erschwert, dass man nach ca. 1 Stunde durch die Temperaturen auf den Liegen festklebte... Morgens um sieben, als an Schlafen wirklich nicht mehr zu denken war hielt der Zug auf offener Strecke und wartete dort auf einen entgegenkommenden Zug. Ca. 1 Stunde lang. Irgendwann ging es dann aber weiter und wir erreichten schon am morgen total erledigt Trichy. Die 1-Mio. Stadt begruesste uns mit Temperaturen ueber 30 Grad, morgens um neun Uhr. Nach einem sehr indischen Fruehstueck in einem noch sehr viel indischeren Restaurant ergatterten wir eine Riksha und machten uns an unser Tagesprogramm. Die Rikshas in Trichy haben keine Taxameter und vor allem auch keine Hupen. Stattdessen ist neben der Scheibe vorne eine grosse Troete festgemacht, so wie sie frueher gerne mal an Kinderfahrraedern angebracht waren. Mit so einem Gummiball zum drauf druecken. Ausserdem haben die Rikshas in Trichy offenbar ein kleines Faehnchen am Heck mit dem Worten "Skurriler Fahrgast" drauf, welches bei Bedarf ausgeklappt wird. Wirklich JEDER der uns ueberholte warf einen Blick in die Riksha und schaute uns so fassungslos an, dass wir schon besorgt waren Unfaelle zu verursachen. Aber als wir die Riksha verliessen, am Eingang der Tempelanlage, da artete es wirklich in Stress aus. Tausende von Pilgern, Bettler, Andenkenverkaeufer, Menschen, Menschen, Menschen starrten uns an, stellten sich uns in den Weg, noetigten ihre Kinder uns die Hand zu schuetteln, liessen sich nicht abschuetteln, fassten uns an, bettelten und guckten verwirrt. Wir kaempften uns durch das Gewimmel, schwitzen, schuettelten hunderte Kinderhaende, und erreichten endlich irgendwann den 4. Ring, an welchem man seine Schuhe ausziehen muss. Im Tamil Nadu sprechen nur wenige Menschen Englisch. Auch mit Hindi haette man keine guten Chancen gehabt. Tamil ist die Sprache der Wahl. Interessanterweise sprechen aber wohl einige Leute deutsch. Als wir unsere Schuhe abgaben und dann eine recht hohe "Camera Fee" fuer unsere Kameras zahlen mussten, fiel der Satz: "Wetten, dass nur wir das zahlen muessen?" Der junge Mann an den wir die Gebuehren zahlten fing lauthals an zu lachen... Na gut, wir zahlten also brav unsere Gebuehren und gingen barfuss weiter in den heiligen Teil des Tempels. Waehrend ich einige Fotos machte kam ein Pilger zu mir und bat mich von ihm ein Foto vor einem der Tempeltore zu machen. Nach und nach kamen immer mehr seiner Freunde dazu und am Ende fiel die Bitte, ihm Abzuege zu schicken. Er schrieb mir seine Adresse auf und ich versprach seiner Bitte nachzukommen. Waehrenddessen hatte meine Schwester Gesellschaft bekommen. Ein Mann erklaerte ihr, dass das Heiligste des Tempels gleich schliessen wuerde (?), genau genommen in den naechsten 20 Minuten, und dass wir aber einen Fuehrer bezahlen koennten, mit dem wir dann trotzdem in die inneren Ringe gehen duerften. 20 Minuten spaeter waren wir mit unserem Begleiter dort angekommen, wo man den Eintritt bezahlt. Ein weiterer Mann kam auf uns zu und erklaerte, dass das Heiligste in 20 Minuten schliessen wuerde. Er fuehrte uns durch eine kleine Gittertuer auf eine Treppe, von wo aus wir das goldene Dach des Heiligten sehen konnte. Nachdem wir minutenlang Fotos gemacht hatten kam er naeher und erklaerte uns mit verschwoererischen Blicken folgendes: In 20 Minuten wuerde der Tempel schliessen, dann kaeme man nur noch hinein, indem man den Brahmahnen sehr viel Geld zahlen wuerde. Er hingegen, ein angestellter Fuehrer in dem Tempel wuerde uns zu dem "Government-Price" durch den Tempel fuehren. Wir muessten uns aber schnell entscheiden- wie gesagt, 20 Minuten. Nachdem nun schon einge Mal die 20 Minuten verstrichen waren engagierten wir ihn. Natuerlich war das ein abgekartetes Spiel- als ob ein Tempel schliessen wuerde... Die verschwoererischen Blicke und die Geheimnistuerei waren jedoch sehr amuesant. Wir hatten die Hoffnung mit einem Fuehrer an unserer Seite wirklich Interessantes zu erfahren, und vor allem hofften wir, dass wir so wenigstens ein bisschen Ruhe vor den vielen Menschen haben wuerden. Fairerweise bot er uns noch an am Ende der Fuehrung zu bezahlen- falls es uns nicht gefallen sollte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_PqUS4JO_I/AAAAAAAAANw/dMo6R_IQnl8/s1600/102_0904.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_PqUS4JO_I/AAAAAAAAANw/dMo6R_IQnl8/s320/102_0904.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5472975606570892274" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Der Blick auf die ersten drei Tore von oben)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_Pnr_PF11I/AAAAAAAAANY/GwOz7MPakcM/s1600/102_0906.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_Pnr_PF11I/AAAAAAAAANY/GwOz7MPakcM/s320/102_0906.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5472972715080406866" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Das goldene Dach)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_PnrnNigiI/AAAAAAAAANQ/0LB-XgURuRQ/s1600/102_0908.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_PnrnNigiI/AAAAAAAAANQ/0LB-XgURuRQ/s320/102_0908.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5472972708631446050" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Unglaublich schoen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fuehrung war gut, in etwas ueber einer Stunde erfuhren wir die Geschichte des Tempels und viele interessante Dinge ueber den Hinduismus. Wir liessen uns vom Tempelelefanten segnen, schuettelten wieder unzaehlige Haende, liessen uns fotografieren und wurden, nachdem wir den Preis bezahlt hatten wieder in das Gewimmel entlassen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_PnrKOyrvI/AAAAAAAAANI/Um5gmJLgWe8/s1600/102_0916.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_PnrKOyrvI/AAAAAAAAANI/Um5gmJLgWe8/s320/102_0916.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5472972700852072178" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Der Tempelelefant)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen waren die Temperaturen noch hoeher und das heraus kommen aus den Tempelringen wurde zum anstrengenden Spiessrutenlauf. Wir waren froh, als wir endlich wieder in einer Riksha sassen und das Fort Rock ansteuern konnten. Fort Rock ist eine Tempelanlage die auf einem Felsen liegt. Leider befindet sich dieser Felsen inmitten der sehr lebhaften Stadt. Kaum aus der Riksha ausgestiegen befanden wir uns wieder im Gewimmel und wirklich jeder suchte unsere Aufmerksamkeit- Bettler, Andenkenverkaeufer und jeder Strassenhaendler, der irgendetwas anzubieten hatte. Und der gesamte Rest guckte uns an. Um einmal kurz durchatmen zu koennen suchten wir uns zunaechst ein klimatisietes Restaurant in welchem wir warme Cola tranken und besichtigten zunaechst eine Kirche. Hinter dieser Kirche befand sich ein christliches College mit einem angeschlossenen Park. Welch eine Ruhe... Nachdem wir etwas durchgeatmet hatten machten wir uns auf den Weg zurueck in die Menschenmassen um Fort Rock anzusehen. Irgendwann, nach vielen, vielen Stufen waren wir oben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_PpXQPWq7I/AAAAAAAAANo/psLay3w2Rmo/s1600/102_0920.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_PpXQPWq7I/AAAAAAAAANo/psLay3w2Rmo/s320/102_0920.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5472974557890915250" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Trichy von oben)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wir beide langsam am Ende unserer Kraefte waren stiegen wir recht bald wieder hinunter und suchten eine Riksha zum Bahnhof. Wir hatten noch recht viel Zeit bis unser Zug fuhr, aber wir wollten uns lieber ein halbwegs ruhiges Plaetzchen suchen und auf den Zug warten als noch laenger in dieser Stadt durch das Gewimmel zu wandern. Eine fast schlaflose Nacht, die Menschenmassen und die hohen Temperaturen forderten langsam ihren Tribut. Wir kauften etwas zu essen, suchten uns eine leere Mauer und sassen einige Zeit einfach nur da. Als es endlich Zeit war zum Zug zu gehen, hatte sich die leere Mauer um uns herum langsam aber sicher zu einer ueberfuellten Mauer gewandelt, und wir waren wirklich froh, dass wir nun bald wieder nach Bangalore fahren konnten.Voellg erschoepft warteten wir dann am Bahnsteig und freuten uns auf die Aussicht in den Zug steigen zu koennen. In der Nacht schliefen wir tatsaechlich ein. Morgens um kurz nach vier kamen wir in Bangalore an und erreichten meine Wohnung, und damit auch endlich eine Dusche, saubere, sich nicht bewegende Betten an denen man nicht festklebt und Ruhe...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-4074579051709313150?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/4074579051709313150/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/05/tiruchchirappalli.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/4074579051709313150'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/4074579051709313150'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/05/tiruchchirappalli.html' title='Tiruchchirappalli'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S_PqUS4JO_I/AAAAAAAAANw/dMo6R_IQnl8/s72-c/102_0904.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-2751117746848086671</id><published>2010-05-11T11:13:00.001-07:00</published><updated>2010-05-11T11:13:25.901-07:00</updated><title type='text'>Eine Einkaufskomoedie</title><content type='html'>Der Komoedie erster Teil&lt;br /&gt;Wenn man als Tourist in einer der Einkaufsstrassen Bangalores eine Riksha erwischen moechte, und dann auch noch ein Fahrtziel angibt, welches etwas ausserhalb liegt, dann stellt sich das als noch groesseres Problem dar als sonst. Wenn es dann noch wie aus Kuebeln schuettet, so wie am Freitagabend den 30.4. dann ist das Unterfangen praktisch unmoeglich.  Weil man aber irgendwie nach Hause kommen moechte, muss man sich etwas einfallen lassen. &lt;br /&gt;Ich bin an dem Abend endlich mal wieder in Bangalore unterwegs gewesen. Nachdem ich ewig nach dem Buero des Forest Departments gesucht habe und dieses nach 57 Umwegen auch endlich fand, habe ich mich ueber Aufenthalte in den Nationalparks informieren koennen. Danach besuchte ich die Commercial Street um ein wenig zu shoppen. Ueber die Laden- und Strassenstrukturen wundere ich mich immer noch. Was mir als Durchgang gelaufig ist, kann hier durchaus mal die Verkaufsraeume eines Geschaeftes beinhalten. Was also dann bedeutet, dass man in einem Gang von ca. 80 cm Breite steht und sich Schmuck zeigen laesst, waehrend kauffreundige Menschen auf dem Weg in andere Geschaefte sich hinter einem herdraengeln. Von einem wirklich die Temperatur stark abkuehlenden Regenschauer bis auf die Haut durchnaesst bin ich dann losgezogen um mir eine Riksha nach Hause zu angeln. Und damit begann der wirklich seltsame Teil des Abends. Die mir gemachten Sonderangebote waren wie immer wirklich haarstraeubend. Zu dem klassischen „Westproblem“ (hat Geld), kam zusaetzlich das „Einkaufsstrassenproblem“ (hat auf jeden Fall Geld) und dann auch noch das „Regenproblem“ (braucht dringend eine Riksha). Eine Strecke, die sonst 35 Rupies kostet, wurde mir fuer Pauschalpreise zwischen 120 und 150 Rupien angeboten. Da ich keine Lust hatte aus dem Dreifachproblem von mir ein Dreifacheinkommen der Fahrer zu machen, hoerte ich mir ein tolles Angebot nach dem anderen an und lehnte geflissentlich ab.  In der Zwischenzeit war ich bis auf die Haut durchnaesst.  Also hoerte ich mir dann zu guter letzt ein klassisches Touristenangebot an. Ich hatte schon viel ueber diese Angebote gehoert und dachte mir, dass das die einfachste Alternative waere. Der Fahrer macht dabei einen wirklich ganz fairen Preis, unter der Bedingung, dass man sich von ihm zu einem oder mehreren Shops fahren laesst, in welchen man dann am besten etwas kauft :-) Die Provision macht dann den Fahrpreis wett, der ja nicht mal wirklich sehr guenstig ist, sondern nur dem eigentlich ueblichen Tarif entspricht. Wenn man aber als "Westler" in einer totalen Einkaufsgegend eine Riksha haben will, dann zahlt man schon aus Prinzip mehr. Wer shoppen kann muss Geld haben. Der Fahrer moechte also auf jeden Fall mehr an einem verdienen. Um mich nicht die ganze Zeit ergebnisfrei streiten zu muessen habe ich dann also das Angebot angenommen, da ich hoffte damit ohne Diskussion, mit einem kleinen Zwischenstop recht schnell nach Hause zu kommen. Man muss ja nichts kaufen. Das ist zumindest die Aussage. Im ersten Shop sass ich dann voellig durchnaesst in einem kleinen Nebenbraum und liess mir Schmuck zeigen. Der Raum war wie fast alle Raeume hier durch die Klimaanlage praktisch tiefgekuehlt, eine Sache die mich sowieso nervt, wenn ich nass bis auf die Haut bin aber wirklich anstrengend ist. Nachdem ich dann endlich glaubwuerdig deutlich machen konnte, dass ich nicht gewillt war Schmuck zu kaufen, habe ich mir noch einige Schals zeigen lassen und durfte, als ich auch die nicht wollte, endlich wieder in meine Riksha einsteigen. Ich war der Ueberzeugung, dass ich meine Touristenpflicht getan hatte, da ich dem Rikshafahrer von vornherein deutlich gemacht hatte, dass ich nichts kaufen moechte, und dachte naiv, dass er mich jetzt nach Hause bringen wuerde. Tja, wie das so ist mit den Plaenen hier in Indien. Der Fahrer, der auf eine Provision gehofft hatte gab nicht auf und fuhr mich zu einem weiteren Shop. Und da gab es so einen unglaublich schoenen kleinen Elefanten aus Halbedelstein zu kaufen... Ich warf also meine guten Vorsaetze ueber Bord und damit hatte der Fahrer seine Provision und ich war irgendwann endlich zu Hause. Und ueberlegte mir, dass es keine ganz kluge Idee war dieses Angebot anzunehmen. Das wuerde mir nicht noch einmal passieren. Man kauft nur Zeug, welches man nicht braucht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Komoedie zweiter Teil&lt;br /&gt;Irgendwie hat es mich 8 Tage spaeter, mit Besuch aus Deutschland wieder auf die Commercial Street verschlagen. Nachdem wir einige Kleinigkeiten eingekauft hatten wollten wir nach Hause fahren. Wieder einmal, obwohl dieses Mal nur die Probleme eins und zwei zu Tage traten (haben Geld &amp; haben auf jeden Fall Geld) und uns der Regen erspart blieb, bekamen wir- wie sollte es anders sein, keine Riksha zu anstaendigen Preisen. Ich erzaehlte also meiner Schwester von den lustigen Touristenangeboten. Im festen Glauben, dass wir zu zweit auf keinen Fall sinnlosen Kram kaufen, aber dadurch eine reelle Chance haben auf guenstigem Wege nach Hause zu kommen, nahmen wir also wieder eine „Verkaufsfahrt“ an. Und es kam wie es kommen musste- urploetzlich hielten wir vor dem Geschaeft, in welchem ich eine Woche vorher schon mal in der Tiefkuehltruhe sass und mich geweigert hatte etwas zu kaufen. Interessanterweise erkannte man mich wieder und versuchte mich wieder in die Schmuckabteilung zu bugsieren. Da ich dem aber deutlich widersprach stand ich frueher oder spaeter wieder in der Abteilung „Schal“. Irgendwie fiel mir in dem Moment ein, dass ich ja einer Freundin versprochen hatte ihr einen Schal in schoener Farbe mitzubringen. Und als ich dann meine liebe kaufunwillige Schwester zur Farbberatung zu Rate zog, hatte sie, ehe sie sich versah einen Schal um die Schultern haengen, der nicht nur wunderschoen, sondern auch wirklich edel war. Und trotz saemtlicher guter Vorsaetze zogen wir von dannen und hatten eine Tuete mehr in der Hand. Tanja, du darfst dich auch freuen :-) Wollen wir mal hoffen, dass sich die Provision fuer den Rikshafahrer gelohnt hat...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Komoedie dritter Teil&lt;br /&gt;Einen Tag spaeter, an einem Sonntag, wollte meine Schwester abends wieder nach Deutschland fliegen. Da sie noch nicht alle Mitbringsel zusammen hatte und die Atmosphaere in der Commercial Street trotz des Menschengewimmels recht entspannend fand (vergleiche „Tiruchchirappalli“) landete ich also innerhalb von 9 Tagen zum dritten Mal in der Commercial Street...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich moechte zu unserer Verteidigung sagen, dass wir, nachdem wir mehrere wieder einmal haarstraeubende Angebote abgelehnt hatten, auch aus einigen „Verkaufsrikshas“ konsequent wieder ausgestiegen sind. Selbst wenn uns das „grossartige“ Angebot erst gemacht wurde, nachdem wir eigentlich schon unterwegs waren. Aber der kleine hutzelige Rikshafahrer war in seiner strahlenden und zahnlosen Art so niedlich, dass wir letztlich ergeben der Dinge harrten die da kamen. Und wieder landeten wir vor der Tiefkuehltruhe... Die Inhaber der Tiefkuehltruhe scheinen ein grosses Netzwerk an Fahrern zu haben.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Dieses Mal widersprachen wir dem Geschaeft, dessen Inventar wir beide nun schon kannten sofort und wurden prompt zu einem anderen Geschaeft gefahren. Der Fahrer hatte uns einen „Free Drop“ versprochen und wir hatten uns schnell geeinigt, das wir zwar gucken, aber DEFINITIV nichts kaufen, dem Fahrer dann aber hinterher Geld fuer die Fahrt geben, damit er nicht komplett ohne Einkommen blieb. Und in dem dann angepeilten Laden kaufte meine Schwester, die AUF GAR KEINEN FALL etwas kaufen wollte dann doch noch ein Mitbringsel fuer unsere Eltern. Seufz.&lt;br /&gt;Wir dachten dann, dass wir nach Hause fahren wuerden, aber der alte listige Mann brachte uns noch in ein Teppichgeschaeft, wo es zertifizierte super schoene Kashmir- und Seidenteppiche zu unfassbaren Preisen gab.&lt;br /&gt;Aber, liebe Eltern, zu frueh gefreut, dieses Mal blieben wir hart. Hurra. &lt;br /&gt;Trotz energischen Handelns haben letztlich wohl alle ein halbwegs gutes Geschaeft gemacht, die Shopbesitzer, die Rikshafahrer und wir auch, da nach Preisvergleichen eigentlich ganz faire Preise bezahlt wurden.&lt;br /&gt;Der Fahrer bekam, weil er so niedlich war die Fahrt doch noch bezahlt und es tut mir sehr leid, dass ausgerechnet er von allen dreien nun die kleinste Provision einfuhr.&lt;br /&gt;Dafuer machten wir noch Fotos von ihm und ich musste ihm versprechen ihm einen Abzug davon zu schicken. Das werde ich machen, aber ich weiss ganz sicher, dass ich die Commercial Street meiden werde wie die Pest :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-2751117746848086671?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/2751117746848086671/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/05/eine-einkaufskomoedie_11.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/2751117746848086671'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/2751117746848086671'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/05/eine-einkaufskomoedie_11.html' title='Eine Einkaufskomoedie'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-2843085879154343352</id><published>2010-05-10T08:21:00.001-07:00</published><updated>2010-05-10T08:26:34.790-07:00</updated><title type='text'>24.4.- 25.4. Madikeri Teil I</title><content type='html'>Madikeri liegt in den Westghats, irgendwo zwischen Mysore und Mangalore (ja, mit "M", das liegt an der Kueste). Wir sind Freitag abend zu fuenft mit dem Zug nach Mysore gefahren und haben uns dort in ein Hotel eingebucht. Das Zugfahren war sehr spannend, anstelle einer Klimaanlage, die hier ja so beliebt sind, hat der Zug keine Scheiben in den Fenstern und an der Decke pro Quadratmeter einen Ventilator. Einer der Mitreisenden hat das fotografiert, das ist schon wieder so etwas was einem keiner glaubt... Ich besorge das Foto, versprochen. Wenn Insekten durch den Zug fliegen kann es dann auch schon mal Insektenschnitzel regnen, wenn eines der dusseligen Viecher in einem der Ventilatoren landet. Oerks. Die Zugfahrt ist laut, windig, rappelig und trotz des Zugwindes sehr warm gewesen. Das mag auch an der Ueberfuellung gelegen haben.&lt;br /&gt;In Mysore haben wir dann nach erfolgreicher Hotelsuche eine Kneipe gefunden und haben das eine oder andere Bier getrunken und sind dann von einem unglaublichen Regenschauer ins Hotel getrieben worden. Ich habe langsam das Gefuehl, dass der Monsun etwas verfrueht ueber das Land einbricht. Wenn es hier regnet, dann schuettet es gleich immer so dermassen, dass die Strassen zentimentertief unter Wasser stehen, und diese Fluten in reissenden Sturzbaechen einen Abfluss suchen.&lt;br /&gt;Samstag sind wir dann mit dem Bus 4,5 Stunden in eine andere Welt gefahren. Madikeri ist nicht das typische Indien. In Madikeri gibt es hauptsaechlich Kaffeeplantagen. Kaffee waechst unter Baeumen an Bueschen und in den Baeumen waechst Pfeffer. Es ist eine sehr beeindruckenden Landschaft. Der Ort selber ist sauber, es ist guenstig, es gibt Muelleimer (!) und "No Spitting" Schilder, daher kann man sich im Park auf das Gras setzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S-gdc3pqSJI/AAAAAAAAALo/WSs5BTLO5qc/s1600/102_0830.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S-gdc3pqSJI/AAAAAAAAALo/WSs5BTLO5qc/s320/102_0830.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5469654129253697682" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausserdem gibt eine kleine Touristeneisenbahn und einen Brunnen mit Wasserspielen, welche von Licht und Musik begleitet sind. Unglaublich. Das ist so ein richtig entspannter Urlaubsort! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S-gfKXobQtI/AAAAAAAAAMI/eYMZSd_B3bA/s1600/102_0832.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S-gfKXobQtI/AAAAAAAAAMI/eYMZSd_B3bA/s320/102_0832.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5469656010444194514" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S-gfJgsZTAI/AAAAAAAAAMA/rc0E7bYaoDc/s1600/102_0863.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S-gfJgsZTAI/AAAAAAAAAMA/rc0E7bYaoDc/s320/102_0863.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5469655995696892930" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S-gfJHje7LI/AAAAAAAAAL4/AbBtLSzLLmo/s1600/102_0847.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S-gfJHje7LI/AAAAAAAAAL4/AbBtLSzLLmo/s320/102_0847.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5469655988948626610" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S-gfIgSIr4I/AAAAAAAAALw/1BJ0IgCbHTE/s1600/102_0843.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S-gfIgSIr4I/AAAAAAAAALw/1BJ0IgCbHTE/s320/102_0843.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5469655978406883202" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir vom Aussichtspunkt aus das Geschehen beobachtet haben, und K. und ich eine kleine Runde mit der Eisenbahn gefahren sind, zogen wir los um Schuhe zu kaufen. Wir hatten vom Hotel aus einen Guide angeheuert, der uns am naechsten Morgen durch die Westghats fuehren sollte. Da ich beschlossen hatte keine Wanderungen in Flipflops mehr zu unternehmen, kaufte ich mir fuer 11 Euro ein Paar ultrahaessliche (ich glaube es waren Maennerschuhe), aber sehr bequeme Turnschuhe, die mir ein wenig zu gross waren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-2843085879154343352?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/2843085879154343352/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/05/244-254-madikeri-teil-i.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/2843085879154343352'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/2843085879154343352'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/05/244-254-madikeri-teil-i.html' title='24.4.- 25.4. Madikeri Teil I'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S-gdc3pqSJI/AAAAAAAAALo/WSs5BTLO5qc/s72-c/102_0830.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-1404741659324249002</id><published>2010-05-10T08:02:00.000-07:00</published><updated>2010-05-10T08:19:03.090-07:00</updated><title type='text'>Madikeri Teil II</title><content type='html'>Sonntag sind wir dann sehr frueh mit dem angeheuerten Guide durch die Westghats geklettert. &lt;br /&gt;Die Berge sind beeindruckend und die Waelder noch mehr. Es macht das Ganze schon sehr spannend, wenn man weiss, dass man theoretisch Elefanten und Tigern begegnen koennte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S-ghsehW-VI/AAAAAAAAAMY/XjrVuVoe3f4/s1600/102_0869.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S-ghsehW-VI/AAAAAAAAAMY/XjrVuVoe3f4/s320/102_0869.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5469658795432409426" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S-gh_1zAuhI/AAAAAAAAAMg/rbThpFsErFc/s1600/102_0867.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S-gh_1zAuhI/AAAAAAAAAMg/rbThpFsErFc/s320/102_0867.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5469659128097978898" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S-gifeyL4EI/AAAAAAAAAMo/PGAoimvhr-0/s1600/102_0878.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S-gifeyL4EI/AAAAAAAAAMo/PGAoimvhr-0/s320/102_0878.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5469659671676313666" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber eine kleine Schlange und ein gruener Leguan waren die ungewoehnlichsten Tiere die ich gesehen habe. Der Guide, der seinerseits in Flipflops wanderte (K. und ich haben wohl an den letzten Wochenenden gar nicht soo viel verkehrt gemacht), brachte uns dann in das mitten in den Bergen liegende Haus einer Familie, die etwas Ackerland besitzen, aber hauptsaechlich davon leben, dass die Guides die Touristen zu ihnen bringen, um diese dann zu bekochen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S-gg6vZjG6I/AAAAAAAAAMQ/EFkMPNzUyMQ/s1600/102_0866.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S-gg6vZjG6I/AAAAAAAAAMQ/EFkMPNzUyMQ/s320/102_0866.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5469657940969593762" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(In Flipflops)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S-gjMOLvbfI/AAAAAAAAAMw/k1ozhkExjO8/s1600/102_0885.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S-gjMOLvbfI/AAAAAAAAAMw/k1ozhkExjO8/s320/102_0885.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5469660440314211826" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Das Tor zum "Essen")&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Essen war mal wieder grandios, zum Nachtisch gab es frische Guaven vom Baum. Ich liebe die indische Kueche. Leider mussten wir irgendwann unseren Bus nach Mysore erwischen, da wir vorhatten die Nacht von Sonntag auf Montag mal ausnahmsweise in Bangalore zu verbringen. Der Plan war naemlich, wenigstens einmal Montags morgens ausgeschlafen zur Arbeit zu erscheinen. Also fuhren wir vom Mittagessen mit einem Jeep nach Madikeri zurueck. Der kostete dann eine Kleinigkeit extra. Da unser Guide mich auf der Wanderung auf meine tollen Turnschuhe ansprach, die ihm gut gefielen, habe ich mich mit ihm darauf geeinigt, dass ich das Essen und den Jeep anteilig bezahle und ihm fuer seine Guide-Dienste die Schuhe ueberlasse. Okay, damit habe ich mit Abstand den schlechtesten Schnitt gemacht, die anderen zahlten weniger. Aber ich haette die Schuhe sowieso nicht nach Deutschland gebracht. Die haetten bloss als Stallschuhe fuer den Winter mit dicken Socken getaugt. Und da der arme Kerl in Flipflops wandern muss- was solls- er hat sich gefreut, ihm passten sie und er fand sie ganz grossartig :-)&lt;br /&gt;Was will man mehr.&lt;br /&gt;In Madikeri erwischten wir unseren Bus nach Mysore, stiegen dort in den Zug und erreichten abends wieder Bangalore. Und ausnahmsweise konnten wir in Bangalore schlafen und Montagmorgen ausgeschlafen in unseren Bueros auftauchen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-1404741659324249002?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/1404741659324249002/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/05/madikeri-teil-ii.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/1404741659324249002'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/1404741659324249002'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/05/madikeri-teil-ii.html' title='Madikeri Teil II'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S-ghsehW-VI/AAAAAAAAAMY/XjrVuVoe3f4/s72-c/102_0869.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-1458215298484562698</id><published>2010-04-22T09:51:00.000-07:00</published><updated>2010-04-22T10:22:03.791-07:00</updated><title type='text'>Glitzer, Bommel und ein alter Mann</title><content type='html'>Der Praktikant bei uns im Buero hat mich heute gefragt, ob ich mich schon auf zu Hause freue. Heute bin ich genau 8 Wochen hier und kann ueberhaupt nicht fassen wo die Zeit hin ist. In genau 6 Wochen bin ich schon seit gestern wieder zu Hause.&lt;br /&gt;Ob ich mich auf zu Hause freue?&lt;br /&gt;Ich freue mich auf meine Familie, meinen Freund und meine Freunde. Und auf mein Leben zu Hause, welches so ganz anders ist als hier. Ich vermisse meine Katze. Und noch ein paar Kleinigkeiten wie gescheiten Kaffee zum Beispiel. Hier wird Kaffee angebaut, aber man bekommt immer nur Nescafe zu trinken. Ich kann das Zeug nicht mehr sehen. Wenn ich nicht so auf Koffein angewiesen waere, dann wuerde ich nur noch Tee trinken. Schmeckt besser.&lt;br /&gt;Aber was lasse ich hinter mir wenn ich wieder nach Deutschland fliege? Ich tausche dann ein kunterbuntes gegen ein trist einheitsfarbenes Land ein. Hier bluehen bunte Baeume in den verschiedensten Farben, kein Sari hat die Farbe eines anderen, sogar die Haeuser sind bunt. Sehr witzig finde ich ja auch den Hang der Inder zum Kitsch. Besonders deutlich wird das bei den Fahrzeugen hier. Die Reisebusse haben alle ueber dem Fahrersitz einen kleinen Schrein installiert. Da sitzt dann eine hoelzerne Abbildung einer Gottheit und wird vor Fahrtantritt teilweise von einem waschechten Brahmanen mit Feuer und Gloeckchen und Raeucherstaebchen um eine sichere Fahrt gebeten. Was auch dringend noetig ist bei der Fahrweise der Busfahrer. Dann haengen an dem Schrein Blumenketten und Licherketten die teilweise recht hektisch blinken. In bunt. Man wird ganz tueddelig wenn man da laenger hinsieht. Super finde ich ja auch die LKW hier. Ich glaube LKW-Fahrer in Indien ist kein schoener Job. Dafuer gestalten die Leute die LKW umso schoener. Rund ums Fahrerhaeuschen gibt es kleine hoelzerne Balustraden, oft in rot. Jeder LKW faehrt mit einem gross geschriebenen Namen ueber der Windschutzscheibe herum, ob das Goetternamen oder die der Fahrer oder von den LKW sind, dass weiss ich nicht. Ueberall an den Fahrerhaeuschen haengen bunte Bommel oder Zitronenscheiben mit Chilischoten dran. Einfach nur so, weils huebsch ist :-) Und wahrscheinlich bringt es auch Glueck.&lt;br /&gt;Auch Autos haben hier sehr oft am Kuehlergrill oder Seitenspiegel irgendetwas herumbaumeln, meistens bunte Bommel und Troddel. Am Rueckspiegel haengt auch schon mal eine Minilichterkette die blinkt und die Farben wechselt. 27 Mal. Aber am allertollsten sind die bunten Gluehbirnen die, natuerlich auch blinkend und die Farbe wechselnd, so ziemlich ueberall da am Fahrzeug sind, wo keine andere Lampe notwenig ist. Manchmal auch anstelle der Notwendigen. So als Scheinwerfer machen die sich auch ganz huebsch. Ineffektiv, aber huebsch. Sogar die Rikshas sind alle individuell gestaltet. Mit Glitzer und je nach Glauben des Fahrers auch mal mit Abziehbildern von Gottheiten auf der Scheibeund einem Raeucherstaebchen am Fahrersitz. Hm, und ich fahre ein dunkelblaues Auto. Einfach nur dunkelblau. Ich sollte einen bunten Bommel an den Kuehler haengen oder eine Zitronenscheibe mit Chilischote. Ist bestimmt auch gut gegen Marder. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass irgendein Trottel das abreissen wird...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich nach Hause fliege, tausche ich wahnsinnig freundliche und hilfsbereite Menschen gegen ein Volk, welches sich eigentlich nicht um andere kuemmert. &lt;br /&gt;Wenn man hier jemanden nach dem Weg fragt bekommt man IMMER eine Antwort. Zwar meistens nicht die richtige, denn ein Inder kennt das Wort ‚Nein‘ irgendwie nicht, aber irgendwie zaehlt ja der Gedanke. Also schickt man den armen Fragenden lieber in eine voellig verkehrte Richtung als zuzugeben, dass man den Weg nicht weiss. Achtundfuenfzigste Regel fuer Indien: Immer mindestens 5 Leute fragen und dann den Weg gehen, der die haeufigste Trefferquote hat. Dann hat man eine fast reelle Chance ans Ziel zu kommen. Angeblich seien die Sikhs diejenigen, die einem einen Weg am ehesten sagen koennen. Warum weiss ich nicht. Obs stimmt weiss ich auch nicht. Aber sie sind leicht zu erkennen. Die Sikhs tragen Turbane. Ich habe uebrigens herausgefunden, dass Sikhs beim Motorradfahren eine Sondererlaubnis fuer die Turbane haben und daher von der Helmpflicht befreit sind. Ich sage doch „Helm“ wird hier frei interpretiert.&lt;br /&gt;Neulich, nachts, beim Rikshafahren sind wir an einem Unfall vorbeigekommen. Eine Frau war mit ihrem Motorrad umgefallen. Und ihr tat das Bein weh. Es war aber nicht so schlimm. Jeder, aber wirklich jeder Rikshafahrer hielt an. Nicht, dass man gross haette helfen koennen, aber sie haben zumindest eine grosse Anteilnahme gezeigt und die Frau konnte in Gesellschaft von 25 fachsimpelnden Leuten verschiedensten Alters und Glaubensrichtungen auf die Ambulanz warten. Das war doch irgendwie nett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich wieder nach Hause fliege, dann  tausche ich ein Volk, welches immer strahlend oder auch mal schuechtern zurueck laechelt gegen ein Volk, welches auf Anlaecheln eher irritiert reagiert. Aber dafuer habe ich dann wieder die Freiheit in Traegertops Tampons zu kaufen ohne jemandem die Schamesroete ins Gesicht zu treiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich wieder nach Deutschland fliege, dann bin ich wieder in einem Land in dem fast jeder irgendetwas zu meckern hat. (Ich kann das allerdings auch.) Man beschwert sich ueber alles. Zuwenig Freizeit, bloeder Job, zu wenig Geld. Irgendwas ist immer. Vor allem das Geld, also das, was grundsaetzlich immer zuwenig ist, spielt eine Riesenrolle. Meistens sind das Leute, die sich selber nicht aufraffen um an ihrer Situation irgendetwas zu aendern. Die haben mich immer schon genervt. Aber nun ist das glaube ich noch schlimmer geworden.&lt;br /&gt;Denn hier, in diesem Land mit mehreren hundert Millionen (!) Arbeitslosen , die sich ohne staatliche Hilfe irgendwie durchschlagen muessen gibt es diese kleinen Geschichten. Die Geschichte von dem alten Mann an der Kreuzung zum Beispiel. Es gibt eine Strasse hier in Bangalore, die endet an einer T-Kreuzung. Ich komme morgens immer geradeaus darauf zugefahren. Und die kleine Strasse die nach rechts fuehrt ist die, die anscheinend jeder entlang muss. Das Dumme daran ist, dass es 1. gar keine offizielle Strasse ist, 2. geht es auch noch sehr steil runter, 3. ist das Ding einspurig und 4. gibt es Gegenverkehr. Man kommt da also angefahren und durch ein Gebaeude auf der rechten Ecke sieht man wirklich nichts. Und an jedem einzelnen Tag an dem die Sonne aufgeht steht dort an der Kreuzung ein alter Mann und regelt den Verkehr. Er ist weder Polizist noch wird er dafuer offiziell bezahlt. Ich weiss aus zuverlaessiger Quelle, dass er das schon seit ueber 4 Jahren macht. Damals muss er sehr schlimm ausgesehen haben- Alkohol, Arbeitslosigkeit und bittere Armut haben wohl sehr an ihm gezehrt. Und dann hat er beschlossen den Verkehr zu regeln. Und nun steht er da, an jedem verdammten Tag in der prallen Sonne, seit ueber 4 Jahren und lotst die Fahrzeuge durch die Engstelle. Und jeder tut was er sagt. Und „once in a while‘ stecken ihm die Fahrer etwas Geld zu. Und bei ungefaehr 2,1 Mio (!) Fahrzeugen in Bangalore von denen sehr viele durch diesen Engpass muessen,  gibt es dann doch so viele „once in a whiles“, dass sich sein Engagement lohnt. Er traegt saubere Kleidung, wirkt gepflegtund gesund, hat in einem Rucksack immer Wasser und Essen dabei und laechelt jeden freundlich an. Jeden Morgen freue ich mich ihn zu sehen.&lt;br /&gt;Ob ich mich auf zu Hause freue? Das ist keine Frage auf die man einfach so antworten kann. Ich vermisse einige und einiges, manche(s) sogar sehr, aber ich werde hier auch einige und einiges vermissen. Ich habe dieses Land irgendwie lieb gewonnen. Es sind grosse Geschichten hier, die mich erschrecken und sehr nachdenklich machen, was ja auch nicht unbedingt verkehrt ist. Und es sind die kleinen Geschichten und die bunten Bommel und das strahlende Laecheln der Menschen und die einen treu bei Strandspaziergaengen begleitenden Hunde und die einen Baum bewerfenden Andenkenverkaeufer die einem die erbeuteten Fruechte schenken und noch so vieles mehr, was dieses Land so zauberhaft macht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-1458215298484562698?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/1458215298484562698/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/04/der-praktikant-bei-uns-im-buero-hat.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/1458215298484562698'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/1458215298484562698'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/04/der-praktikant-bei-uns-im-buero-hat.html' title='Glitzer, Bommel und ein alter Mann'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-5526056213666908983</id><published>2010-04-21T07:05:00.000-07:00</published><updated>2010-04-21T08:53:41.658-07:00</updated><title type='text'>Geburstag in Gokarna</title><content type='html'>Donnerstag abend ging es los. Ich wollte meinen Geburtstag unbedingt am Meer verbringen, und da aus dem eigentlich geplanten Malediventrip nichts geworden ist haben wir ueberlegt stattdessen einen indischen Strand zu waehlen. Da ich nun schon einmal in Goa war und Anfang Mai noch mal dorthin fahre, wenn auch an einen anderen Ort, dachten wir, dass das als paradiesisch und ruhig beschriebene Gokarna ein gutes Ziel darstellt. Nach einer turbulenten Busfahrt, bei der ich festgestellt habe, dass die indischen Busfahrer die besten der Welt sind, sind wir in der Naehe des Om Beach ausgestiegen. Warum die indischen Busfahrer so gut sind? Weil ich es hoffe und ansonsten nachtraeglich Angst bekommen koennte :-)&lt;br /&gt;Niemand sonst kann mit einem Bus voller zunaechst noch schlafender Menschen so rasant auf zwei Raedern schleudernd 2 Stunden lang durch die Serpentinen buegeln, dabei den linken Fuss neben dem Lenkrad parken und unbekuemmert pfeifend so entspannt sein. Ich war es nicht. Ich musste mich auf meiner Einerpritsche mit beiden Haenden festhalten um nicht andauernd gegen das Fenster geschleudert zu werden. Diese unsanfte Art geweckt zu werden ermoeglichte mir jedoch einen Blick auf den tiefen Urwald der langsam im daemmernden Morgenlicht auftauchte. Indien hat eine so unfassbar beeindruckende Natur, das habe ich vorher nicht erwartet. Schade, dass den Indern jegliches Umweltbewusstsein so fehlt. Mitten im Urwald ganz ploetzlich eine Minisiedlung. 3 Haeuser, frueh arbeitende und erntende Menschen, ein paar Hunde und Kuehe und am Ende der Minisiedlung, direkt am Neubeginn des Urwalds- ein Riesenhaufen Plastikflschen... Ich finde das sehr schade. Und ganz ploetzlich weiss ich das nun wirklich urdeutsche Einwegflaschenpfand zu schaetzen. Das ich das mal sagen wuerde haette ich auch nicht erwartet :-)&lt;br /&gt;Nun, wir stiegen dann irgendwann aus und fuhren mit einer Riksha, die praktischerweise nicht mal ein Taxameter hatte, fuer einen sehr guenstigen (*hust) Festpreis zum Om Beach. Ich hatte ja schon mehrfach erwaehnt, dass hier alles sehr relativ ist. Und der Weg zum Om Beach, der, um den Fahrpreis zu rechtfertigen mit 8 km angegeben wurde war im Ergebnis dann etwa 2,5 km lang. Egal, ich bin morgens immer noch nicht in der Verfassung mich zu streiten und so nahmen wir es hin. Was mich dabei am meisten nervt ist, dass, kaum hat der Bus gehalten, die Rikshafahrer, egal wo man ist, IN den Bus kommen um den verschlafenen Fahrgaesten ihre Dienste anzubieten. Hm, braucht man in Bangalore dringend eine Riksha bekommt man keine, will man erstmal 5 Minuten durchatmen und wach werden, dann zieht man die Fahrer an wie Honig die Fliegen. Dann haben sie eben Pech wenn ich unhoeflich bin. Wenigstens aussteigen lassen koennten sie mich doch bitte bevor wir in wilde und meistens sinnlose Preisverhandlungen verfallen.&lt;br /&gt;Der Om Beach ist wunderschoen. Zwar ist es auch hier kein so karibisches Traumstrandfeeling wie ich es gehofft hatte, aber schoener als der Arambol Beach in Goa ist er allemal. Wenige Resorts mit provisorischen Bambushuetten und angeschlossenen Restaurants, wenig besucht, besonders in dieser Jahreszeit (es ist einfach zu warm) und vor allem erstaunlich sauber.&lt;br /&gt;Nach einem sehr entspannten Tag mit schwimmen und essen und duschen und schwimmen und lesen habe ich dann in meinen Geburtstag in einer Bambushuette hineingeschlafen. Letztes Jahr habe ich meinen Geburtstag auf einem Seminar verbracht und habe mit Menschen gefeiert die ich keine 24 Stunden kannte. Auch das war nett. Dieses Mal hatte ich A. und J., meine Begleitungen wenigstens schon 2-4 mal in meinem Leben gesehen :-)&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen kam K. dann hinterher und zum Geburtstagsfruehstueck gab es tatsaechlich Geschenke. Danke!&lt;br /&gt;Nach einem Bad im lauwarmen und sehr, sehr ruhigen Ozean sind K. und ich dann,wie sollte es anders sein, wandern gegangen. Wir wollten zum Kudle Beach und zum Gokarna Beach. Das war sogar ausgeschildert. Aber der Weg direkt an der Kueste entlang sah so viel schoener aus. Und es kam wie es kommen musste- wir haben kollektiv schnell beschlossen die Kameras wegzupacken weil wir wirklich saemtliche Haende brauchten die wir hatten. Freeclimbing, nasse Felsen hoch, die schaeumende See tief unter einem. Und in Flipflops... Es war sehr aufregend. Wir haben beschlossen einen Reisefuehrer zu schreiben. "Wandern in Suedindien fuer Anfaenger. In Flipflops." Nach einem sehr anstrengenden Weg wieder mal mitten durch die Botanik am steilen Kuestenfelsen entlang gelangten wir auf ein total schoenes kleines Plateau auf dem sogar eine Huette stand. Es war aber niemand in Sicht, nur eine Strasse in weiter Ferne. Da wir uns sehr einig waren, dass wir ab jetzt unseren Fokus mal auf ordnungsgemaesse Wege lenken wollten strebten wir also darauf zu und kamen an ein grosses Metalltor neben dem jemand schlief. Wir schlichen uns durch das Tor und entdeckten auf der anderen Seite ein "Betreten Verboten"-Schild. Naja, nun war es ja eh egal. Wir glauben uebrigens beide ganz fest, dass das Anwesen Sting gehoert. &lt;br /&gt;Den Kudle Beach erreichten wir dann ganz unspannend ueber normale Wege und waren froh endlich mal wieder in einer schattigen Huette sitzen zu koennen. Wir kauften uns ein paar Halsketten und sind dann gemeinsam mit den Kettenverkaeufern zum Gokarna Beach gegangen. Die beiden haben irgendwann angefangen einen Baum wie verrueckt mit Steinen zu bewerfen, und immer wenn dieser dann aufgrund dieser Uebermacht einige Fruechte abwarf, bekamen wir diese angeboten. Ich habe keine Ahnung was wir da gegessen haben, aber lecker war es. Gokarna Beach ist nicht schoen und sehr ueberfuellt, aber das Doerfchen Gokarna selber ist ganz toll. Klein, wuselig, voller Pilger und mit wieder einmal ausgesprochen netten Leuten. Wir wurden fotografiert, haben sinnlosen Kram gekauft und sind dann, weil es leider schon dunkel wurde mit einer Riksha zum Om Beach zurueck. Ich wollte doch soo gerne mit einem dieser kleinen Fischerboote fahren...&lt;br /&gt;Wir haben dann am Om Beach in einem Restaurant zu viert gegessen und ganz gepflegt aus meinem Geburtstag herausgefeiert. Dann passierte leider etwas sehr Unschoenes. Da es nach 24 Uhr war zaehle ich es mal nicht zu meinen Geburtstagserlebnissen.&lt;br /&gt;Ein aelterer, sehr betrunkener Inder nervte uns extrem, gab keine Ruhe, wollte sich immer wieder zu uns setzten und stuetzte irgendwann die Haende auf unseren Tisch und starrte uns minutenlang an. Als wir ihn dann baten uns in Ruhe zu lassen (wir waren wirklich hoeflich, ich schwoere), rastete er ganz ploetzlich total aus. Ich werde hier nicht wieder geben was er uns an den Kopf warf, aber ihm brannte definitiv eine Sicherung durch. Da ich um unsere Sicherheit fuerchtete ging ich in das Restaurant und bat um Hilfe. Der junge, etwas sprachbehinderte Sohn des Gastwirts hatte das Ganze beobachtet und drueckte mir einen Holzknueppel in die Hand!!! Also sowas. Was soll ich denn bitte damit? Das war mit Abstand die absurdeste Situation die ich hier bisher erlebt habe. Ich habe den Knueppel trotzdem mitgenommen, immerhin hatten wir auch noch den Rueckweg ueber den stockfinseren Strand vor uns. Ich haette ihn ja vielleicht durchbrechen koennen um etwaige Boese durch Laerm zu verscheuchen.&lt;br /&gt;Als der Restaurantbetreiber, der wohl gemeinhin als sehr diplomatisch und freundlich bekannt ist, den Mann dann zur Ruhe bringen wollte ist irgendetwas passiert.&lt;br /&gt;Offensichtlich hatte der Mann schon die ganzen letzten Tage insbesondere die 'weissen' Restaurantgaeste angepoebelt, belaestigt und ins Laecherliche gezogen. Die Situation mit uns war dann nur noch der sprichwoertliche Tropfen.. Der Restaurantbetreiber, der naturgemaess auf Touristen angewiesen ist hat sich dann mit dem volltrunkenen Mann auf Kannada gestritten. Und dabei hat der Mann dann wohl noch die Sprachbehinderung des Kleinen angegriffen. Und daraufhin artete das Ganze in einer furchtbaren Schlaegerei aus. Angeblich ist nichts Schlimmes passiert aber es war ganz furchtbar den Lauten einer Schlaegerei im Dunkeln zu lauschen, in die der Kleine dann auch noch mit einer leeren Bierflsche bewaffnet eingreifen wollte. Davon konnten wir ihn gottseidank abhalten. Ich habe mich in dieser Situation ganz elend gefuehlt, auch wenn ich weiss, dass wir keine Schuld daran hatten.&lt;br /&gt;Ich habe daraufhin mal angefangen mich mit dem Gedanken zu befassen was mit behinderten Menschen hier eigentlich so passiert. Die bisherigen Ergebnisse sind sehr dunkel und traurig und ich werde mich an anderer Stelle weiter damit befassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Indien ist fuer mich immer noch ein liebenswertes Land mit freundlichen Menschen aber in Sachen Menschenwuerde muss, auch wenn schon ein Stueck Weg zurueckgelegt ist, noch ein Marathon gelaufen werden!&lt;br /&gt;Und ich stelle fest, dass jede wirklich unagenehme Situation in die ich hier geraten bin immer mit extremem Alkoholkonsum zu tun hat. Warum muessen die Leute denn gleich immer so uebertreiben, dass sie sich entweder beim lauten Singen uebergeben oder ernsthaft eine Sicherung durchbrennt? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag sind wir mit einem Fischerboot (juhu) wieder zum Gokarna Beach gefahren um nach einem Essen in einem Rooftop-Restaurant unseren Schlaf- Bus nach Hause zu erwischen. Und dieses Mal waren wir Montagmorgen sogar alle 4 puenktlich bei der Arbeit :-)&lt;br /&gt;Gokarna ist ein liebeswertes, wuseliges Doerfchen mit schoenen Straenden und grandioser Natur und auf jeden Fall einen Ausflug wert. &lt;br /&gt;Naechstes Wochenende werden wir zur Abwechslung mal in die Berge fahren. Das duerfte aufgrund der Temperaturen mal deutlich angenehmer sein. Es ist naemlich wirklich anstregend, wenn man nach dem Duschen, kaum wieder angezogen, schon wieder klatschnass geschwitzt ist. Aber ich will mal nicht meckern. Ich werde dieses Jahr den laengsten Sommer meines bisherigen Lebens haben, auch wenn der mitteleuropaeische eventuell durch die Aschewolke etwas kuehler sein wird. Aber dann habe ich schliesslich 3 Monate ueber 30 Grad hinter mir. Ich werde es also verkraften :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. Fotos folgen spaeter, mein Akku war leer und ich muss die Fotos der anderen noch besorgen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-5526056213666908983?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/5526056213666908983/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/04/geburstag-in-gokarna.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/5526056213666908983'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/5526056213666908983'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/04/geburstag-in-gokarna.html' title='Geburstag in Gokarna'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-1260291588788043100</id><published>2010-04-08T10:57:00.000-07:00</published><updated>2010-04-13T08:18:46.395-07:00</updated><title type='text'>Goa I</title><content type='html'>Am Gruendonnerstag sind K. und ich mit einem Semi Sleeper Bus nach Goa gefahren. Nachdem ich mit einem Rikshafahrer, der offensichtlich sehr gute Laune hatte und nebenbei, zumindest vermute ich das, etwas tief ins Glas geschaut hatte in Schlangenlinien und unter lautem Gesinge seinerseits in Gandhinagar ankam, stellte sich das erste Problem an diesem Wochenende. Da offensichtlich die gesamte Bevoelkerung von Bangalore beschlossen hatte an diesem Wochenende zu verreisen und dieser Stadtteil anscheinend der Sammelplatz fuer saemtliche Buslinien ist, fand ich K. nicht. Es ist absolut unglaublich was fuer Menschenmassen nachts um elf mit Reisetaschen die Strassen fuellten. Mein ausgesprochen hilfreicher Rikshafahrer hat dann aber gegen den kleinen, natuerlich nicht abgesprochenen Aufpreis von 10 Rupien fleissig geholfen den richtigen Abfahrtpunkt zu finden. Somit fand ich auch K. Und waehrend ich noch ueberlegte was eigentlich genau ein Semi Sleeper Bus ist, traf eben dieser ein. Einen Semi Sleeper Bus zeichnet aus, dass er keine Liegen, sondern zurueckstellbare Sitze hat. Dafuer hatten wir eine Klimaanlage, die auf ca. -10 Grad eingestellt war. Und noch etwas zeichnet einen Semi Sleeper aus- man kann nur semigut darin schlafen. Unser Busfahrer trug durch eine ausgesprochen optimistische Fahrweise dazu bei, dass semigut noch euphemistisch war. Die vom Busunternehmer auf froehliche 12 Stunden angesetzte Fahrt, die bei anderen Unternehmen 14 Std dauert sollte wohl auf Teufel komm raus eingehalten werden. Und so jagten wir auf 2 Raedern durch die Serpentinen der Berge, froren und kamen erstaunlicherweise tatsaechlich nach 12 Stunden in Panjim an... Wir hatten uns entschlossen die beruehmten Straende zu vermeiden, an denen sich laut Reisefuehrern und Erzaehlungen anderer die Urlauber der gesamten westlichen Hemisphaere aufhalten sollten. Uns stand der Sinn nicht nach drogenlastigen Raverparties- wir wollten das alte Goa finden. Also fuhren wir in 2 verschiedenen oeffentlichen Bussen nach Arambol- einem Strand im Norden.&lt;br /&gt;Wir fanden genau wie es geplant war eine Bambushuette mit Toilette und Dusche und STROM fuer 300 Rupien die Nacht. Was soll ich sagen- 50 Meter von der Wasserkante entfernt, das milde Rauschen des indischen Ozeans im Ohr, ein Blick auf die unendlichen Weiten des Wassers und mit einem Service, der einem die Getraenke an die Standliegen bringt... Die erste Amtshandlung war natuerlich in die Bikinis zu huepfen und sich im Ozean abzukuehlen. Pustekuchen, bei einer Wassertemperatur von 28Grad ist da nicht all zu viel Abkuehlung. Aber toll war es trotzdem. Ausserdem war es einfach grandios mal leicht bekleidet herum laufen zu duerfen. In Goa darf man das.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S74NmAeLClI/AAAAAAAAAKI/re0iXcvhAkA/s1600/100_0787.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S74NmAeLClI/AAAAAAAAAKI/re0iXcvhAkA/s320/100_0787.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457814745032362578" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;(Der Blick aus der ‘Haustuer’)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S74QLbXndmI/AAAAAAAAAKY/Gifqvkay8nQ/s1600/100_0786.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S74QLbXndmI/AAAAAAAAAKY/Gifqvkay8nQ/s320/100_0786.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457817586931037794" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;(Umgerechnet 5 Euro pro Nacht fuer eine Huette mit Pflanze)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Exkurs :-): Indien ist kein Land, in welchem man oder besser Frau unproblematisch in kurzen Sachen herum laufen kann. Da ich mich bisher hartnaeckig geweigert habe indische Kleidung zu kaufen, trage ich tagsueber meistens Jeans und T-Shirt. Ich bin selber schuld- ich bin nunmal der Ansicht, dass Toleranz in beide Richtungen gelebt werden sollte. Ich provoziere niemanden indem ich Hotpants oder schulterfrei trage, aber ich finde, dass, wenn ich jeden akzeptiere wie er ist, ueberall auf der Welt, ich mich nicht verkleiden muss. Mal abgesehen davon, dass ich in einem Sari vermutlich noch mehr angestarrt wuerde und jede noch so indische Kleidung nicht vertuschen koennte, dass ich blass und blond und damit exotisch bin finde ich, dass Jeans und T-Shirt eine angemessene Kleidung sind. Also geissel ich mich im alltaeglichen Stadtleben selber und schwitze mich aus purem Trotz halbtot, waehrend die Damen in den luftigen Saris und Salwaar Kameez der Hitze ganz anders gegenuebertreten koennen. Auch ist Indien kein logisches Land. Waehrend hier in vielen (maennlichen?) Koepfen die Auffassung herrscht, dass alle „Westler“ immer und ueberall der freien Liebe froehnen und viele Frauen, nicht nur die europaeischen, sich mit staendigem angefasst werden herumplagen muessen (ich, hurra, noch nicht), sind die Leute hier selber unfassbar gestoert was Sexualitaet und alles drumherum angeht. Im Musikfernsehen laufen Musikvideos in denen die Damen dermassen leicht bekleidet sind, dass Madonna, Christina Aguilera und Lady Gaga dagegen zuechtig verhuellt wirken, auf der anderen Seite ist das Frauenbild hier teilweise extrem verstaubt und man treibt man Verkaeuferinnen die Schamesroete ins Gesicht, wenn man in einem Supermarkt nach Tampons fragt. Ich begreife das nicht. Auf alten Wandgemaelden und in alten Tempeln sieht man Szenen, die wiederum mir die Schamesroete ins Gesicht treiben koennten... Was ist hier in den letzten Jahrhunderten bloss passiert?? Weiterhin sind hier doch sehr viele Leute um eine gute Ausbildung bemueht, und diejenigen, die eine solche Ausbildung geniessen durften sind erstaunlich gut allgemeingebildet, trotzdem erlebt man hier immer wieder sehr irritierende Situationen. Sehr haeufig, wenn das Wort „Deutschland“ faellt wird einem ein gut gelauntes: “Oh, Germany, good, good. Nice people, Hitler, very good, nice...“ entgegentrompetet, und in einem Wachsfigurenkabinett hier in Bangalore sitzt die Figur Hitlers direkt neben Nelson Mandela... Zudem wird man mit so verdrehten „Tatsachen“ konfrontiert, dass Hitler den VW Kaefer eigenhaendig gezeichnet und so erfunden habe. Auf vorsichtige Korrekturversuche meinerseits wird dann unglaeubig geguckt und auf die eigene Variante beharrt. Aber in vielen anderen geschichtlichen Dingen wissen die Menschen erstaunlich gut Bescheid und auf die Demokratie hier ist man im allgemeinen sehr stolz.  Irgendetwas laeuft hier doch schief...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie auch immer- nach einem Bad im erstaunlich ruhigen Ozean, dessen hier liegender Teilbereich arabisches Meer genannt wird, haben wir uns die Shoppingstrasse angesehen. In Goa kann man Goahosen kaufen. Eine Goahose ist eine Art Pluderhose, deren Schritt aber aus irgendwelchen unerfindlichen Gruenden irgendwo zwischen den Knoecheln herumbaumelt. Da ich wirklich Sorge hatte einem Hitzschlag zu erliegen, meine Ansichten ueber die Notwendigkeit indischer Kleidung aber nicht einfach so kampflos aufgeben wollte und diese Goahosen gruselig finde, habe ich versucht einen Kompromiss zu finden. Ich habe eine normal geschnittene, lange Stoffhose gekauft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S74S33TeHeI/AAAAAAAAAKw/68PtGJklzPo/s1600/100_0797.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S74S33TeHeI/AAAAAAAAAKw/68PtGJklzPo/s320/100_0797.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457820549367340514" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;(Shopping)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem tollen Abendessen und einer angenehmen Nacht mit Meeresrauschen im Ohr sind K. und ich am naechsten Morgen, wie sollte es auch anders sein, zu einem grandiosen Entschluss gekommen. Anstatt uns einfach mal faul am Strand zu erholen beschlossen wir die Straende der Umgebung anzusehen. Wir sind am wirklich hohen Steilhang entlang durch die Buesche gekraxelt, mehrfach beinahe abgestuerzt, haben uns durch Dornen und Schlingpflanzen gekaempft und sind irgendwann mittendrin zu einem ausgesprochen spontanen Rueckzug gezwungen worden, als wir uns ploetzlich einem Frontalangriff von roten Riesenameisen ausgesetzt sahen. Die Mistviecher haben definitiv auf uns gewartet und geplant angegriffen. Mitten im Gebuesh stuerzten sie sich von allen Seiten auf uns und haben gebissen was das Zeug haelt. K., ich habe doch gleich gesagt, dass das kein ordnungsgemaesser Weg ist :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S74VGURAL7I/AAAAAAAAALI/vWr2H8Vah5o/s1600/100_0745.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S74VGURAL7I/AAAAAAAAALI/vWr2H8Vah5o/s320/100_0745.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457822996683042738" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;(Ab durch die Botanik… irgendwie sieht man nicht so gut wie steil das war…)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber am Ende haben wir den Strand doch erreicht und haben in einer Huette die Wasservorraete der naechsten 3 Wochen aufgekauft. Linksseitig verbrannt, gebissen, zerkratzt und voellig k.o. stuerzten wir uns in Wasser und konnten nicht glauben, dass wir es geschafft hatten der gruenen „Hoelle“ zu entkommen. Neben uns sassen einige Aussteiger und guckten auf einem winzigen Schwarz-Weiss Fernseher Fussball (!) und wir traten irgendwann den unvermeidlichen Rueckweg an.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S74WR4ZUEVI/AAAAAAAAALQ/RM1Y4KJnJjE/s1600/100_0741.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S74WR4ZUEVI/AAAAAAAAALQ/RM1Y4KJnJjE/s320/100_0741.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457824294871765330" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;(Aussteiger beim Fussball gucken)&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-1260291588788043100?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/1260291588788043100/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/04/goa-i.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/1260291588788043100'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/1260291588788043100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/04/goa-i.html' title='Goa I'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S74NmAeLClI/AAAAAAAAAKI/re0iXcvhAkA/s72-c/100_0787.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-3254983211040062065</id><published>2010-04-08T10:01:00.000-07:00</published><updated>2010-04-08T10:57:28.316-07:00</updated><title type='text'>Goa II</title><content type='html'>Dieses Mal waren wir so klug nach dem Weg zu fragen. Nach einem extrem steilen Aufstieg fanden wir oben auf dem Steilhang ein Plateau, auf welchem man den von uns in 3 Stunden gekletterten Weg gemuetlich in 45 Minuten gehen konnte....&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S74W4qNre5I/AAAAAAAAALY/Ym6pIUyUXkQ/s1600/100_0748.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S74W4qNre5I/AAAAAAAAALY/Ym6pIUyUXkQ/s320/100_0748.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457824961079770002" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;(Sonnenuntergang von Plateau aus, tief unten der Strand)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer extrem notwendigen Dusche suchten wir ein Restaurant auf, dessen Tische direkt am Strand standen. Zum sitzen gab eine keine Stuehle sondern Liegen. Zunaechst assen wir ein unglaublich leckeres Essen um uns dann gemuetlich zuruckzulehnen und den Sternenhimmel zu betrachten. Ich mag Goa :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S74UlnkDJ_I/AAAAAAAAALA/miFGpzhYmAA/s1600/100_0770.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S74UlnkDJ_I/AAAAAAAAALA/miFGpzhYmAA/s320/100_0770.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457822434927519730" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;(Liegend auf das Essen warten..)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider wurde in der gleichen Nacht der tolle Eindruck des Strandes gestoert, da unser Vermieter eine lautstarke Party mit seinen Freunden feierte. In einem solchen Moment ist eine Bambushuette mehr als unpraktisch- aufgrund fehlender Isolierung waren wir mittendrin statt nur dabei. Bis sechs Uhr morgens waren wir Zeugen einer sehr alkohollastigen und lauten Party die 10 m von unserer Huette entfernt stattfand. Diejenigen von euch die mich kennen werden sich sicher wundern, dass ich nicht interveniert habe. Aber ganz ehrlich- ich habe mich nicht getraut. Wir waren beide zu feige in unseren Schlafanzuegen aus der Huette zu treten und 15 volltrunkenen Maennern gegenueberzutreten um sie zu bitten ihre Lautstaerke zu reduzieren. Das haette ich wohl in keinem Land dieser Welt gewagt...wenn wenigstens Frauen auf der Party gewesen waeren...&lt;br /&gt;Das war das erste Mal seit ich hier bin, dass ich mir ernsthaft deutsche Verhaeltnisse gewuenscht habe. Es waere ein Anruf bei der Polizei gewesen und wir haetten schlafen koennen. Aber so mussten wir bis sechs Uhr morgens wildes Gegroehle ertragen und dann resigniert feststellen, dass ab sieben Uhr die Temperaturen zu hoch zum schlafen sind....&lt;br /&gt;Nach dem Schwimmen und dem Sachen packen wurde ich unserem verkaterten Vermieter gegenueber sehr unhoeflich und aergerte mich schwarz, dass wir im voraus bezahlt hatten. Wir brachen dann auf um aus Prinzip woanders zu fruehstuecken. Das Fruehstueck und die Aussicht versoehnten uns etwas. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S74PjMCE3uI/AAAAAAAAAKQ/agWkyurefAQ/s1600/100_0791.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S74PjMCE3uI/AAAAAAAAAKQ/agWkyurefAQ/s320/100_0791.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457816895619391202" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;(Fruehstueck mit Aussicht)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir brachen dann in aller Gemuetsruhe auf um in Panjim den Bus fuer die Rueckfahrt zu ergattern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S74RVBrLGWI/AAAAAAAAAKg/UmfdFFcWu4U/s1600/100_0803.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S74RVBrLGWI/AAAAAAAAAKg/UmfdFFcWu4U/s320/100_0803.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457818851344062818" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;(Ein kleiner Obstbasar in Panjim)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S74SEh1r0QI/AAAAAAAAAKo/o4bxjUA3gdY/s1600/100_0805.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S74SEh1r0QI/AAAAAAAAAKo/o4bxjUA3gdY/s320/100_0805.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457819667431936258" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;(An der Touristensammelstelle wartet man auf den richtigen Bus)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dummerweise haben wir feststellen muessen, dass wir auf der Hinfahrt Glueck hatten und einen Volvobus mit grosser Beinfreiheit hatten, was wohl nicht unbedingt Standard ist. Der Isuzubus fuer die Rueckfahrt war fuer so kleine Menschen ausgelegt, dass ich sogar beim normalen Sitzen mit den Knien an den Vordersitz stiess. 12 Stunden, oha. Das kann ja heiter werden. Aber es kam noch schlimmer :-)Mitten in den Serpentinen, gerade in einen semischlechten unruhigen Halbschlaf gefallen wurde ich um zwei Uhr nachts durch einen Knall geweckt und stiess zeitgleich schmerzhaft mit dem Kopf gegen die Scheibe. Panne!&lt;br /&gt;Es kamen auf dieser Strasse sehr viele Busse gerade aus Goa und so hatten unsere Busbegleiter hilfreiche Unterstuetzung. &lt;br /&gt;„Wie viele Leute stehen da jetzt neben dem Hinterrad?“&lt;br /&gt;„Acht.“&lt;br /&gt;„Was machen sie?“&lt;br /&gt;„Also drei gucken nur. Zwei halten Taschenlampen und gucken auch. Und drei hocken neben dem Reifen, gestikulieren und ... gucken.“&lt;br /&gt;Ich weiss immer noch nicht was genau eigentlich gebrochen war, aber die wieder auf 12Stunden angesetzte Rueckfahrt verlief nach der Panne langsamer als geplant, so dass wir nach 15 Stunden viel zu spaet in Bangalore waren und beide nach einem Zwischenstop zu Hause zu spaet zur Arbeit kamen. Aber es war nicht schlimm- in Deutschland war schliesslich Feiertag, dann wird es uns vergoennt sein nur einen halben Tag zu arbeiten.&lt;br /&gt;Fazit: Goa ist toll, Idioten gibts auf der ganzen Welt, meine Kratzer heilen langsam und eines weiss ich ganz sicher: NIE WIEDER SEMI SLEEPER!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-3254983211040062065?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/3254983211040062065/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/04/goa-ii.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/3254983211040062065'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/3254983211040062065'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/04/goa-ii.html' title='Goa II'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S74W4qNre5I/AAAAAAAAALY/Ym6pIUyUXkQ/s72-c/100_0748.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-8336510238911755587</id><published>2010-03-30T07:50:00.000-07:00</published><updated>2010-03-30T11:56:51.808-07:00</updated><title type='text'>ES REGNET!!!!!</title><content type='html'>Ich bin fassungslos. Es regnet. Ganz ploetzlich. Genau genommen giesst es wie aus Kuebeln. &lt;br /&gt;Gut, die Temperatur scheint sich daran nicht zu stoeren, aber die Luft- es riecht nach nasser Erde und so frisch. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich mich das letzte Mal so ueber Regen gefreut habe.&lt;br /&gt;Ich glaube ich tanze ein wenig barfuss auf der Strasse ;-)&lt;br /&gt;Natuerlich ist gerade eben auch dazu passend der Strom ausgefallen, so dass man in Ermangelung von Internet, TV und Radio prima dem voellig ungewohnten Geraeusch des Regens lauschen konnte. Jetzt ist der Strom wieder da und ich kann diesen Post vervollstaendigen. &lt;br /&gt;Es ist merkwuerdig, letzten Sonntag war hier eine Kommunalwahl. Darum durfte man das letzte Wochenende ueber keine grossen Mengen Bargeld mit sich fuehren (was genau bitte ist eine grosse Menge Bargeld??) und es durfte kein Alkohol ausgeschenkt werden. Korruptionsbekaempfung. Ich habe darum mal die Gelegenheit genutzt und bin voellig entgegen meiner Gewohnheiten ins "Hardrock-Cafe" gegangen. Ausnahmsweise war es dort aufgrund des Alkoholverbotes relativ leer. Eigentlich war es dort wirklich nett, die Musik war super, die Stimmung freundlich, die Preise "westlich" und angeblich befanden sich am Nachbartisch ein paar superberuehmte Cricketspieler aus Suedafrika. Da war ich natuerlich, als geborene Autogrammjaegerin und Star- Anhimmlerin maechtig beeindruckt... Ich habe aber, um meine offensichtlich ob dieser Beruehmtheiten wirklich ganz begeisterten Mitstreiter nicht zu kraenken sehr interessiert getan. Also wirklich, Cricket. Ich versuche seit ich hier bin die Regeln zu begreifen und bin dazu einfach nicht in der Lage. Diese Sportart ist hier unglaublich populaer. Ich wundere mich allerdings, dass hier nachts nicht nur Cricket, sondern auch die erste Bundesliga uebertragen wird. Das mit der Champions League dachte ich mir, aber die Bundesliga hat mich schwer ueberrascht. Vor allem, weil die Kommentatoren natuerlich englisch sprechen. Da bekommen die Namen der Ligaspieler einen voellig neuen Klang...  &lt;br /&gt;Wir haben dann also einen sehr europaeischen Abend verbracht, und trotz diverser Beruehmtheiten und guter, wenn auch zu lauter Musik habe ich mich irgendwie merkwuerdig gefuehlt. Bis auf die Security, die "Tueroeffner" und die Kellner kein Inder in Sicht und auch das indische Essen war irgendwie sehr "verwestlicht". &lt;br /&gt;Hatte ich die "Tueroeffner" schon erwaehnt? Aufgrund des unglaublichen Arbeitskraftueberschusses hier hat jede Wohnung eine dazugehoerige "Maid", die Waesche waescht und putzt, jede Tuer, sogar die von MacDonalds hat einen bis zwei Leute, deren Job darin besteht jedem Gast die Tuer aufzuhalten und, was ich am absurdesten finde, in den Fahrstuehlen in 'meinem' Buerogebaeude gibt es Leute, die den ganzen Tag in Uniform mit dem Fahrstuhl die 5 Stockwerke hoch und runter fahren, damit man auf keinen Fall selber einen Knopf druecken muss...&lt;br /&gt;Und alle diese Menschen arbeiten fuer, nach unseren Masstaeben wirkliche Hungerloehne. Aber hier gibt es keinen Staat, der fuer die paar hundert Millionen Arbeitslosen aufkommt. ALso sind die Leute froh, ueberhaupt einen Job zu haben...&lt;br /&gt;Ich war auf jeden Fall nicht ungluecklich den Laden wieder verlassen zu koennen und wieder in Indien zu sein :-)&lt;br /&gt;Seit der Kommunalwahl laufen hier alle die, die waehlen waren mit einem lilablauen Finger herum. Man outet sich sozusagen als Waehler. Hier funktioniert die Waehlerregistrierung mit Hilfe eines Fingerabdrucks, und wie mir versichert wurde, wird man dieses Wahl-Mal noch etwa einen Monat lang sehen. Es scheint schlecht abwaschbar zu sein. Wenn man hier jetzt also jemanden sieht, dessen Zeigefinger fuerchterlich blutunterlaufen und schmerzhaft gequetscht aussieht- nur kein Mitleid, der/die war nur waehlen.&lt;br /&gt;Interessanterweise faellt seit der Wahl hier deutlich haeufiger der Strom aus. Man hat doch wohl nicht vor der Wahl extra viel Strom dazugekauft...? Ein Schelm wer Boeses... Lassen wir das.&lt;br /&gt;Gestern habe ich ein Zugticket fuer Anfang Mai gekauft. Reisen im Schlafwagen einer indischen Bahn, ich freue mich schon.&lt;br /&gt;Fuer den Ticketkauf zieht man einen Zettel mit einer Nummer darauf- ein bekanntes Prinzip. Dumm nur, dass einem nicht an der Leuchttafel angezeigt wird zu welchem Counter man gehen soll. Aber die anderen Wartenden waren ausgesprochen hilfsbereit und haben mir geholfen. Jetzt habe ich eine Zugfahrkarte fuer 2 Personen im Schlafwagen, hin und zurueck insgesamt ueber 1000 km, und ich habe 15 Euro fuer die Karte bezahlt...&lt;br /&gt;Ein Abend im Hardrockcafe mit Essen und Trinken kostet ungefaehr das gleiche.&lt;br /&gt;Karfreitag ist hier ein Feiertag, warum auch immer. Und damit haben wir ein langes Wochenende, und so ziemlich das gesamte Land scheint zu reisen. Um nicht drei Tage lang in der Stadt festzusitzen haben K. und ich auf Teufel komm raus versucht, noch einen Platz in irgendeinem Vekehrsmittel irgendwohin zu bekommen. Wir haben einen zusaetzlich eingesetzten Schlafbus erwischt und fahren nun nach Goa. Und dort haben wir natuerlich kein Hotel gebucht, sondern wir suchen uns eine nette Bambushuette am Strand, mit Glueck auch mit fliessend Wasser und Strom und schauen uns das sagenumwobene und angeblich inzwischen voellig touristenueberlaufene Goa mal an.&lt;br /&gt;Ich werde euch berichten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachtrag: Eine weitere, ausgesprochen merkwuerdig anmutende kleine Sache moechte ich euch nicht vorenthalten: Als ich neulich Shampoo kaufen war habe ich eine eigenartige Entdeckung gemacht- hier gibt es das Gegenteil vom Selbstbraeuner zu kaufen, "Anti-Tan". Ich, die nach 4 Wochen im aequatornahen Sommer langsam die Hautfarbe von Hellweiss zu Mittelweiss wechselt, und wegen des Nichtbraunwerdens in Europa staendig mit Spruechen wie :"Oh, und Sie waren wohl nicht mit im Urlaub.." konfrontiert werde, kann mich darueber wirklich nur wundern. &lt;br /&gt;Naja, das Gras ist immer gruener auf der anderen Seite...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-8336510238911755587?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/8336510238911755587/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/es-regnet.html#comment-form' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/8336510238911755587'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/8336510238911755587'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/es-regnet.html' title='ES REGNET!!!!!'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-5822385277122662016</id><published>2010-03-26T06:10:00.000-07:00</published><updated>2010-03-26T12:20:32.990-07:00</updated><title type='text'>Ich bin leicht genervt</title><content type='html'>Ich wusste ja, dass hier vieles anders ist und mit den allermeisten Dingen kann ich mich prima arrangieren. &lt;br /&gt;Ich kann damit leben, dass ich gleich 2 Adapter brauche, um meinen Toaster bedienen zu können.&lt;br /&gt;Ich habe mich daran gewoehnt, dass ich 10 Minuten brauche um unter Einsatz meines Lebens (:-)) eine Straße zu überqueren, da sich hier wirklich niemand an Ampeln hält.&lt;br /&gt;Ich habe mich damit abgefunden, dass in meinem Haus ein dicker Käfer wohnt, von dem ich hartnäckig behaupte, dass er keine Kakerlake ist. Um meine Ansicht zu unterstützen habe ich ihn auf Anraten meiner Schwester "Käfi"getauft. Er ist einfach zu schnell für den Tassenfang und zu groß um ihn zu töten.&lt;br /&gt;Ich kann damit leben, dass man beim Gehen auf dem Bürgersteig grundsätzlich den Blick auf den Boden richten muss, da man sonst Gefahr läuft entweder in Löcher oder über Huckel zu stürzen oder in Hundekot oder Müll zu treten.&lt;br /&gt;Ich finde es nicht schlimm, dass der eine Ventilator in meinem Haus immer erst nach 10 Minuten anspringt.&lt;br /&gt;Es ist halb so wild, dass es jedesmal Funken schlägt, wenn ich einen Stecker in die Steckdose drücke oder herausziehe.&lt;br /&gt;Ich habe mich daran gewoehnt, dass mein Haus keine Glasscheiben sondern nur Fenstergitter hat, und mich der Verkehr und die spielenden Strassenhunde mindestens einmal pro Nacht wecken.&lt;br /&gt;Ich habe mich damit abgefunden, dass hier Männer einfach ständig überall völlig ungeniert hinpinkeln.&lt;br /&gt;Ich finde es halb so wild, dass hier 5 mal pro Tag der Strom ausfällt und mein Generator, der eigentlich mindestens eine Lampe am leuchten halten sollte das nicht schafft, und ich somit ständig minutenlang im Finsteren hocke. Danach treffe ich interessanterweise immer auf diverse Mitbewohner...(Ob "Käfi" doch eine Kakerlake ist? Dann aber eine behinderte, Käfi rennt nämlich dauernd gegen meinen Fuß wenn ich am Schreibtisch sitze.)&lt;br /&gt;Ich habe mich darauf eingestellt, dass es hier einfach keine Mülleimer gibt und man den Müll, z.B. leere Flaschen oder Kokosnüsse einfach auf einen Haufen am Strassenrand legt, der dann irgendwann verbrannt wird.&lt;br /&gt;Ich habe mich damit abgefunden, dass die Leute hier entweder Bethelnuss kauen und regelmässig einen Schwall roter Flüssigkeit auf den Boden spucken oder auch ansonsten immer und überall hinspucken.&lt;br /&gt;Ich kann damit leben angestarrt und dauernd fotografiert zu werden.&lt;br /&gt;Ich habe mich damit abgefunden, dass ich immer und überall ganz selbstverständlich den Auslaenderpreis bezahlen muss, der sich teilweise deutlich von dem Einheimischenpreis unterscheidet. (Nicht nur bei Straßenhändlern, sondern auch und gerade bei offiziellen Einrichtungen).&lt;br /&gt;Ich kann damit leben, dass die Untereinheit der Rupie, der oder die Paise noch nie in meinen Besitz gelangt ist, denn wenn ich 108.37 Rupien zahlen muss, wird ganz selbstverständlich auf 109 aufgerundet. Im Supermarkt.&lt;br /&gt;Ich habe mich daran gewoehnt, dass jedesmal beim Duschen eine einzigartige schwarze Suppe im Abfluss verschwindet (die Luftverschmutzung lässt grüssen) und ich wirklich immer schwarze Fußspuren hinterlasse.&lt;br /&gt;Ich kann damit leben, dass hier Unfälle passieren durch kämpfende Rinder, irritierte Elefanten, genervte Hunde und durch Gefahren, die ich einfach nicht gewohnt bin.&lt;br /&gt;Ich habe mich sogar, auch wenn es mir sehr schwer fiel, daran gewoehnt, dass sich alle immer und andauernd vordraengeln muessen. Nicht nur im Strassenverkehr, sondern auch an Supermarktkassen, beim Einsteigen in oeffentliche Verkehrsmittel, wenn die herbeigerufene Riksha am Strassenrand anhaelt...&lt;br /&gt;Aber ich bin völlig genervt davon, dass ich Freitags abends vorm Buero eine halbe Stunde brauche um ueberhaupt eine Riksha zu bekommen. &lt;br /&gt;Es ist nicht etwa so, dass es keine gibt, im Gegenteil, es wimmelt nur so von Rikshas. Ich meine gelesen zu haben, dass es in Bangalore 85.000 Stueck davon gibt. Aber die nehmen einen einfach nicht mit. Und das hat ausnahmsweise mal nichts mit meiner Haarfarbe zu tun! Es beginnt wie in amerikanischen Filmen. Man stellt sich an den Strassenrand, winkt und die Riksha haelt an. Und dann? Man nennt das Ziel, der Fahrer schuettelt den Kopf und faehrt zum naechsten Wartenden, um diesen ebenfalls nicht mitzunehmen. Oder aber, und das ist genau so aergerlich, der Fahrer sagt ja, und kaum sitzt man drinnen nennt er einen horrenden Festpreis (4-7 Mal hoeher als der normale Preis). Bestehe ich dann auf die Nutzung des Taxameters lehnt er die Fahrt ab.&lt;br /&gt;Vor einer Woche war ein Artikel in der Zeitung, in welchem stand, dass die Polizei um Hilfe bittet. Offensichtlich hat eine junge Studentin eines Morgens keine Riksha bekommen und ist deswegen zu spaet zu einer wichtigen Pruefung erschienen. Nun soll man die Nummern der Rikshas die einen nicht mitnehmen oder sich weigern das Taxameter zu benutzen der Polizei melden.. Klar. Die Liste waere endlos.&lt;br /&gt;Es liegt offensichtlich daran, dass die Fahrer Geschaefte machen wollen, und da ich in einer Gegend lebe, die nicht voellig zentral liegt haben sie die Sorge auf der Rueckfahrt keinen Passagier zu bekommen. Die ersten 15 Male kann ich noch darueber lachen. Ab der 16 Ablehnung leidet mein Humor ein wenig. Ab dem 25 Mal bin ich einfach nur wirklich genervt! In solchen Momenten denke ich dann immer unfreiwillig, dass es den Fahrern ja wohl nicht soo schlecht gehen kann, wenn sie es sich leisten koennen eine Fahrt einfach abzulehnen. Ich stelle mir immer vor, dass ich in DE in ein Taxi steige, sage wohin ich gerne moechte und der Fahrer sagt: Nee. &lt;br /&gt;Die Vorstellung allerdings bringt mich dann doch wieder zum lachen. Und im Notfall nimmt man halt den Bus. Da hat man wenigstens gesetzlich festgelegte Festpreise. Nur da draengelt sich garantiert jemand vor...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-5822385277122662016?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/5822385277122662016/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/ich-bin-leicht-genervt.html#comment-form' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/5822385277122662016'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/5822385277122662016'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/ich-bin-leicht-genervt.html' title='Ich bin leicht genervt'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-1430938175520480987</id><published>2010-03-23T10:32:00.000-07:00</published><updated>2010-03-23T10:34:55.655-07:00</updated><title type='text'>Im Schlafbus nach Hampi und zurueck Part I</title><content type='html'>Seid ihr schon einmal Schlafbus gefahren? Also ich nicht- ich wusste bis vor einiger Zeit nicht einmal, dass es solche gibt. Ein Schlafbus hat auf einer Seite Zweiersitzreihen(die „billigen Plaetze“), wie ein ‚normaler‘ Reisebus und darueber Liegeplaetze.  Die sind dann naturgemaess so breit wie die Zweiersitzreihen die darunter sind und sind fuer 2 Personen ausgelegt. Auf der anderen Seite des Ganges sind Einerliegen auf 2 Etagen. Wir wollten mit mehreren Leuten in die Ruinenstadt Hampi fahren- bis kurz vor der Abreise waren insgesamt 18 Personen zusammen gekommen, so dass die Liegeplaetze im ersten Bus fast komplett von unserer ‚Gruppe“ belegt waren. Ich hatte das ausserordentliche Glueck auf einer Einerliege in der unteren Etage genau auf der Hinterachse des Busses residieren zu koennen. &lt;br /&gt;Die Notwendigkeit der Busse ergibt sich daraus, dass eine Strecke von 350 km, wie von Bangalore nach Hampi wegen des Verkehrs und der schlechten Strassen auf 7-8 Stunden angesetzt wird. Das Problem ist, dass diese Zeit tasaechlich auch benoetigt wird! Die 450 km bis nach Goa werden mit sage und schreibe 14 Stunden angesetzt... Das kann ja heiter werden, da wollte ich naemlich auch noch hin.&lt;br /&gt;Meine Liege mit Vorhang zum Gang hin und einem kleinen Fach fuer die Schuhe war relativ beengt, da ich auch noch einen Rucksack dabei hatte- wir waren schliesslich einige Tage unterwegs. Woran ich gedacht hatte war ‚BYOTP‘- bring your own toilet paper, woran ich nicht gedacht hatte war eine Decke.&lt;br /&gt;Das erstere wird nicht nur benoetigt, weil die oeffentlichen Toiletten hier einfach Loecher im Boden sind, die ich von frueher noch von Autobahnraststaetten in Frankreich kannte. Diese sind nun wirklich sehr spartanisch, wenn auch vermutlich hygienischer als Schuesseln, und- ohne Toilettenpapier. Das Toilettenpapier wird auch benoetigt, weil die Guesthouses hier zwar inzwischen fast alle normale Toilettenschuesseln haben, die Notwendigkeit von Toilettenpapier aber wohl nach wie vor nicht als Selbstverstaendlichkeit angesehen wird.  Meistens ist neben der Toilette noch der kleine Schlauch mit Duschkopf dran installiert....&lt;br /&gt;An eine Decke hatte ich aufgrund der hohen Temperaturen hier nicht gedacht.  Ich konnte ja nicht ahnen, dass das junge Paerchen, die in der Sitzreihe auf der anderen Seite des Ganges schliefen die gesamte Fahrt ueber das Fenster weit offen liessen und es tatsaechlich kalt wurde. So stellten sich gleich mehrere Probleme- es war kalt, es war laut, es war eng, und vor allem waren die Stossdaempfer dieses Busses irgendwie nur noch maessig in Takt- das heisst sie federten, aber sie daempften nicht. Bei jeder Bodenwelle machte erst mein Hueftknochen einen kleinen Huepfer und dann meine Schulter. Bis mir ein freundlicher Mitreisender dann eine im Flugzeug geklaute Decke ueberliess, war an schlafen nicht zu denken. (Danke, P.!) So konnte ich dann auf der Fahrt, die auch zwei kleine Toilettenstops beinhaltete wenigstens zum Schluss etwas schlafen und war dementsprechend voellig geraedert, als der Bus irgendwann fruehmorgens in Hospet hielt. Ich war sehr froh, einer Gruppe anzugehoeren, da ich so verschlafen war, dass ich voellig verwirrt und orientierungslos einfach nur der Meute folgte und von dem kurzen Aufenthalt in Hospet wirklich ueberhaupt nichts mitbekam. Wir schlugen dann saemtliche Rikshaangebote aus und fuhren mit dem oeffentlichen Bus nach Hampi. Auf der Fahrt habe ich eine interessante Landschaft bewundern koennen, da es langsam hell wurde. Es ist dort sehr gruen, Bananenplantagen und Reisfelder dominieren das Bild. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6juicN0oWI/AAAAAAAAAHw/8GasZS9jNSY/s1600-h/DSCN0275.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6juicN0oWI/AAAAAAAAAHw/8GasZS9jNSY/s320/DSCN0275.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451869624389116258" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Hampi landeten wir dann auf dem ‚Basar‘, am Virupaksha- Tempel, der Dreh-und Angelpunkt fuer fast alle Aktivitaeten in Hampi istund vor dem ein hoelzerner Tempelwagen steht. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6jvCMVEFwI/AAAAAAAAAH4/aQtvagAX154/s1600-h/DSCN0257.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6jvCMVEFwI/AAAAAAAAAH4/aQtvagAX154/s320/DSCN0257.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451870169880336130" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dort entstiegen wir dem Bus und setzten ueber den Tungabhadrafluss ueber. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6jvpiOb6II/AAAAAAAAAIA/V6Zl2Rkk4nk/s1600-h/DSCN0265.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6jvpiOb6II/AAAAAAAAAIA/V6Zl2Rkk4nk/s320/DSCN0265.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451870845773015170" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Warten aufs Boot bzw. auf Futter)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6jwU-p989I/AAAAAAAAAII/sstJHaTfRB4/s1600-h/DSCN0261.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6jwU-p989I/AAAAAAAAAII/sstJHaTfRB4/s320/DSCN0261.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451871592139060178" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Der Fluss und die merkwuerdigen Felsen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir hatten einige Hampierfahrene dabei und so sind wir zielstrebig auf der anderen Flussseite in der „Goan Corner“ gelandet. Der Aufenthalt dort war wirklich toll- es gab super Essen, einen freilaufenden Truthahn, sowie diverse Hunde inklusive einer Dogge, und Huetten fuer 2 Personen, die mit Dusche und echtem WC fuer 300 Rupien pro Nacht zu Buche schlugen. Nach einem ausgiebigen Fruehstueck mit Kaffee (juhu), und der Huettenverteilung fiel es den meisten von uns schwer die Haengematten vor den Huetten zu verlassen und sich Hampi zu widmen. Hampi liegt nicht, wie Bangalore, auf dem Hochplateau und daher ist es dort noch heisser. Wir hatten so um die 38 Grad, und ganz ehrlich- ohne Wind ist das praktisch unertraeglich. Und der Sommer hat hier erst begonnen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-1430938175520480987?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/1430938175520480987/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/im-schlafbus-nach-hampi-und-zurueck_7517.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/1430938175520480987'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/1430938175520480987'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/im-schlafbus-nach-hampi-und-zurueck_7517.html' title='Im Schlafbus nach Hampi und zurueck Part I'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6juicN0oWI/AAAAAAAAAHw/8GasZS9jNSY/s72-c/DSCN0275.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-7358439832246531294</id><published>2010-03-23T10:31:00.000-07:00</published><updated>2010-03-23T10:32:47.469-07:00</updated><title type='text'>Im Schlafbus nach Hampi und zurueck Part II</title><content type='html'>Hampi war einst die Hauptstadt des hinduistischen Vijayanagarareiches, und wurde im Jahre 1556 von rivalisierenden Sultanen nach einer gewonnenen Schlacht dem Erdboden gleichgemacht. Frueher lebten dort 200.000 Menschen, heute ist Hampi ein Minidorf, welches hauptsaechlich von Touristen lebt. Es sind relativ viele Ruinen erhalten geblieben und diese liegen in einer sehr bizarren Felsenlandschaft. Meine Huettengenossin und ich sind zusammen mit einer weiteren Frau dann wieder auf die andere Flussseite uebergestzt und haben uns eine Riksha gebucht. Der Fahrer hat uns dann von Sehenswuerdigkeit zu Sehenwurdigkeit gefahren und viele wichtige Details erklaert. Es ist erstaunlich, was nach fast 500 Jahren doch noch alles uebrig ist. Es laesst einen ahnen, was dieses fuer eine glaenzende Weltstadt war. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6jz2R1ulqI/AAAAAAAAAIw/_o46jFJKc1k/s1600-h/DSCN0354.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6jz2R1ulqI/AAAAAAAAAIw/_o46jFJKc1k/s320/DSCN0354.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451875462759224994" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Ein alter Tempel von innen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6jxUmJXBoI/AAAAAAAAAIQ/KBHTkXSJk9w/s1600-h/DSCN0289.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6jxUmJXBoI/AAAAAAAAAIQ/KBHTkXSJk9w/s320/DSCN0289.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451872685071468162" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Ganesha)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6jyYxyG9LI/AAAAAAAAAIY/6N1Cstt1Ew0/s1600-h/DSCN0324.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6jyYxyG9LI/AAAAAAAAAIY/6N1Cstt1Ew0/s320/DSCN0324.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451873856426276018" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Die Elefantenstaelle)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6jy6e_aNCI/AAAAAAAAAIg/DCasCAQXyp8/s1600-h/DSCN0345.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6jy6e_aNCI/AAAAAAAAAIg/DCasCAQXyp8/s320/DSCN0345.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451874435497341986" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Das Bad der Koenigin)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6jzZf9f9ZI/AAAAAAAAAIo/FTsI8Lj21gU/s1600-h/DSCN0349.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6jzZf9f9ZI/AAAAAAAAAIo/FTsI8Lj21gU/s320/DSCN0349.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451874968333710738" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Der Steinwagen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Schluss stapften wir noch ueber den Basar, setzten wieder auf die andere Flussseite ueber und haben nach dem Abendessen das eine oder andere King Fisher Bier getrunken.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-7358439832246531294?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/7358439832246531294/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/im-schlafbus-nach-hampi-und-zurueck_8801.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/7358439832246531294'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/7358439832246531294'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/im-schlafbus-nach-hampi-und-zurueck_8801.html' title='Im Schlafbus nach Hampi und zurueck Part II'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6jz2R1ulqI/AAAAAAAAAIw/_o46jFJKc1k/s72-c/DSCN0354.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-531454854619289767</id><published>2010-03-23T10:29:00.000-07:00</published><updated>2010-03-23T10:31:13.818-07:00</updated><title type='text'>Im Schlafbus nach Hampi und zurueck Part III</title><content type='html'>Am naechsten Morgen, als unsere Plaene fruehmorgens auf den auf einem Berg liegenden Tempel des Affengottes Hanuman zu klettern durch das Bier von Vortag zunichte gemacht waren, entschlossen K. und ich uns, dass wir wenigstens dem Bad des heiligen Tempelelefanten beiwohnen wollten und machten uns um kurz nach acht auf den Weg zum Fluss. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6j0gBv7WII/AAAAAAAAAI4/y9BQpWYoejM/s1600-h/DSCN0366.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6j0gBv7WII/AAAAAAAAAI4/y9BQpWYoejM/s320/DSCN0366.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451876179994433666" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Man beachte den Schnorchel)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6j0_bxpxzI/AAAAAAAAAJA/5_gRhDQIURA/s1600-h/DSCN0374.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6j0_bxpxzI/AAAAAAAAAJA/5_gRhDQIURA/s320/DSCN0374.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451876719556937522" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Aufstehen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6j1jhJk6aI/AAAAAAAAAJI/69qZqxYGJPU/s1600-h/DSCN0385.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6j1jhJk6aI/AAAAAAAAAJI/69qZqxYGJPU/s320/DSCN0385.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451877339474749858" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(???)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6j1-N1ljvI/AAAAAAAAAJQ/_6dytqg0SG8/s1600-h/DSCN0388.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6j1-N1ljvI/AAAAAAAAAJQ/_6dytqg0SG8/s320/DSCN0388.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451877798147100402" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(!!!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6j2gYl5INI/AAAAAAAAAJY/FHPZhL75Q0c/s1600-h/DSCN0393.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6j2gYl5INI/AAAAAAAAAJY/FHPZhL75Q0c/s320/DSCN0393.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451878385149616338" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Die Dame laeuft Treppen)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-531454854619289767?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/531454854619289767/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/im-schlafbus-nach-hampi-und-zurueck_23.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/531454854619289767'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/531454854619289767'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/im-schlafbus-nach-hampi-und-zurueck_23.html' title='Im Schlafbus nach Hampi und zurueck Part III'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6j0gBv7WII/AAAAAAAAAI4/y9BQpWYoejM/s72-c/DSCN0366.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-3181933320576440711</id><published>2010-03-23T09:36:00.000-07:00</published><updated>2010-03-23T10:48:19.355-07:00</updated><title type='text'>Im Schlafbus nach Hampi und zurueck Part IV</title><content type='html'>Danach widmeten wir uns einem super Fruehstueck in unserer Unterkunft und ueberlegten, was wir tun koennten. Wir kamen dann auf die grossartige Idee, den Tempelberg dann halt jetzt zu erklimmen. Mit einem Rucksack voller Wasserflaschen machten wir uns auf den Weg ueber die Felsformationen um auf die andere Seite zu gelangen. Ich verbannte saemtliche Gedanken an gruselige Insekten und Skorpione und kaempfte mich mit K. ueber die Felsen.  &lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6j3jv9mMvI/AAAAAAAAAJo/lE4p-QHNx4E/s1600-h/100_0694.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6j3jv9mMvI/AAAAAAAAAJo/lE4p-QHNx4E/s320/100_0694.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451879542474289906" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Land in Sicht)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach etwas ueber einer Stunde in der sengenden Hitze hatten wir den Berg ueberquert und erreichten einen anderen Fluss an dem Eselherden, Ponies, ein Kamel und Rinder grasten. Nachdem wir den Fluss an im Fluss Waesche waschenden Frauen vorbei ueberquert hatten, erreichten wir das Baba Cafe, eine kleine Huette, die offensichtlich davon lebt, dass Touristen vorbei tigern. In ganz Hampi, wie auch in diesem Cafe traf man Leute mit Dreadlocks und Batikklamotten (ist Hampi das neue Goa?), die irgendwo herumsitzen, essen, trinken und kiffen. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6j32mLqDWI/AAAAAAAAAJw/LK9N7lYBoJg/s1600-h/100_0696.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6j32mLqDWI/AAAAAAAAAJw/LK9N7lYBoJg/s320/100_0696.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451879866266422626" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Baba Cafe)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Cola und dem festen Glauben, dass unsere Koerpertemperaturen wieder dem Normalmass entsprachen, sind wir dann weiter zum Tempelberg gegangen. Am Fusse angekommen bereute ich kurz den Entschluss, in der Mittagshitze um 13 Uhr 600 Stufen hochklettern zu wollen. Ohne Schatten natuerlich. Die Sonne steht hier aufgrund der Aequatornaehe so hoch am Himmel, dass man mittags auch selber kaum einen Schatten wirft. Aber nun gab es kein Zurueck mehr. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6j4NTPIGUI/AAAAAAAAAJ4/p7E2PPB4HA8/s1600-h/100_0697.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6j4NTPIGUI/AAAAAAAAAJ4/p7E2PPB4HA8/s320/100_0697.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451880256317692226" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Was vor uns lag...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Kokosnuss zu Staerkung stapften wir trotzig los und erklommen 600 Stufen. Diese Stufen sind in den Fels gehauen und weiss gestrichen und ich glaube, dass ich noch nie in meinem Leben so geschwitzt habe. Wir haben alleine auf der Treppe jeder 2 Liter Wasser getrunken und uns je einen halben ueber den Kopf gekippt.  Andere Leute geben fuer so etwas in der Saune Geld aus- wir haben das Vergnuegen praktisch umsonst bekommen. Wobei umsonst nicht ganz korrekt ist. Oben angekommen zahlt man zunaechst an die beiden im Schatten unter einem Felsen herum liegenden Maenner, die auf die Schuhe aufpassen etwas Geld. Wir durften, bestimmt wegen der abartigen Temperaturen unsere Socken anbehalten, ansonsten waeren Brandblasen an den Fuessen inklusive gewesen. Dann opfert man im Tempel etwas Geld und bekommt als Dankeschoen einen roten Strich auf die Strin gemalt, uns eine Bluete ins Haar gesteckt sowie eine merkwuerdige gelbliche, nach Rosen duftende Fluessigkeit und einige Zuckerstueckchen zum essen/trinken in die Hand gedrueckt. Vermutlich hat der im Auftrag des Affengottes die Gaben entgegennehmende alte Mann mir Fruchtbarkeit und viele Kinder gewuenscht. Ich glaube das naechste Mal sollte ich meine Wuensche auessern- vielleicht gehen sie ja in Erfuellung. Der rote Strich auf meiner Stirn loeste sich sofort in Wohlgefallen auf, woraufhin der alte Mann mich bat mich unter den Ventilator zu stellen. Dadurch trocknete der Strich und ich hatte den ganzen Tag lang eine Erinnerung im Gesicht.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6j46WYGtcI/AAAAAAAAAKA/gKhmjSofjLg/s1600-h/100_0706.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6j46WYGtcI/AAAAAAAAAKA/gKhmjSofjLg/s320/100_0706.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5451881030254769602" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Ich sehe genau so fertig aus wie ich mich gefuehlt habe…)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Rueckweg die Treppe herunter nervte uns eine Gruppe von jungen Maennern, die nach dem obligatorischen Foto mit uns einfach keine Anstalten machte ihres Weges zu ziehen, sondern uns die ganze Zeit im Nacken klebte. Als wir dann eine Pause einlegten um sie ueberholen zu lassen, machten sie auch eine Pause und blieben bei uns. Spontan konnten auch alle kein Englisch mehr und verlangten, als ich sie aufforderte entweder vor uns die Treppe hinunter zu gehen oder aber oben zu bleiben, dass ich meine Aufforderung in Hindi wiederhole. Da ich innerhalb der letzten Woche weder Sanskrit noch Hindi gelernt habe wuchs das Ganze zu einer voellig sinnentleerten Diskussion heran. Da kam dann aber spontan ein indisches Ehepaar zu Hilfe, fragte uns auf Englisch was wir denn wollten und uebersetzte. Wieder einmal habe ich keine Ahnung was den jungen Maennern gesagt wurde, aber nach einem kurzen und heftigen Wortwechsel  auf Hindi verschwanden die Maenner anstandslos die Treppe hinunter und waren auch am Fusse des Berges nicht mehr gesehen... Danke an das nette Ehepaar!&lt;br /&gt;Nach einem weiteren Stop im Baba Cafe kletterten wir ueber die Felsen zurueck und erreichten voellig k.o. unsere Unterkunft. Der arme Mitreisende unserer Gruppe, der sich am ersten Tag einen Sonnenstich eingefangen hatte und sterbenselend im Bett lag war unsere Rettung. Er lag naemlich in der einzigen Huette die noch ‚eingecheckt‘ war, und demnach hatten wir eine Dusche zur Verfuegung. Gegen kurz vor sechs setzten wir wieder auf die Basarseite des Flusses ueber und blieben bis neun Uhr im Mango Tree, einem sehr netten Restaurant, in welchem das Essen auf Bananenblaettern serviert wird. Gegen neun fuhren wir mit Rikshas nach Hospet zurueck, wo A. und ich einen anderen Bus als der Rest gebucht hatten und- man wird es kaum glauben- ich schlief die komplette Fahrt ueber bis nach Bangalore...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-3181933320576440711?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/3181933320576440711/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/im-schlafbus-nach-hampi-und-zurueck.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/3181933320576440711'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/3181933320576440711'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/im-schlafbus-nach-hampi-und-zurueck.html' title='Im Schlafbus nach Hampi und zurueck Part IV'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6j3jv9mMvI/AAAAAAAAAJo/lE4p-QHNx4E/s72-c/100_0694.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-5925740378719569194</id><published>2010-03-17T09:36:00.000-07:00</published><updated>2010-03-17T09:39:17.973-07:00</updated><title type='text'>Is it necessary to use a knife and a fork in Germany? Part I</title><content type='html'>Letzten Sonntag bin ich mit Shiva, einem indischen Studenten mit Goetternamen durch Bangalore gefahren. Er hatte angeboten mir die Stadt weiter zu zeigen, von deren Grund fuer den Beinamen „Gartenstadt“ zum Beispiel ich noch nichts wirklich mitbekommen habe. Ich habe schon in vielen Laendern die Erfahrung gemacht, dass man einen Ort am besten kennen lernen kann, wenn man in Begleitung eines Einheimischen ist. Als Gegenleistung dafuer bat er mich, seine etwas rudimetaeren Deutschkanntnisse aufzupolieren, da er demnaechst einige Zeit in Deutschland verbringen wird. Das war in meinen Augen ein fairer Deal, zumal er mich schon seit Tagen mit Fragen ueber Deutschland und das Leben dort loecherte.&lt;br /&gt;Wir trafen uns also in der Naehe meines Bueros. Er fragte mich dann, ob das okay sei, wenn wir mit seinem Motorrad durch die Stadt fuehren...  Ich zoegerte nicht lange sondern stieg entschlossen auf den Soziusplatz und versuchte meine Flipflops nicht zu verlieren.  Hat geklappt. Ich hatte allerdings ernsthaft Sorgen, dass wir einen Verkehsunfall verursachten.  Offensichtlich fahren blonde Frauen nicht soo oft mit wehendem Haar auf Motorraedern mit.&lt;br /&gt;Nachdem wir einige Sehenswuerdigkeiten abgeklappert hatten, habe ich wieder einmal festgestellt, dass es sehr praktisch ist, wenn man hier Leute kennt die Hindi und/oder sogar Kannada sprechen. Vor dem Parlament zum Beispiel hielt die Security ( mit Cowboyhueten) uns auf, und nach einem kurzen Wortwechsel in einer mir unbekannten Sprache bekamen wir nicht nur die Erlaubnis mit dem Motorrad auf das Gelaende zu fahren, sondern auch Fotos zu machen. Ich habe keine Ahnung was Shiva denen erzaehlt hat, aber als wir das Gelaende wieder verlassen wollten bekamen wir noch hilfreiche Tipps mit auf den Weg, von wo aus man die Gebaeude noch gut fotographieren koennte. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6DywcByzxI/AAAAAAAAAF4/oSHS-DZ2ydw/s1600-h/DSCN0148.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6DywcByzxI/AAAAAAAAAF4/oSHS-DZ2ydw/s320/DSCN0148.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449622463089659666" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hindi ist eine interessante Sprache.  Ich weiss nicht ob es schwer ist sie zu lernen, aber wie mir freundlich mitgeteilt wurde sei das ueberhaupt kein Problem wenn man Sanskrit beherrsche. Was in meinem unermesslichen Sprachschatz natuerlich eine vorherrschende Rolle spielt. Irgendwann, nach diversen schoenen Gebaeuden und dem Cubbon Park wollten wir essen gehen. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6DzsxbsPEI/AAAAAAAAAGI/fGNR8ohCK6o/s1600-h/DSCN0154.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6DzsxbsPEI/AAAAAAAAAGI/fGNR8ohCK6o/s320/DSCN0154.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449623499627576386" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(High Court)&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6D0UBq034I/AAAAAAAAAGQ/bjRAMyI7x6U/s1600-h/DSCN0158.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6D0UBq034I/AAAAAAAAAGQ/bjRAMyI7x6U/s320/DSCN0158.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449624174000922498" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Eine Treppe an der Bibliothek im Cubbon Park)&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6D1aknu8CI/AAAAAAAAAGg/PWvKSITl944/s1600-h/DSCN0165.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6D1aknu8CI/AAAAAAAAAGg/PWvKSITl944/s320/DSCN0165.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449625385974034466" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Cubbon Park)&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6D2FPpXIXI/AAAAAAAAAGo/wUMQU5HErJk/s1600-h/DSCN0175.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6D2FPpXIXI/AAAAAAAAAGo/wUMQU5HErJk/s320/DSCN0175.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449626119078093170" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(UB City- sollte ich auf die naheliegende Idee kommen mir hier eine Rolex zu kaufen, dann waere dieses der passende Ort dafuer)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-5925740378719569194?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/5925740378719569194/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/is-it-necessary-to-use-knife-and-fork_17.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/5925740378719569194'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/5925740378719569194'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/is-it-necessary-to-use-knife-and-fork_17.html' title='Is it necessary to use a knife and a fork in Germany? Part I'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6DywcByzxI/AAAAAAAAAF4/oSHS-DZ2ydw/s72-c/DSCN0148.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-6649242174302277567</id><published>2010-03-17T09:34:00.000-07:00</published><updated>2010-03-17T09:46:24.475-07:00</updated><title type='text'>Is it necessary to use a knife and a fork in Germany?  Part II</title><content type='html'>Shiva war relativ erschuettert, dass ich hier noch in keinem ‚richtigen‘ Restaurant gewesen bin und er hat beschlossen diesem Mangal unverzueglich abzuhelfen. Was ein ‚richtiges‘ Restaurant ist fand ich dann schnell heraus. &lt;br /&gt;Wir parkten das Motorrad, gingen durch einen schmalen Eingang und gelangten in einen voellig ueberfuellten kleinen Raum, wo er einen Tisch fuer 2 Personen bestellte und schon einmal bezahlte. Wir mussten dann noch etwas warten und ich nutzte die Gelegenheit endlich einmal zu dokumentieren, was hier aus einer, laut den weissen Strichen 3-spurigen Strasse gemacht wird....&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6D3IJImVMI/AAAAAAAAAGw/b6IildlbzFc/s1600-h/DSCN0182.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6D3IJImVMI/AAAAAAAAAGw/b6IildlbzFc/s320/DSCN0182.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449627268381299906" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nachdem die Wartezeit um war gingen wir wieder in das Restaurant und bekamen Sitzplaetze gegenueber einem Ehepaar zugewiesen. Ich glaube ich war nicht nur in dem Restaurant sondern in dem gesamten Stadtviertel die einzige Auslaenderin. Aber ich habe mich nun schon daran gewoehnt angestarrt zu werden, so dass ich das einfach ignorieren konnte. Wir bekamen Wasser und Saft zu trinken und die Teller, typisch Suedindisch, waren mit diversen Mulden uebersaeht, in welche dann die verschiedenen Speisen verteilt werden. Relativ schnell kamen dann die ersten Kellner, die aus Eimern (!) mit Kellen die Speisen schoepften und froehlich ueber die Teller, die Tische und in die Getraenke verteilten. Da alle mit mir am Tisch sitzenden Menschen die linke Hand unter dem Tisch liessen vergass ich schnell meine Benimmregeln und tat es ihnen gleich. Obwohl ich gestehen muss, dass ich den Loeffel, der als einziges Besteckstueck neben jedem Teller lag doch recht haeufig benutzte. Irgendwie finde ich es ausserordentlich schwer Reis mit Sauce mit einer Hand zu essen, ohne das Essen grossflaechig ueber meine Hose und mein T-Shirt zu verteilen.  Servietten gibt es nicht. Man waescht sich hinterher die Haende oder benutzt ein mitgebrachtes Taschentuch. Da ich ein solches nicht hatte ergab ich mich also in diese mir voellig fremde Situation und beschaeftigte mich damit die Speisen zu probieren. Einige musste ich unangetastet lassen, da sie so unglaublich scharf waren, dass ich Feuer haette spucken koennen. Waehrend ich mich also auf das Essen konzentrierte stellte Shiva mir die obige Frage. Was antwortet man darauf? Ich erwiderte, dass man sich in Restaurants zumindest doch bemuehen sollte Besteck zu benutzen. Waehrend ich Shiva beobachtete, wie er voellig souveraen alles mit der Hand ass, gruebelte er kurz und kam dann zu dem Entschluss: „ I will avoid restaurants in Germany. I think I will cook on my own...“&lt;br /&gt;Nachdem wir ausgiebig gegessen hatten und ich mir ueberlegt hatte, dass ich, wenn ich JETZT nicht magenkrank werde, wohl den Haertetest endgueltig bestanden haette, wurden uns kleine Paeckchen auf den Tisch gelegt, die in Folie eingewickelt waren. Ich war absolut ratlos, was das denn bitte sein koennte und fragte Shiva. Er erklaerte mir, dass man dieses als Nachtisch essen solle, das wuerde die Speisen neutralisieren. Ich kenne diese kleinen Anisbroeckchen, aber das? Ich packte mein Paeckchen aus und fand ein Blatt. Ein gruenes, kunstvoll zusammengefaltetes, frisches Blatt. Von einer Pflanze. Mag sein, dass der etwas besser vorbereitete Indienreisende diese kennt, oder zumindest von ihnen gehoert hat- ich war aber nach wie vor total ratlos. Wie esse ich das? Einfach in den Mund stecken und essen. Bist du dir sicher? Klar... Okay, ich steckte also dieses ploetzlich gar nicht mehr kleine Blattpaket in den Mund und ass. Und ass. Und ass. Vom Aufstehen, uebers endlich Haende waschen, uebers Ueberqueren der Strasse und dem wieder Aufsitzen auf dem Mottorrad ass ich. Ich kann den Geschmack schlecht beschreiben- es war halt ein Blatt von einer Pflanze in welches irgendetwas eingewickelt war...&lt;br /&gt;Ich bin uebrigens nicht magenkrank geworden, obwohl die hygienischen Bedingungen in diesem Restaurant sich etwas von den mir bekannten unterschieden. Aber das Essen war gut, das Blatt war merkwuerdig aber okay, und meine Hose habe ich abends in die Waesche getan...&lt;br /&gt;Auf dem Weg zurueck habe ich mir dann den Spass gemacht einen Teil der Fahrt mit der Kamera zu fotographieren. Ich kann mich immer noch nicht daran gewoehnen, dass man hier wenn immer sich eine Luecke bietet einfach ueberholt, sich vorbeischleicht oder irgendwie sonst versucht einen moeglichst weit vorne liegenden Platz im Verkehr zu ergattern. Bitte, seht selbst- der wirklich reduzierte Verkehr an einem ruhigen Sonntagnachmittag &lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6D44mNbm2I/AAAAAAAAAHA/JxjIULXAA_E/s1600-h/DSCN0206.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6D44mNbm2I/AAAAAAAAAHA/JxjIULXAA_E/s320/DSCN0206.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449629200331545442" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; (Ja, sie tragen wirklich Cowboyhuete und der Mundschutz ist mehr als sinnvoll bei dem Job)&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6D5Ym9mMbI/AAAAAAAAAHI/iKyzT8Plmfk/s1600-h/DSCN0197.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6D5Ym9mMbI/AAAAAAAAAHI/iKyzT8Plmfk/s320/DSCN0197.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449629750289379762" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(im Damensitz)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-6649242174302277567?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/6649242174302277567/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/is-it-necessary-to-use-knife-and-fork.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/6649242174302277567'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/6649242174302277567'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/is-it-necessary-to-use-knife-and-fork.html' title='Is it necessary to use a knife and a fork in Germany?  Part II'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6D3IJImVMI/AAAAAAAAAGw/b6IildlbzFc/s72-c/DSCN0182.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-1549754700712560927</id><published>2010-03-17T08:59:00.000-07:00</published><updated>2010-03-17T09:55:53.820-07:00</updated><title type='text'>Is it necessary....Part III</title><content type='html'>Traffic, Traffic, Traffic...&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6EEIxjd88I/AAAAAAAAAHQ/-Y8T-mmGTSM/s1600-h/DSCN0177.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6EEIxjd88I/AAAAAAAAAHQ/-Y8T-mmGTSM/s320/DSCN0177.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449641572882576322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6EEKte9erI/AAAAAAAAAHg/3zNg0kPcCSc/s1600-h/DSCN0200.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6EEKte9erI/AAAAAAAAAHg/3zNg0kPcCSc/s320/DSCN0200.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449641606149667506" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6EELNX9djI/AAAAAAAAAHo/EWtZGYB5II4/s1600-h/DSCN0199.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6EELNX9djI/AAAAAAAAAHo/EWtZGYB5II4/s320/DSCN0199.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449641614710240818" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6EEJxA7VoI/AAAAAAAAAHY/w-sHJhxmUtc/s1600-h/DSCN0183.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6EEJxA7VoI/AAAAAAAAAHY/w-sHJhxmUtc/s320/DSCN0183.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449641589917570690" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke, Shiva fuer den wirklich netten Tag und die sichere Fahrt!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-1549754700712560927?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/1549754700712560927/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/is-it-necessary.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/1549754700712560927'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/1549754700712560927'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/is-it-necessary.html' title='Is it necessary....Part III'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S6EEIxjd88I/AAAAAAAAAHQ/-Y8T-mmGTSM/s72-c/DSCN0177.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-7097373035866539313</id><published>2010-03-14T04:38:00.000-07:00</published><updated>2010-03-14T08:53:05.561-07:00</updated><title type='text'>Mysore Part I</title><content type='html'>Letzte Woche Samstag bin ich in Mysore gewesen.  Dieser Tag war ein Erlebnis fuer sich. :-) Es fing damit an, dass ich morgens um kurz nach sechs meine Wohnung  verlassen musste, da ich um kurz vor sieben S. in einem Hotel in der Innenstadt treffen wollte.  Ich gebe ja zu, dass das nicht so ganz meine Uhrzeit ist. Nach einem kurzen Streit mit einem Rikshafahrer, der mir den 3-fachen Fahrtpreis abknoepfen wollte und sich weigerte mich mit dem Taxameter zu fahren, stieg ich also in einen Bus und fuhr damit zum Hotel. Und die Busfahrten hier sind zwar sehr guenstig, aber sehr sehr hm, abenteuerlich. Aber ich kam tatsaechlich im Hotel an und hatte zum ersten Mal an diesem Tag Schweissausbrueche, weil es morgens um kurz vor sieben schon so unfassbar warm ist....&lt;br /&gt;Um sieben Uhr kam unser Taxi- wir sind koeniglich gereist, im Taxi mit Klimaanlage &lt;br /&gt;Die Taxifahrt war angenehm und nach ca. 3 Std erreichten wir dann den ersten Punkt auf  unserer Mysore-Liste. Eine alte Moschee, deren Namen ich leider vergessen habe. Die Moschee ist wunderschoen, ein architektonisches Meisterwerk. Sie ist riesig gross und wirklich sehr beeindruckend. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5qN5iuluKI/AAAAAAAAAEw/PldITN6AaJI/s1600-h/DSCN0035.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5qN5iuluKI/AAAAAAAAAEw/PldITN6AaJI/s320/DSCN0035.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447822718972311714" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Kaum hatten wir die Tueren des Taxis geoeffnet, kamen die ersten Kinder an, um uns Postkarten zu verkaufen. Meine geduldigen Erklaerungen, dass ich daran  kein Interesse haette, weil ich selber Fotos machen wolle, wurden gaenzlich ignoriert. Naja, es sind Kinder gewesen, ich hatte zu dem Zeitpunkt bereits einen Kaffee getrunken und einen Schokokeks gegessen, also fiel es mir nicht weiter schwer die Situation  einfach mal so hinzunehmen und mich ueber den Rattenschwanz von Kindern zu amuesieren, die uns bis zum Eingang der Moschee verfolgten und mit den Postkarten vor unseren Nasen herumwedelten. Wir betraten dann also die alte Moschee und ehe wir noch bis zwei zaehlen konnten hatten wir einen Guide. Der alte Inder scheuchte uns von Punkt zu Punkt und ignorierte ebenso hartnaeckig wie die Kinder zuvor unsere Bemuehungen ihn los zu werden. Ich bin mir relativ sicher, dass er meinte Englisch mit uns zu sprechen, aber beschwoeren wuerde ich das nicht. Ich verstand also bei unserer unfreiwilligen Fuehrung hoechstens jedes sechste Wort und gab den Versuch ihm bei seinen Erklaerungen zu folgen irgendwann auf. Ich laechelte also hoeflich und nickte und verbrachte meine Zeit eher damit Fotos zu machen. Als die „Fuehrung“ dann beendet war, strahlte er uns an und hielt die Hand auf. Hm, naja gut, ich bin ja nicht so. Ich gab ihm also Geld. Er betrachtete meine Gabe und – verlangte mehr... Nachdem S. ihm dann auch etwas Geld gegeben hatte konnten wir die Moschee verlassen und hatten promt wieder den Rattenschwanz von Kindern im Schlepptau. Die Tuer des Taxis zu schliessen war gar nicht so einfach. Nun, wir waren dann also auf dem Weg zum naechsten Punkt auf der Liste.&lt;br /&gt;Der Sommerpalast von Tipu Sultan in Srirangapatnam liegt in einem wunderschoenen Parkgelaende und ist heute ein Museum mit unglaublichen Wandgemaelden. Wir haben uns den Palast angesehen- ohne auf die zahlreichen Angebote einzugehen einen Guide anzuheuern. Nun, dieses Mal wurden wir wenigstens gefragt...&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5qN6HhkMvI/AAAAAAAAAE4/x5VSZ4X5d3M/s1600-h/DSCN0041.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5qN6HhkMvI/AAAAAAAAAE4/x5VSZ4X5d3M/s320/DSCN0041.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447822728849797874" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; (Der Sommerpalast des Tipu Sultan inmitten des tollen Parkgelaendes)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als naechstes fuhren wir auf die Chamundi Hills, wo in laengst vergangenen Tagen Chamudeshvar (Durga) im ewigen Kampf zwischen Gut und Boese den Teufelsdaemon Mahishasura bezwang. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5qSrzzHxvI/AAAAAAAAAFY/ynTcsLUDOdE/s1600-h/DSCN0063.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5qSrzzHxvI/AAAAAAAAAFY/ynTcsLUDOdE/s320/DSCN0063.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447827980594693874" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; (Blick von den Chamundi Hills auf die Umgebung)&lt;br /&gt;Chamudeshvar wurde auf dem Huegel ein grosser Tempel geweiht, den wir uns ansehen wollten.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5qN6luXNUI/AAAAAAAAAFA/-pMYBIo06Wk/s1600-h/DSCN0049.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5qN6luXNUI/AAAAAAAAAFA/-pMYBIo06Wk/s320/DSCN0049.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447822736956536130" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; Aber das klingt so einfach  Der Weg vom Parkplatz zum Tempel wurde uns von einer Riesenhorde Kinder erschwert, die offensichtlich einen Schulausflug machten und zwei westliche, blonde Touristinnen offensichtlich als das Spektakulaerste auf ihrem Ausflug empfanden. Unzaehlige kleine Jungen in Schuluniformen die uns anstarrten und im Weg standen, machten uns ein Durchkommen absolut unmoeglich. Irgendwann habe ich dann versucht den Fototrick anzuwenden. „Darf ich euch fotographieren? Dann muesst ihr euch da hinstellen...“ (Hinter uns, hehe, damit vorne der Weg frei wird- ich bin ja so kluk, K-L-U-K)&lt;br /&gt;Ich hatte ja keine Ahnung was fuer Begeisterungsstuerme ich damit ausloesen wuerde. Ich habe unzaehlige Fotos von den Jungs machen muessen, die natuerlich nach jedem Bild auf dem Display nachsehen wollten, ob sie auch zu erkennen sind. Seufz. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5qN7L_Ok_I/AAAAAAAAAFI/DZgqc-7Mpj8/s1600-h/DSCN0051.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5qN7L_Ok_I/AAAAAAAAAFI/DZgqc-7Mpj8/s320/DSCN0051.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447822747227821042" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-7097373035866539313?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/7097373035866539313/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/mysore-part-i.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/7097373035866539313'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/7097373035866539313'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/mysore-part-i.html' title='Mysore Part I'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5qN5iuluKI/AAAAAAAAAEw/PldITN6AaJI/s72-c/DSCN0035.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-8584726019743774943</id><published>2010-03-14T04:34:00.000-07:00</published><updated>2010-03-14T08:54:36.681-07:00</updated><title type='text'>Mysore Part II</title><content type='html'>Nachdem ich also gefuehlte 300 Fotos von Kindern gemacht habe, konnten wir uns dem von uns so hinterhaeltig zurueck ergaunerten Weg in Richtung Tempel widmen, nur um in eine ungeheure Masse von Menschen zu stolpern. Das erste Problem welches sich uns stellte war, dass so ziemlich jeder, der an diesem Ort direkt vor dem Tempel Andenken verkauft, uns ins Visier nahm. Ich bin zwar eigentlich multitaskingfaehig, aber meine Schuhe auszuziehen, meine Handtasche zu bewachen und gleichzeitig 7 Verkaeufer abzuwehren ist gar nicht so einfach, vor allem wenn man so ziemlich von jedem angestarrt wird der sich im Umkreis von 20 m befindet. Unsere Schuhe wurden auf einen Riesenberg von Schuhen geworfen, und wir bekamen eine recht provisorische Quittung (ein zerfetztes Stueck Papier). Ich versuchte mir grob zu merken an welcher Stelle des Schuhberges die unsrigen lagen und versuchte zusammen mit S. den Weg zum Tempel irgendwie zu meistern. Nachdem ich mehrfach erwaehnte, dass ich kein Interesse an Holzelefanten und Seidentuechlein und Billigschmuck und Postkarten und Blumengirlanden und Kokosnuessen hatte, und vor allem versuchte das saemtlichen mich umschwirrenden Verkaeufern gleichzeitig klarzumachen, ueberlegte ich, wie man am besten den Blickkontakt vermeidet. Ich habe recht schnell feststellen muessen, dass man nicht nur die Verkaufer nicht ansehen sollte, sondern auch die dargebotenen Teile nicht. Es faellt aber relativ schwer sich einen Weg durch eine Menschenmasse zu bahnen, die einen relativ erstaunt anstarrt, wenn man 3 cm vor seinem Gesicht ein klingelndes Fusskettchen hat, welches sich aufgrund seines wirklich hartnaeckigen Verkaeufers nicht abschuetteln laesst. Nebenbei versuchte ich zu erklaeren, dass ich auch den Holzelefanten mit dem kleinen Holzelefanten im Bauch nicht kaufen moechte. Der Verkaeufer der Bluetenblaetter  machte uns nebenbei noch klar, dass es ein Ding der Unmoeglichkeit sei ohne Opfergabe in den Tempel zu gehen. Damit wir nicht ohne Opfergabe der Heiligen gegenueber treten, drueckte er uns ungefragt Blumenblaetter in die Hand und eine kleine Holzfigur von Durga. Mit unseren Opfergaben in der Hand erreichten wir dann endlich den Tempeleingang, um im Tempel direkt von einem jungen Mann abgefangen zu werden, der uns zeigte wo wir die Blumen opfern duerfen. Als Dankeschoen fuer die Gabe wurde uns dann ein roter Punkt auf die Strin getupft. Unsere Bemuehungen den jungen Mann loszuwerden, wir kannten das nun schon, wurden hartnaeckig ignoriert. Dann kam uns ein Brahmane entgegen, der uns nun einen zweiten, dieses Mal gelben Punkt auf die Stirn tupfte, nebenbei erwaehnte, dass das fuer eine glueckliche Reise sei, uns dann anstrahlte und uns eine Schuessel mit Rupien entgegen hielt, was recht unmissverstaendlich das Zeichen dafuer war, dass wir fuer unsere glueckliche Reise zahlen sollten. Nachdem wir seufzend einige Rupien springen liessen versuchten wir den Tempel zu verlassen. Interessanterweise kam der junge Mann mit nach draussen. Waehrend S. versuchte unsere Schuhe zurueck zu erobern, versuchte ich dem jungen Mann, sowie dem wie durch Zauberhand wieder aufgetauchten Bluetenblattverkaeufer klar zu machen, dass ich nicht bereit sei jeweils 100 Rupien an die beiden zu zahlen. Da ich kein Kleingeld mehr hatte verwies ich die beiden, inzwischen recht pampig werdenen Leute an S. Inzwischen waren saemtliche anderen Verkaeufer wieder aufgetaucht und ich fuehrte erneut eine Holzelefantendiskussion, die nur dadurch unterbrochen wurde, das ploetzlich eine grosse Gruppe von Leuten auf die Idee kam mich zu fotographieren. Alleine, in der Gruppe, mit der Ehefrau eines freundlichen Inders... Nebenbei zog ich meine Schuhe endlich wieder an und war froh dem heissen Betonboden entgehen zu koennen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5qN7gwT2KI/AAAAAAAAAFQ/ILFdzS9_XX8/s1600-h/DSCN0061.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5qN7gwT2KI/AAAAAAAAAFQ/ILFdzS9_XX8/s320/DSCN0061.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447822752802396322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Ob das Streicheln einer heiligen Kuh wohl Glueck bringt? Vor einem Tempel bestimmt!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir endlich wieder beim Taxi angelangt waren, war ich so unglaublich froh darueber, dass ich vergass, das wir das eigentliche Highlight in Mysore noch vor uns hatten- den Palast des Maharaja. &lt;br /&gt;Nach einem kurzen Zwischenstop bei Nandi, Shivas Reittier  erreichten wir den Palast.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5qSsjDsRxI/AAAAAAAAAFg/l9j8cjQDMrQ/s1600-h/DSCN0068.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5qSsjDsRxI/AAAAAAAAAFg/l9j8cjQDMrQ/s320/DSCN0068.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447827993280661266" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Der Palast des Maharaja war urspruenglich aus Holz gebaut und ist bei einer Hochzeitsfeier abgebrannt. Er wurde umgehend wieder aufgebaut und, wenn ich mich recht erinnere, 1912 fertig gestellt. Der Palast ist absolut atemberaubend. Saemtliche Dschungelbuchgeschichten und Maerchen aus 1001 Nacht bekommen ploetzlich eine glaubwuerdige Kulisse aus Tuerkis, Gold, Silber, Elfenbein und fuer den Palast aus Belgien importierten Buntglasfenstern mit filigranen Motiven, die in diesem Palast in Kuppelform ueber den wichtigen Raeumen prangen.  Gut, dass es hier so selten hagelt . Leider ist im Palast selber das fotographieren verboten. Ist aber nicht schlimm- man kann natuerlich Postkarten kaufen... Und Holzelefanten.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5qStsEuRxI/AAAAAAAAAFw/_fSgn_Qwq1k/s1600-h/DSCN0085.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5qStsEuRxI/AAAAAAAAAFw/_fSgn_Qwq1k/s320/DSCN0085.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447828012880774930" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses mal war der Weg zum Eingang nicht ganz so kompliziert, wir waren inzwischen sehr gut darin die Verkaeufer abzuschuetteln- wir hatten allerdings auch mehr Ausweichmoeglichkeiten. &lt;br /&gt;Ein Inder zahlt im Palast 20 Rupien Eintritt, ein Auslaender 200 Rupien. Wir gaben unsere Kameras ab, liessen unsere Handtaschen roentgen, zogen die Schuhe aus und versuchten irgendwie in den Palast zu gelangen. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5qStHSvfyI/AAAAAAAAAFo/f4mFPcbPfcM/s1600-h/DSCN0070.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5qStHSvfyI/AAAAAAAAAFo/f4mFPcbPfcM/s320/DSCN0070.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447828003007463202" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Im Palast gibt es (fuer Auslaender umsonst!!) eine wirklich gute Audiotour, die einen mit sinnvollen Informationen durch den Palast leitet. Das Merkwuerdigste was mir dort passiert ist war, dass ich versunken irgendwo mit meinen Kopfhoerern herumstand, Stuehle aus Kristallglas betrachtete und dem Audiotour-Sprecher lauschte, als ploetzlich jemand auf mich zu kam, mir die Hand hinstreckte und „Thank you, thank you“ stammelte. Ich ergriff verwirrt seine Hand, die er begeistert schuettelte und hoerte ungefaehr an dem Punkt auf mich noch ueber irgendwas zu wundern. &lt;br /&gt;Irgendwie bekamen wir in dem totalen Chaos am Schuhstand auch dort tatsaechlich unsere eigenen Schuhe zurueck und waren beide irgendwie voellig erschlagen. Die Hitze, die Menschenmassen, die Aufmerksamkeit die man ueberall erregt und die unglaubliche Hartnaeckigkeit der Verkaeufer in Verbindung mit den grandiosen Eindruecken haben mich wirklich geschafft. Ich war froh an dem Abend wieder in meiner beschaulichen 5-10 Mio Stadt zu sein, wo ich einfach nur angestarrt werde. Nicht mehr und nicht weniger. :-)&lt;br /&gt;Der Trip hat sich wirklich gelohnt, aber es war unglaublich anstrengend, obwohl wir so koeniglich mit dem Taxi chauffiert wurden.&lt;br /&gt;Indien ist irgendwie- anders.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-8584726019743774943?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/8584726019743774943/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/mysore-part-ii.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/8584726019743774943'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/8584726019743774943'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/mysore-part-ii.html' title='Mysore Part II'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5qN7gwT2KI/AAAAAAAAAFQ/ILFdzS9_XX8/s72-c/DSCN0061.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-332386249643924831</id><published>2010-03-12T07:30:00.000-08:00</published><updated>2010-03-12T07:34:18.431-08:00</updated><title type='text'>Eine Riksha</title><content type='html'>.... und zwei Fahrer, die unbedingt wollten, dass ich sie fotografiere :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pemyqrxTI/AAAAAAAAAD4/qJ9qLc02930/s1600-h/DSCN0105.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pemyqrxTI/AAAAAAAAAD4/qJ9qLc02930/s320/DSCN0105.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447770719786878258" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-332386249643924831?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/332386249643924831/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/eine-riksha.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/332386249643924831'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/332386249643924831'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/eine-riksha.html' title='Eine Riksha'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pemyqrxTI/AAAAAAAAAD4/qJ9qLc02930/s72-c/DSCN0105.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-1243403180837987075</id><published>2010-03-12T07:14:00.000-08:00</published><updated>2010-03-12T07:50:38.976-08:00</updated><title type='text'>Bangalore is beautiful!</title><content type='html'>Ein ganz normaler Baum&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pihzmbL_I/AAAAAAAAAEA/Kt-JVczv0vc/s1600-h/DSCN0022.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pihzmbL_I/AAAAAAAAAEA/Kt-JVczv0vc/s320/DSCN0022.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447775032184614898" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es kann so schoen sein...@Elektroauto&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pcKbVUW7I/AAAAAAAAADo/y38bjvEgbC8/s1600-h/DSCN0012.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pcKbVUW7I/AAAAAAAAADo/y38bjvEgbC8/s320/DSCN0012.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447768033463655346" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wer mich fotografieren will muss sich auch fotografieren lassen. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pcJ_ultAI/AAAAAAAAADg/tb5izVF0Jps/s1600-h/DSCN0059.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pcJ_ultAI/AAAAAAAAADg/tb5izVF0Jps/s320/DSCN0059.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447768026053456898" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Meine Nachbarschaft&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pcJbTGA0I/AAAAAAAAADY/wT3l2NjA_v0/s1600-h/DSCN0097.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pcJbTGA0I/AAAAAAAAADY/wT3l2NjA_v0/s320/DSCN0097.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447768016274457410" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Man kann hier Kokosnuesse kaufen- mit Strohhalm&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pcIlsZOFI/AAAAAAAAADQ/ZaYpCX1T_rI/s1600-h/DSCN0106.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pcIlsZOFI/AAAAAAAAADQ/ZaYpCX1T_rI/s320/DSCN0106.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447768001885059154" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-1243403180837987075?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/1243403180837987075/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/bangalore-is-beautiful_12.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/1243403180837987075'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/1243403180837987075'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/bangalore-is-beautiful_12.html' title='Bangalore is beautiful!'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pihzmbL_I/AAAAAAAAAEA/Kt-JVczv0vc/s72-c/DSCN0022.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-8275139162223977765</id><published>2010-03-12T07:00:00.001-08:00</published><updated>2010-03-12T07:13:47.128-08:00</updated><title type='text'>Bangalore is beautiful?</title><content type='html'>Ohne Worte...&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pZjXwUduI/AAAAAAAAADI/MMhhFvbyqCY/s1600-h/DSCN0099.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pZjXwUduI/AAAAAAAAADI/MMhhFvbyqCY/s320/DSCN0099.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447765163465012962" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pZfxlCz-I/AAAAAAAAADA/Al-cCgyydr4/s1600-h/DSCN0109.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pZfxlCz-I/AAAAAAAAADA/Al-cCgyydr4/s320/DSCN0109.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447765101677563874" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Where the poor people live...&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pZfT2txuI/AAAAAAAAAC4/Gt_PgvKw608/s1600-h/DSCN0117.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pZfT2txuI/AAAAAAAAAC4/Gt_PgvKw608/s320/DSCN0117.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447765093698619106" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pZe8Px-fI/AAAAAAAAACw/WgXGZyC2Thw/s1600-h/DSCN0010.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pZe8Px-fI/AAAAAAAAACw/WgXGZyC2Thw/s320/DSCN0010.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447765087361300978" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pZefH7HgI/AAAAAAAAACo/sWBYKaZ-Nmk/s1600-h/DSCN0011.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pZefH7HgI/AAAAAAAAACo/sWBYKaZ-Nmk/s320/DSCN0011.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447765079543717378" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-8275139162223977765?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/8275139162223977765/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/bangalore-is-beautiful.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/8275139162223977765'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/8275139162223977765'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/bangalore-is-beautiful.html' title='Bangalore is beautiful?'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pZjXwUduI/AAAAAAAAADI/MMhhFvbyqCY/s72-c/DSCN0099.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-3383809384137861748</id><published>2010-03-12T06:17:00.000-08:00</published><updated>2010-03-12T06:59:33.700-08:00</updated><title type='text'>Bangalore is just different...</title><content type='html'>Mein Mitbewohner- ich habe ihn Howard genannt und hoffe, dass er schon gross genug ist um Muecken zu jagen...&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pU5gGJbJI/AAAAAAAAAB4/L3ulosmIbPA/s1600-h/DSCN0132.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pU5gGJbJI/AAAAAAAAAB4/L3ulosmIbPA/s320/DSCN0132.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447760046103030930" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein Erfrischungsgetraenk- Kokosmilch pur&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pU5OUFfSI/AAAAAAAAABw/XG1f_W6pJEE/s1600-h/DSCN0009.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pU5OUFfSI/AAAAAAAAABw/XG1f_W6pJEE/s320/DSCN0009.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447760041329655074" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vom Baustellen absichern haelt man hier nicht viel.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pU4hL-B3I/AAAAAAAAABo/jJCZ9CzW9A0/s1600-h/DSCN0005.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pU4hL-B3I/AAAAAAAAABo/jJCZ9CzW9A0/s320/DSCN0005.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447760029216016242" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Meine 'Shops around the corner'&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pU4IOzHBI/AAAAAAAAABg/JNgL6rUhDT8/s1600-h/DSCN0002.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pU4IOzHBI/AAAAAAAAABg/JNgL6rUhDT8/s320/DSCN0002.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447760022516997138" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein Bus in verhaeltnismaessig gutem Zustand, der verhaeltnismaessig schlecht besetzt ist :-)&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pU3ZyvA2I/AAAAAAAAABY/Ub26blOGyG4/s1600-h/DSCN0023.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pU3ZyvA2I/AAAAAAAAABY/Ub26blOGyG4/s320/DSCN0023.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447760010051257186" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-3383809384137861748?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/3383809384137861748/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/bangalore-is-just-different.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/3383809384137861748'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/3383809384137861748'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/bangalore-is-just-different.html' title='Bangalore is just different...'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S5pU5gGJbJI/AAAAAAAAAB4/L3ulosmIbPA/s72-c/DSCN0132.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-3704984557571034230</id><published>2010-03-11T23:54:00.000-08:00</published><updated>2010-03-12T00:57:17.953-08:00</updated><title type='text'>Von Cowboys und Hueten</title><content type='html'>Die Sonne steht hoch am Himmel und brennt unbarmherzig auf mich herab. Die Geier kreisen über mir. In einiger Entfernung steht ein Sheriff mit weißem Cowboyhut, an einer Seite hochgeklappt, und beobachtet mich mit ausdruckslosem Gesicht. Ein leichter Windstoß wirbelt den roten Staub auf, welcher sich sanft auf die Szene niederlegt. Irgendwo in mir drin höre ich kurz einige Takte des Hauptthemas aus "Spiel mir das Lied vom Tod". &lt;br /&gt;Dann ist der Bann gebrochen- ich entdecke eine Lücke zwischen den Fahrzeugen, gehe los und überquere die von den Fahrzeugführern eigenmächtig auf 5 Spuren erweiterte Einbahnstraße. Der Cowboy nimmt kaum Notiz von mir sondern konzentriert sich auf den Verkehr. Um seinen Hals hängt eine Trillerpfeife.&lt;br /&gt;Trillerpfeifen sind hier übrigens sehr beliebt- hat z.B. ein Parkplatzwächter eine Trillerpfeife zur Verfügung wird diese anstelle einer verbalen Kommunikation und zur Unterstreichung der ausladenden Gesten ununterbrochen betätigt: Um auf den Parkplatz aufmerksam zu machen, um beim ein- und ausparken zu helfen, um auf sich aufmerksam zu machen...&lt;br /&gt;Der Cowboy hingegen ist kein Parkplatzwächter- er ist Polizist. Aus irgendwelchen Gründen, die sich mir, wie so vieles hier nicht wirklich erschlossen haben, gehören zu einer Polizistenuniform hier ganz selbstverständlich weiße Cowboyhüte. Ich persönlich habe ja den Verdacht, dass das an den vielen Kühen hier liegen könnte, aber ganz sicher bin ich mir da nicht. &lt;br /&gt;Wobei ich damit beim Thema Kopfbedeckungen angelangt bin:&lt;br /&gt;Kopfbedeckungen in so vielfältiger Weise habe ich noch nirgends gesehen. Zum Teil bedeuten diese eine religiöse Zugehörigkeit, die hier so vielfältig sind, dass ich schnell aufgehört habe zu versuchen sie auseinanderzuhalten und benennen zu wollen. Aber genau so oft haben diese Kopfbedeckungen einen sehr eigenartig anmutenden Charakter. Es gibt in Bangalore offiziell eine Helmpflicht für Zweiradfahrer. Diese wird, wie so vieles hier jedoch relativ frei interpretiert. Mal abgesehen davon, dass die Helmpflicht wirklich nur für den Fahrer gilt und nicht etwa für den Mitfahrer, ist die Bedeutung des Wortes "Helm" irgendwie unklar. Man trägt Integralhelme und Halbschalenhelme, Bauarbeiterhelme und Skaterkäppis, Wollmützen, Turbane, Tücher, religiöse Kopfbedeckungen (die natürlich aus Stoff sind) inklusive Schleier, Phantasiegebilde oder einfach gar nichts. Das fällt aber kaum auf, denn meine Aufmerksamkeit wird durch anderes abgelenkt:&lt;br /&gt;Zweiräder, die es hier in den unterschiedlichsten Arten gibt sind hier nicht etwa auf den Transport von zwei Personen beschränkt. Hier werden ganze Familien auf einen Roller gequetscht. 5 Personen, Säugling eingeschlossen passen auf ein solches Gefährt. Schön finde ich persönlich auch den extrem häufigen Anblick von weiblichen Mitfahrern, die in bunte Saris oder in schwarze Burkas, welche nur die Augen freilassen gehüllt sind und im Damensitz hinten auf den Zweirädern sitzen. Ohne Helm natürlich. Bei den Sari tragenden Damen weht meistens noch malerisch ein dünner, glitzernder Seidenschal im Fahrtwind...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die oben erwähnten Geier sind natürlich keine Geier. Es sind Bussarde und Adler. Ich war mir bisher nicht darüber bewusst, dass Bussarde offensichtlich Schwarmvögel sind (hihi), das kann aber auch daran liegen, dass ich sie in so übermäßiger Anzahl noch nirgendwo gesehen habe. Und die Adler- das sind tatsächlich Adler. Neulich saß einer auf einem Baum neben dem Bürogebäude in welchem ich arbeite. Ich habe noch nie einen wildlebenden Adler aus einer solchen Nähe betrachten können. Ganzschön imposant...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich langsam daran gewöhnt, dass ich bei sämtlichen normalen Tätigkeiten die ich so ausübe, wie zum Beispiel irgendwo langgehen, herumstehen, einkaufen eine unglaubliche Aufmerksam auf mich ziehe. Man gewöhnt sich tatsächlich daran. Außerdem gucken die Leute ja nur. Es geht auch anders, nämlich da, wo die allein durch meine Hellhäutigkeit und Blondheit bedingte Tatsache, dass ich superreich bin wirklich anstrengende Kreise zieht. Aber davon im nächsten Post mehr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-3704984557571034230?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/3704984557571034230/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/von-cowboys-und-hueten.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/3704984557571034230'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/3704984557571034230'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/03/von-cowboys-und-hueten.html' title='Von Cowboys und Hueten'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-7919616490611209318</id><published>2010-02-28T06:22:00.000-08:00</published><updated>2010-02-28T08:06:05.915-08:00</updated><title type='text'>Exploring the City</title><content type='html'>Ich sitze hier gerade an meinem Schreibtisch mit einem geliehenen Laptop und versuche meine Eindruecke der letzten Tage in Worte zu fassen. Irgendwie will es mir nicht recht gelingen. &lt;br /&gt;Auf jeden Fall ist Bangalore eine seltsame Stadt, fuer die es nicht die passenden Worte gibt. Ich nehme an, dass es in jeder indischen Stadt so ist wie hier, aber mir fehlen noch die Vergleichsmoeglichkeiten. Beginne ich dann doch einfach mal damit, dass ich gerade Kekse knabbere, in welchen sich Kuemmel und irgendein Rosenzeugs befindet. Da dieses das Land der Gewuerze zu sein scheint, habe ich mich nur kurz gewundert und nehme das dann einfach mal so hin. Mein Trinkwasserkonsum hat sich auf aktuell 5 Liter gesteigert und ich habe ungefaehr einen Tag gebraucht um meine Vorsaetze bezueglich des frischen Obstes ueber Bord zu werfen. Natuerlich wasche ich alles brav ab, aber wie mir ein freundlicher Inder sagte, ist `the water probably more poisonous than the fruit`.&lt;br /&gt;Gestern habe ich begonnen diese Stadt zu erkunden. Was sich einfach anhoert ist hier ein ziemliches Abenteuer. Aber ich waere weder hier noch ich selbst, wenn ich das nicht spannend faende. Ich bin also frohen Mutes zu einer groesseren Strasse gegangen um mir eine Riksha anzuhalten. Wobei die Bedeutung des Wortes `Gehen` hier ebenfalls neu interpretiert werden muss. Die Schlagloecher auf den Strassen habe ich ja bereits hinreichend bewundern koennen, die auf den Buergersteigen hingegen waren mir neu. Ich bin froh, dass ich keine Schuhe mit Absaetzen mitgebracht habe- ich haette definitiv schon mindestens einen Baenderriss. Die Loecher in den Wegen sind nicht einmal das Schlimmste, schlimmer, weil ohne Vorwarnung, sind die losen Gehwehplatten, die so gross sind, dass wenn man auf sie drauf tritt, man ernsthaft ins Schwanken geraet. Ohne ernsthafte Unfaelle kam ich dann also an dieser Strasse an und suchte nach einer Riksha. Diese seltsamen Zweitakt- Dreiraeder mit Dach, die einen unglaublichen Laerm und Dreck machen, sind hier das praktischste Verkehrsmittel. Ich war noch etwas ratlos, da ich nicht sicher war, wie ich auf mich aufmerksam machen sollte. Allerdings haette ich mir diese Ueberlegungen getrost sparen koennen. Ich falle hier ungefaehr so auf wie der sprichwoertliche bunte Hund. Nach ungefaehr 15 Sekunden hielt dann eine Riksha neben mir, und da ich als Fahrtziel eine bekannte grosse Strasse angeben konnte, fuhren wir also froehlich los.&lt;br /&gt;Es ist nicht unbedingt selbstverstaendlich, dass der Fahrer den Ort kennt wo man gerne hin moechte. Ihm einen Stadtplan zu zeigen ist wenig sinnvoll, da die Karten hier irgendwie unuebersichtlich sind. Ich sass also in diesem lustigen, rappeligen Schepperdings und beim ersten Stau, der ungefaehr nach 30-sekuendiger Fahrt passierte, hatte ich das Beduerfnis mir `Michael Jackson like` ein Tuch vor den Mund zu pressen. In Ermangelung eines solchen liess ich das also bleiben um stattdessen mit grossen Augen dieses unglaubliche Verkehrsgewimmel zu betrachten. Es ist hier so vorherrschend, dass man einfach nicht drum herum kommt sich zu wundern wie das alles funktioniert.&lt;br /&gt;Am Ziel angekommen bezahlte ich knapp 50 Rupien und sehnte mich nach sauberer Luft, Wasser und einem Pool :-))&lt;br /&gt;Ich traf mich dann mit einer Frau die bereits seit mehreren Monaten hier wohnt und wir steigerten das Abenteuer noch- wir fuhren Bus!&lt;br /&gt;Die Busse hier spotten wirklich jeder Beschreibung. Ich bin immer schon ein Umweltfan gewesen, aber im Vergleich zu diesen Dingern sind 30 jahre alte Oldtimer, die 25 Liter Sprit brauchen, wahrlich gruene Engel. Um die Busse herum befindet sich praktisch dauerhaft eine blaue Wolke. Das Problem ist einfach, dass hier kein Lueftchen weht und man die Folgen des katalysatorlosen Verkehrsgewuehls sehr unmittelbar zu spueren bekommt. Im Bus versuchte eine Frau die ganze Zeit ihre Kinder davon abzuhalten mich mit offenem Mund anzustarren. Das haette sie sich sparen koennen, mich hat in dem Bus glaube ich jeder angestarrt. Das hat nicht unfreundlich gewirkt, das ist glaube ich einfach irgendwie unverhohlene Neugier. Ich dachte wirklich, dass man hier daran gewoehnt sei Auslaendern zu begegnen, aber offenbar stellt deren Anwesenheit hier fuer einige Leute ein ziemliches Raetsel dar.&lt;br /&gt;Auf der MG Road, unserem Ziel fuer diesen Tag hingegen ist das nicht so. &lt;br /&gt;Dort herrscht ein unglaubliches Menschengewuehl. Und das bei 38 Grad Celsius. Bettler habe ich nicht viele gesehen. Aber ich musste mich schwer zusammen reissen um nicht jedem Strassenhund mitleidig hinterher zu sehen, denn kaum tat ich das hielt mir irgendjemand Hundebabys in einer grossen Tasche entgegen. Ich kann nicht alle retten, auch wenn ich das gerne tun wuerde- allerdings bin ich der Ueberzeugung, dass die Hunde hier ein weniger schlimmes Leben fuehren als in vielen andere Laendern dieser Welt. Die Hindus achten das Leben sehr hoch, ich bin nicht sicher ob das mit dem Glauben an Wiedergeburt zu tun hat. Hindus essen nicht einmal Eier, weil daraus ja Leben entsteht. Ich haette den Hunden nur gerne etwas Wasser gegeben...&lt;br /&gt;Nachdem wir die MG Road und die umliegenden Einkaufsstrassen betrachtet haben und einige Lebensmittel gekauft haben, haben wir uns auf den Weg zurueck gemacht, wobei wir dieses mal eine Riksha nahmen. Der Fahrer wollte sich nicht an den abgesprochenen Preis halten und verlange am Ende der Fahrt mehr. Wie man so ein Problem hier loest? Man bietet die verabredete Summe, will er die nicht steigt man aus und geht. Ahja. Das widerspricht zwar meiner Moral, aber offensichtlich ist das hier so. Der Fahrer wollte das Geld partout nicht annehmen, nachdem wir ausgestiegen waren verfolgte er uns kurz und als er merkte, dass wir es ernst meinen, nahm er dann doch den urspruenglich verabredeten Festpreis.&lt;br /&gt;Ich bin dann unproblematisch mit einer Riksha zu mir nach Hause gefahren und war ehrlich gesagt froh, dass ich kalt duschen konnte und der Laerm verstummte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mag Bangalore wirklich. Ich kann nicht umhin die Probleme dieser Stadt sehr deutlich zu sehen, aber die Stadt ist trotz ihrer Wuseligkeit freundlich. Es ist dreckig hier, es liegt viel Muell herum, der Staub und der Smog tun ihr uebriges. Aber die Menschen sind neben ihrer Neugier sehr freundlich. Ich fuehle mich sicher hier, und alles ist super spannend.&lt;br /&gt;In der Gegend wo ich wohne ist es recht ruhig, und abends, wenn die Temperaturen ertaeglicher werden, dann riecht man all die bluehenden Baeume und Blumen und direkt vor meinem Haus stehen grosse Palmen. Es ist schoen hier.&lt;br /&gt;Anders als alles was ich bisher kannte, aber wirklich schoen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-7919616490611209318?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/7919616490611209318/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/02/exploring-city.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/7919616490611209318'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/7919616490611209318'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/02/exploring-city.html' title='Exploring the City'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-910192745340499595</id><published>2010-02-28T06:11:00.000-08:00</published><updated>2010-02-28T06:21:11.999-08:00</updated><title type='text'>Am Morgen des 4. Tages..</title><content type='html'>Letzte Nacht ist irgendetwas mit unglaublichem Laerm auf meinem Dach gelandet und herunter gerollt. Ich habe gegruebelt was das gewesen sein koennte, bevor ich dann wieder eingeschlafen bin. Heute frueh loeste sich das Raetsel- es war eine Avocado...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-910192745340499595?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/910192745340499595/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/02/am-morgen-des-4-tages.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/910192745340499595'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/910192745340499595'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/02/am-morgen-des-4-tages.html' title='Am Morgen des 4. Tages..'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-1881242622715695616</id><published>2010-02-26T03:15:00.000-08:00</published><updated>2010-02-26T03:20:07.502-08:00</updated><title type='text'>Der erste Eindruck...</title><content type='html'>Kurz vor der Landung wachte ich auf. Die Hitze im Flieger traf mich mit voller Wucht. Ich wusste ja, dass es in Indien Ende Februar etwas wärmer ist als in Deutschland, aber etwas wissen und es dann fühlen ist doch irgendwie ein Unterschied. &lt;br /&gt;Nachdem alle Formalitäten erledigt waren und ich den Flughafen verlassen wollte, rannte ich gegen eine Wand. Also eigentlich sogar gegen mehrere. Die erste Wand bestand aus Hitze, die zweite Wand bestand aus Staub/ Smog und die Dritte aus einer riesigen Masse von Taxifahrern die rufend oder Schilder schwenkend die Aufmerksamkeit der Ankommenden erhaschen wollten. &lt;br /&gt;Ich schnappte mir ein Taxi und obwohl ich Klimaanlagen nicht ausstehen kann, war ich doch erleichtert, dass "mein" Taxi eine solche hatte. Den ersten Temperaturschock konnte ich so tatsächlich etwas mildern.&lt;br /&gt;Dann machten wir uns auf den Weg nach Bangalore. Die Stadt ist mehrere km vom Flughafen entfernt und die Fahrt war unbeschreiblich. Leider hatte ich meine Kamera nicht griffbereit- die Eindrücke in Worte zu fassen fällt mir schwer. Die Straßen sind auf dieser Strecke zwar zum größten Teil asphaltiert und meistens auch mit diesen netten weißen Strichen ausgestattet, die einem in fast jedem Land dieser Welt signalisieren sollen wie viele Fahrspuren die Straße hat. Warum diese Striche hier aufgemalt sind hat sich mir allerdings nicht erschlossen. Ich habe auf einer 3-spurigen Straße ohne Seitenstreifen ungelogen 8 Fahrzeuge nebeneinander gezählt. Busse, Taxen, Roller, Motorräder und Rikshas stehen und fahren völlig kreuz und quer durcheinander. Ampeln gibt es wenige, und wenn es tatsächlich mal eine gibt, dann wird Gas gegeben bis zum bitteren Ende und dann eine Vollbremsung gemacht, damit sich kein anderer den besseren Halteplatz weiter vorne ergattern kann. Es wird selten geblinkt, grundsätzlich will der, der ganz rechts steht ganz nach links rüber und umgekehrt und bei den wenigen Ampeln stürzen sich dann auch noch Fußgänger in das allgemeine Getümmel. Verkehrsschilder oder ähnliches habe ich überhaupt nicht gesehen, das kann aber auch daran liegen, dass ich die gesamte Zeit über versucht habe mir meine Erste-Hilfe-Kurse in Erinnerung zu rufen und keine Zeit hatte nach welchen Ausschau zu halten. Ich bin kein ängstlicher Mensch, war ich noch nie, und ich hatte auch keine Angst um mich- ich saß schließlich in einem Auto. Aber ich habe mir ernsthaft Sorgen um die Motorrad- und Rollerfahrer gemacht. Aus irgendeinem mir völlig rätselhaften Grund scheint dieses "Nicht-System" jedoch zu funktionieren... Es könnte daran liegen, dass jedes Fahrzeug zur Warnung der anderen Fahrzeuge hupt. Es wird gehupt wenn man jemanden überholen will, wenn  man gerade überholt, wenn man überholt hat, wenn man die Spur (haha) wechseln möchte und generell einfach weil hupen viel wichtiger ist als alles andere. Es herrscht ein absolut unglaubliches Gewimmel und Getümmel auf den Straßen, es ist laut, es ist bunt und durcheinander. Der Verkehr ist manchmal fast "normal" fließend, naja, also von der Geschwindigkeit her, häufiger allerdings steht man in irgendeinem Stau oder schleicht im Schrittempo um andere Fahrzeuge herum. Und hupt dabei natürlich. Ich habe schon einige Straßen dieser Welt gesehen aber ich glaube nicht, dass jemals etwas Vergleichlichbares dabei war.&lt;br /&gt;Es wird noch etwas dauern, bevor ich mich da wirklich dran gewöhnt habe und nicht die ganze Zeit die Zweiradfahrer vor meinem inneren Auge stürzen sehe, Angst um jeden Fußgänger habe und jeden Momant mit zumindest einer Berührung der Fahrzeuge untereinander rechne...&lt;br /&gt;In Bangalore selber wird das ganze noch schlimmer. Die Straßen sind schmaler, zum Teil nicht asphaltiert oder in einem desolaten Zustand. Wo in Europa längst eine Straße wegen Unbefahrbarkeit  gesperrt worden wäre, insbesondere wegen Schlaglöchern in denen man unproblematisch einen Mittelklassewagen verschwinden lassen könnte, wird hier fröhlich drauf los gefahren. Jetzt muss man aber natürlich zusätzlich noch die Schlaglöcher umkurven. Und hupen, um zu signalisieren, dass man genau dieses gerade vor hat. Außerdem laufen jetzt auch noch recht viele Menschen auf der Straße herum um diese zu überqueren. Da es hier noch weniger Ampeln gibt, stürzen sich die Menschen einfach todesverachtend in den Verkehr und gehen drauflos. Den Ausländern fehlt allerdings meistens der Mut, wie die das machen habe ich noch nicht herausfinden können. Die Anzahl der Kühe und Hunde auf den Straßen ist während der Tageszeit nicht soo hoch. Allerdings muss man hier wirklich andere Maßstäbe ansetzen. Die Tiere werden dann also auch noch umkurvt...&lt;br /&gt;Und in all dem Chaos und dem Lärm und dem Gewimmel und Gewusel und dem Dunst und dem Staub stehen an den Straßenrändern Unmengen von Palmen und blühenden Bäumen und Büschen in lila, pink, gelb, rot oder blau. Die meisten Frauen hier tragen Saris oder Salwaar Kameez in den buntesten Farben. Kinder ohne Helm sitzen in knallpinken "Hello Kitty" Shirts bei ihren Eltern hinten auf den Zweirädern und strahlen mich an. Die Häuser sind bunt, in hellen Pastelltönen gestrichen.&lt;br /&gt;Es ist tagsüber so um die 35 Grad warm und nachts so um die 25 Grad.&lt;br /&gt;Noch fühlt es sich an wie Urlaub- ich bin sehr gespannt ob sich meine Wahrnehmung ändern wird. Immerhin möchte ich hier 3 Monate leben und arbeiten.&lt;br /&gt;Ich bin jetzt seit 30 Stunden hier und finde diese Stadt mit ihrer Vielfalt und ihren Gegensätzen einfach nur unbeschreiblich....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-1881242622715695616?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/1881242622715695616/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/02/der-erste-eindruck.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/1881242622715695616'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/1881242622715695616'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/02/der-erste-eindruck.html' title='Der erste Eindruck...'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2382083693683807757.post-2954808743062938467</id><published>2010-02-17T10:29:00.000-08:00</published><updated>2010-02-17T10:35:45.896-08:00</updated><title type='text'>Langsam werde ich ungeduldig....</title><content type='html'>Es regnet. Es ist glatt. Es ist kalt. Und morgen sollen es in Bangalore 35 °C werden. Bald ist Mittwoch *juhu*.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2382083693683807757-2954808743062938467?l=katharina-indien2010.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/feeds/2954808743062938467/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/02/langsam-werde-ich-ungeduldig.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/2954808743062938467'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2382083693683807757/posts/default/2954808743062938467'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katharina-indien2010.blogspot.com/2010/02/langsam-werde-ich-ungeduldig.html' title='Langsam werde ich ungeduldig....'/><author><name>Katharina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15302066281107706743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_UbViesYZg1Q/S31MshhkDMI/AAAAAAAAAAM/fINTpiM3Nks/S220/August+2009+086.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry></feed>
